14.12.2019 - 23:46 Uhr
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Raymond van Barneveld - Die DartsikoneGeboren: 20.4.1967 in Den Haag (Niederlande)Familienstand: Verheiratet, 3 KinderSpitzname: Barney, The Dutch Master, The ManWurfhand: rechtsEinlaufmusik: "Eye oft the Tiger" von SurvivorWenn die Worte Niederlande und Darts fallen, kommt man aktuell nicht an Michael van Gerwen vorbei. Aber der Mann, der der Wegbereiter für "MvG" war, ist Raymond van Barneveld. Der Mann aus Den Haag dominierte die BDO um die Jahrtausendwende fast nach Belieben - und ist so der Geburtshelfer der niederländischen Darts-Szene.Die Darts-WM 2020 im Alexandra Palace ab dem 13. Dezember LIVE auf SPORT1 im Free-TV und LivestreamBereits 1987 begann van Barneveld auf Events der BDO zu starten. Allerdings deuteten die Anfangsjahre nicht darauf hin, dass er später einmal ein Superstar werden würde. Erst nach dem Darts-Split 1993 lieferte er konstante Ergebnisse und reihte sich 1995 mit seinem ersten Turniererfolg bei den Zuiderduin Masters und dem Finaleinzug bei der Weltmeisterschaft in der Riege der Topspieler ein.Dominanz in der BDOAb 1998 begann dann die Alleinherrschaft des Niederländers in der BDO. Zwischen 1998 und 2005 wurde er viermal Weltmeister und triumphierte dazu bei zahlreichen weiteren Prestigeturnieren der BDO, wie der World Darts Trophy oder dem World Masters.Der Wechsel in die PDCNach acht Jahren Dominanz in der BDO war für "Barney" der Zeitpunkt gekommen, zu entscheiden, wie es mit seiner Karriere weitergehen sollte. In der BDO war er der unangefochtene Meister und hatte noch zahlreiche Titelgewinne vor sich. Andererseits stellte sich auch immer öfter die Frage, wie gut er wirklich ist.Die besten Spieler zu der damaligen Zeit, allen voran Phil Taylor, traten bei der PDC auf. Dazu war van Barneveld auch nie der große Publikumsliebling in der BDO. Regelmäßig wurde bei seinen Auftritten “Who the f*** is Barney?“ (Wer zur Hölle ist Barney?) skandiert. Dies hatte seine Entscheidung zum Wechsel zur PDC nach eigener Aussage maßgeblich beeinflusst."Barney" vs. "The Power"Nun traten also die beiden "Powerhouses" im selben Verband an. Die Fans waren gespannt auf das erste Aufeinandertreffen. Sie sollten nicht zu lange warten müssen – und vor allem nicht enttäuscht werden. In der Premier League 2006 trennten sich die Kontrahenten standesgemäß mit einem 7:7. Doch noch im gleichen Jahr kam es bei den UK Open zum nächsten Duell. Van Barneveld setzte sich im Viertelfinale mit 11:10 durch und schloss das Turnier auch siegreich ab.ANZEIGE: Spielen wie die Profis – Hier geht es zum SPORT1-Darts-ShopAber der Höhepunkt sollte erst noch kommen. Bei der Weltmeisterschaft 2007 kam es im Finale zum Gigantenduell. Ein Match, das für viele bis heute das beste Darts-Spiel aller Zeiten ist. Im Entscheidungsleg gewann der Niederländer den Wurf auf das Bullseye, indem er seinen Dart in einem legendären Wurf auf den Dart von Taylor legte, der nur im Single Bull steckte. Diesen Vorteil des ersten Wurfs gab van Barneveld nicht mehr ab und holte sich seinen ersten und einzigen Weltmeistertitel in der PDC.Fehlende Konstanz in der FolgeDirekt nach dem Weltmeistertitel konnte van Barneveld noch einige Titel gewinnen und die Order of Merit anführen. Aber er hatte seine Leichtigkeit verloren und gab Spiele ab, in denen er eigentlich schon auf der Gewinnerstraße war. Als Folge dessen rutschte er in der Weltrangliste immer weiter ab.Dennoch war er bei Einladungsturnieren immer noch ein begehrter Spieler und konnte auf diesen regelmäßige Erfolge feiern. 