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FC Bayern München

04.08.2020 - 23:02 Uhr
sport1.de

Eigentlich sollten die Gespräche zwischen den Verantwortlichen des FC Bayern und dem Management von David Alaba nach der Champions-League-Saison intensiviert werden.Da Alaba-Agent Pini Zahavi und die FCB-Bosse um Sportvorstand Hasan Salihamidzic und Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge in Lissabon mit vor Ort sein werden, ist nun ein Treffen im Rahmen des Endrunden-Turniers der Königsklasse geplant.Alaba-Showdown in Lissabon!DAZN gratis testen und die Champions League live & auf Abruf erleben | ANZEIGEAlaba hat Karriereende beim FC Bayern als ZielDie Ausgangssituation ist klar: Die Münchner wollen mit dem Bayern-Star über 2021 hinaus langfristig verlängern. Alaba zögert aber noch mit einer Vertragsunterschrift. Eine Entscheidung könnte noch in diesem Monat fallen.Für eine Vertragsverlängerung des 28 Jahre alten Eigengewächses spricht vor allem, dass Alaba insgeheim, wie von SPORT1 exklusiv berichtet, ein Karriereende bei den Münchnern zum Ziel hat – und sein Berater Zahavi dies den Bayern-Bossen bei einem Treffen in München sogar persönlich mitgeteilt hat. Allerdings nur unter der Voraussetzung einer marktgerechten Entlohnung.Ein weiterer wichtiger Faktor ist sein neu gewonnener Stellenwert. Alaba hat sich im Laufe dieser Saison vom zuverlässigen Linksverteidiger zum Abwehrboss in der Innenverteidigung entwickelt. Unter Cheftrainer Hansi Flick ist er zudem ein wichtiges Mitglied des Mannschaftsrats.Der "weltbeste Innenverteidiger" neben Sergio RamosAlabas Wahrnehmung in der Öffentlichkeit hat sich dadurch merklich verbessert. Nicht zuletzt, weil ihn Rummenigge und vor allem Flick in den vergangenen Wochen mehrmals öffentlich mit Lob überschüttet haben. Alaba weiß, dass er als neuer Innenverteidiger in Europa innerhalb kürzester Zeit für Aufsehen gesorgt hat.Für Zahavi ist er zusammen mit Sergio Ramos (Real Madrid) der aktuell "weltbeste Innenverteidiger". Das ließ er die Bayern-Bosse in einem Gespräch ebenfalls wissen.Flick will Alaba als Abwehr-Boss haltenBei Flick wird Alaba auch in Zukunft als Abwehr-Boss gesetzt sein. Um den Platz neben ihm kämpfen Jérôme Boateng, Niklas Süle und Lucas Hernández. Ohnehin setzt der erfolgreiche Kovac-Nachfolger alles daran, Alaba zu halten und machte ihm seinen Stellenwert und seine Rolle in einem persönlichen Gespräch deutlich.Nicht zu verkennen ist auch die Tatsache, dass Alaba Geschichte schreiben kann, sofern er sich zu einem Karriereende in München entschließt. Zuletzt verglich ihn Rummenigge sogar mit FCB-Legende Franz Beckenbauer. Bei den Fans ist er ohnehin beliebt und zu einer absoluten Identifikationsfigur gereift – ebenso für die Talente am Bayern-Campus.Ob Alaba verlängert ist, Stand jetzt, aber noch "total offen", wie SPORT1 aus dem nahen Umfeld des Spielers erfuhr. In einigen Punkten sei man noch "weit voneinander entfernt", in anderen weniger.Gehalt als entscheidender Faktor des DealsKnackpunkt der Verhandlungen ist weiterhin das geforderte Gehalt vom Alaba-Management, das für seinen Schützling die oberste Gehaltsklasse fordert. In dieser befinden sich Manuel Neuer und Thomas Müller. Spitzenverdiener soll Robert Lewandowski sein. Alaba will nach Bild-Infos mehr als 20 Millionen Euro pro Jahr verdienen.Rummenigge ließ sich deshalb unlängst zu einer Botschaft hinreißen, die an Zahavi adressiert gewesen sein dürfte: "Bei den Gehältern im Spitzenbereich scheint der eine oder andere Berater noch der Meinung zu sein, dass die Sonne auf der Welt trotz Corona draußen noch hell scheint. Dem ist aber nicht so, aber vielleicht gibt es am Ende des Tages trotzdem noch die Möglichkeit, zu einer Kompromisslösung zu kommen."Laut Sport Bild soll sich Salihamidzic bei dem Treffen in München über jene Forderungen sogar lautstark brüskiert gezeigt haben. Die Alaba-Seite hat diese Nachricht jedoch verwundert aufgenommen.FC Barcelona und Real Madrid können sich Alaba nicht leistenDass Alaba bereits diesen Sommer wechselt, ist unwahrscheinlich. Sein Wunschziel soll Spanien bleiben. Der FC Barcelona und Real Madrid können sich den österreichischen Nationalspieler in der aktuellen Transferphase allerdings nicht leisten.Deutlicher heißer kann hingegen der Flirt zwischen Barcelona und Alaba 2021 werden. Hintergrund: Zahavi verbindet eine sehr enge Freundschaft zu Joan Laporta, dem früheren Präsidenten Barcelonas (2003-2010). Im kommenden Jahr will der 58-Jährige erneut für das Präsidentenamt des Klubs kandidieren.Alaba dann 2021 zu Barca?Schafft Laporta die Rückkehr an die Spitze des Vereins und wäre Alaba im kommenden Sommer ablösefrei zu haben, dürfte Zahavi einen neuen Vorstoß in Richtung eines Barcelona-Wechsels planen. Ein Modell, dass die Alaba-Seite nach SPORT1-Informationen bereits diskutiert hat.Die einzigen Interessenten, die sich Alaba derzeit leisten können, sind Manchester City und der FC Chelsea. Einen Wechsel nach England priorisiert Alaba allerdings nicht.Allen Beteiligten dürfte indes daran gelegen sein, im Alaba-Poker zeitnah eine Lösung zu finden.

04.08.2020 - 22:14 Uhr
sport1.de

In Zeiten der Pandemie ist nichts, wie es einmal war. Das gilt auch für die Champions League, die bekanntlich in diesem Jahr in einem neuen Modus stattfinden muss. Das Exekutivkommitee der UEFA hat daher auch eine entscheidende Regel abgeändert. Es geht um die Streichung von Gelben Karten. Bisher wurden diese nach den Viertelfinals getilgt. Weil die K.O.-Runde nach dem Achtelfinale aber dieses Jahr je nur aus einem Duell ohne Rückspiel bestehen wird, werden die Verwarnungen nun schon nach dem Achtelfinale gestrichen. Von den Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) wurde dies bereits am 1. Juli abgesegnet. "Alle Gelben Karten verfallen mit Abschuss des Achtelfinals. Sie werden nicht auf das Viertelfinale übertragen", hieß es von UEFA-Seite. Davon könnte auch der FC Bayern profitieren, der im Achtelfinal-Rückspiel einen 3:0-Vorsprung gegen den FC Chelsea behaupten muss. Mit Joshua Kimmich und Thiago Alcantara sind zwei Profis gefährdet. Eine weitere Gelbe Karte würde eine Sperre nach sich ziehen. Blleibt das Duo gegen die Blues ohne Karton ist die Gefahr wegen der Regeländerung für diese Saison jedoch endgültig gebannt. Erst nach drei Karten muss ein Spieler in der Königsklasse zuschauen. Sollte Bayern das Finale erreichen, wird zumindest wegen einer Gelb-Sperre keiner der Münchner zuschauen müssen. 

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