2014 erlebte er dann ein kleines Comeback. Er erreichte das Halbfinale der Premier League, wo er auf seinen alten Konkurrenten Phil Taylor traf.Noch nie hatte er bei diesem Turnier das Endspiel erreicht oder Phil Taylor geschlagen. Aber an diesem Tag zeigte er seine alte Klasse und zog mit 8:5 ins Finale ein. In diesem besiegte er dann auch noch seinen Landsmann Michael van Gerwen mit 10:6.Es sollte aber bis heute sein letzter Major-Erfolg bleiben. Nach einigen unglücklichen Niederlagen 2017 liebäugelte er mit dem Karriereende. Letztendlich entschied er sich aber dagegen. Lediglich seine Präsenz reduzierte er und tritt nun nur noch bei ausgewählten Turnieren an.Mitte November gab Niederländer auf Twitter bekannt, dass die Darts-Saison 2019 die letzte in seiner Laufbahn sein wird. Bei der Weltmeisterschaft 2019 scheiterte Barney überraschend in seinem Auftaktmatch in der zweiten Runde am litauischen Überraschungsmann Darius Labanauskas.2019: Van Barneveld auf AbschiedstourneeNachdem van Barneveld im heimischen Rotterdam in der Premier League zwei schmerzhafte Niederlagen einstecken musste und nach der Hinrunde ausschied, gab er sein sofortiges Karriereende bekannt. Eine vorschnelle Entscheidung, wie sich herausstellte, zog er sie doch nur einen Tag später wieder zurück.Nach der Saison will er die Darts-Pfeile aber wirklich an den Nagel hängen und befindet sich aktuell auf seiner Abschiedstournee.Karriereerfolge (Auswahl)PDC2018: Finale Masters, Halbfinale World Series Finals2017: Halbfinale Champions League2016: Viertelfinale Players Championship Finals2015: Finale Masters2014: Sieger Premier League, Halbfinale European Championship2013: Viertelfinale Players Championship Finals2012: Sieger Grand Slam2011: Halbfinale European Championship2010: Sieger World Matchplay2009: Finale World Grand Prix, Viertelfinale Players Championship Finals2008: Finale World Grand Prix2007: Sieger World ChampionshipBDO2006: Sieger International Darts League2005: Sieger World Championship, World Masters2004: Sieger World Darts Trophy, International Darts League, Finder Masters2003: Sieger World Championship, World Darts Trophy, International Darts League, Finder Masters2001: Sieger World Masters, Finder Masters1999: Sieger World Championship1998: Sieger World ChampionshipRaymond van Barneveld in den sozialen NetzwerkenTwitter, Instagram, Facebook
  

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Van Barneveld, Raymond

01.01.2020 - 12:00 Uhr
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Showdown bei der Darts-WM 2020 der PDC!Am 1. Januar steigt um 20.10 Uhr das große Finale zwischen Michael van Gerwen und Peter Wright. SPORT1 stimmt Sie ab 17 Uhr mit Highlights des Turniers ein, ab 18.30 Uhr startet die Countdown-Sendung mit den Experten Robert Marijanovic (Darts-Profi) und Werner von Moltke (Chef der PDC Europe), ehe die beiden Protagonisten ab kurz nach 20 Uhr ans Oche treten. (Darts-WM: Finale am Mittwoch, 1. Januar ab 18.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1, LIVESTREAM und LIVETICKER)Der Sieger erhält 500.000 britische Pfund (etwa 570.000 Euro) und die Sid Waddell Trophy.Die Voraussetzungen von van Gerwen und Wright könnten unterschiedlicher nicht sein. Während der Niederländer mit seinem vierten WM-Titel Geschichte schreiben könnte, will "Snakebite" endlich ein großes Match gegen MvG gewinnen und sich erstmals zum Weltmeister krönen.Der Weltranglistenerste gewann den PDC-Titel bereits dreimal. 2014 feierte van Gerwen seine Premiere mit einem Finalsieg gegen Wright, 2017 und 2019 legte er mit Titel Nummer zwei und drei nach.Rückt van Gerwen van Barneveld und Bristow auf die Pelle?"Mighty Mike" könnte nach Phil Taylor, Adrian Lewis und Gary Anderson der vierte Spieler der PDC-Historie werden, der seinen WM-Titel im Jahr darauf verteidigt.Zudem würde er sich mit einem weiteren Triumph in der ewigen, verbandsübergreifenden Rangliste von John Lowe, John Part, Martin Adams und Glen Durrant, die jeweils dreimal Weltmeister wurden, absetzen und sich hinter Taylor (16 Titel), Eric Bristow und Raymond van Barneveld (je fünf) als Vierter etablieren.Für Rekordjäger van Gerwen wäre es der perfekte Start ins Jahr 2020, nachdem er schon im abgelaufenen Jahr mit sieben Major-Titeln wieder einmal eine unfassbar erfolgreiche Saison hinlegte.SPORT1 STARTER PAKET – Dartscheibe, Pfeile & Zubehör. Jetzt günstig im Set erhältlich – HIER SICHERN | ANZEIGEMvG Angstgegner von WrightFür Wright hingegen wäre es nach seinem Triumph bei den UK Open 2017 erst der zweite Erfolg bei einem großen TV-Turnier. Der Schotte gilt ein wenig als der ewige Zweite des Profi-Darts.Insbesondere van Gerwen erwies sich auf dem Weg zu Major-Erfolgen immer wieder als zu hohe Hürde. Wright verlor insgesamt neun (!) große Endspiele gegen "The Green Machine", darunter das WM-Finale 2014, das World-Grand-Prix Endspiel 2018 sowie den Showdown der Premier League im Jahr 2017. Seinen einzigen Major-Titel gewann Wright mit einem Finalsieg gegen Gerwyn Price.Ganz nah dran war Wright zuletzt im Finale der Champions League im letzten Jahr. Beim 11:10-Sieg von MvG lag der 49-Jährige bereits 10:7 vorne, vergab jedoch mehrere Matchdarts und scheiterte letztlich erneut an seinen Nerven.Auch beim Blick auf weitere wichtige Matches zwischen den beiden 2019 wird Wrights Hoffnung nicht größer. Das Finale des Melbourne Masters ging mit 8:0 an van Gerwen, in der Premier League ging Wright mit 1:7 und 1:8 unter. (Spielplan und alle Ergebnisse der Darts-WM 2020)"Snakebite" wirft meiste 180er der PDC-WMLediglich bei kleineren Events wie der European Tour oder den Players Championships konnte der Schotte van Gerwen letztes Jahr zweimal bezwingen.Doch natürlich ist Wright im WM-Endspiel nicht chancenlos. Zwar sehen die Wettanbieter den Titelverteidiger klar vorne, doch es gibt einige Aspekte, die dem Routinier Hoffnung machen.Wrights Turnier-Average ist mit 0,15 Punkten pro Aufnahme minimal höher als van Gerwens. Beide liegen bei knapp über 98 Punkten. Auch seine Checkoutquote ist mit 44,39 Prozent ein wenig höher als die seines Kontrahenten, die bei 43,53 Prozent liegt.Eine Statistik führt Wright sogar uneinholbar an. Mit 57 perfekten Aufnahmen hat er mit Abstand die meisten 180er der WM 2020 geworfen. Auf Rang zwei folgt Halbfinalist Nathan Aspinall mit 44. Van Gerwen ist mit 27 180ern nur Sechster in dieser Statistik.So können Sie das Finale der Darts-WM zwischen Michael van Gerwen und Peter Wright LIVE verfolgen:TV:SPORT1Stream:SPORT1.de, DAZN, SPORT1-YouTubeTicker:SPORT1

31.12.2019 - 15:46 Uhr
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Der Außenseiter verfehlt das Doppelfeld knapp, Pipe setzt sich letztlich durch.Zahlreiche Experten und Darts-Spieler üben daraufhin Kritik an Pipe, dieser sieht keine Schuld bei sich und erklärt, dass sich sein Gegner nicht bei ihm beschwert habe.Bei seinem kommenden Spiel gegen Phil Taylor wird Pipe von den Fans gnadenlos ausgebuht.James Wade vs. Simon Whitlock, WM 2011Im WM-Viertelfinale scheitert der an Position drei gesetzte Wade mit 3:5 am Australier. Anschließend beschimpft der Australier Wade, dass er ihn im Spiel immer wieder gestoßen und ihn während der Pausen beleidigt habe.Wade kontert und meinte, dass Whitlock ihm seine Darts-Spitzen in den Rücken geschoben habe, während er einen Schritt zurückgegangen war.Beim Masters kurz danach rastet Wade nach seinem Viertelfinal-Sieg gegen Whitlock übertrieben aus und winkt ihm nach, als er die Bühne verlässt.Zwölf Monate nach dem WM-Eklat versöhnen sich die beiden, indem Wade Whitlock zum gemeinsamen Weihnachtsessen einlädt.Gerwyn Price vs. Peter Wright, WM 2020Bereits vor dem WM-Halbfinale gibt es Sticheleien der beiden über den Matchausgang. Nach dem gewonnenen ersten Satz streckt Wright Price leicht die Zunge heraus, nach dem Satzausgleich revanchiert sich Price mit einem Rempler.Price verpasst letztlich durch eine 3:6-Niederlage sein erstes WM-Finale, stürmt von der Bühne und verweigert den Handschlag mit Wright.In der Nacht nach dem Match veröffentlicht Price ein Twitter-Statement, in dem er Wright vorwirft, ihm durch seine Zungen-Provokation die Chance aufs WM-Finale geraubt zu haben. Nach der Entschuldigung ist nun aber wohl wieder alles geklärt.

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