Sein erster Auftritt bei WWE am Freitag wurde von Dwayne "The Rock" Johnson und Ex-UFC-Star Cain Velasquez fast überschattet, diesmal stand Tyson Fury im Mittelpunkt der Showkampf-Bühne.Bei der TV-Show Monday Night RAW lieferte sich das britische Schwergewicht eine Konfrontation mit Wrestling-Star Braun Strowman - und geriet dabei schnell in eine riesige Keilerei.Es sieht alles danach aus, als ob der Bezwinger von Wladimir Klitschko demnächst einen inszenierten Fight bei WWE bestreiten wird. Wie das gut informierte Fachportal Wrestling Observer berichtete, soll er am 31. Oktober bei der Show Crown Jewel in Saudi-Arabien auf Strowman treffen, demselben Land, wo im Dezember auch das WM-Rückmatch zwischen Andy Ruiz und Anthony Joshua steigen wird. WWE hatte im vergangenen Jahr einen ebenso gigantischen wie umstrittenen Zehn-Jahres-Vertrag mit dem autoritären Saudi-Regime abgeschlossen.Das geplante Boxer-Wrestler-Duell ist nicht nur für WWE ein willkommener Marketing-Schachzug: Auch Fury wird es helfen, bei den Fans in den USA auf sich aufmerksam zu machen, wo er trotz seiner starken Fights gegen Klitschko und Deontay Wilder und eines lukrativen Vertrags mit TV-Sender ESPN bei weitem noch nicht so bekannt ist wie in Europa.WWE-Wrestler trennen Tyson Fury und Braun StrowmanFury und der ehemalige Strongman Strowman - bekannt unter anderem für den Moment, als WWE unter ihm den Ring zusammenkrachen ließ und diverse spektakulär inszenierte Kraftproben mit (vermeintlich) umgeschubsten Krankenwägen und Trucks - waren schon am Freitag bei Friday Night SmackDown aneinander geraten. Diesmal verlangte Fury gemäß Drehbuch eine Entschuldigung vom "Monster Among Men".Fury wurde am Ende der Show von Ringlegende Jerry "The King" Lawler zum Ring gebeten, WWE hatte angekündigt, Fury ein "Live Mic" zu geben, ihn also frei reden zu lassen. Letztlich wurde Fury dann aber sofort von Strowman unterbrochen, es folgten einige verbale Sticheleien und schließlich ein Schubser von Fury - und dann chaotische Szenen.Securitys versuchten vergeblich, die beiden Streithähne zu trennen, schließlich rückte auch eine Reihe von WWE-Kollegen Strowmans an. Letztlich trennten sie Fury und Strowman - wobei Strowman nochmal für eine Zugabe anrückte, als die Show schon vom Sender ging.WWE hat mit Gastauftritten von Boxern in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht: Bei der Showkampf-Liga standen vor Fury auch schon Muhammad Ali, Mike Tyson und Floyd Mayweather für Kämpfe und/oder Showsegmente im Ring.Die weiteren Highlights der ersten RAW-Show nach der Großveranstaltung WWE Hell in a Cell 2019 am Sonntag:- Zu Beginn der Sendung drehte Rusev im Ring durch, nachdem seine Frau Lana ihn in einem schlüpfrigen Segment provozierte, in dem sie mit Bobby Lashley das Bett teilte. Leidtragende: King Corbin und Randy Orton, die in Saudi-Arabien seine Gegner sein werden, wenn er das "Team Hulk Hogan" im Match gegen die Abordnung von Hogans legendärem Rivalen Ric Flair vertreten wird.- Natalya und Lacey Evans klärten ihre Fehde in einem Last Woman Standing Match, an deren Ende Natalya Evans mit einer Powerbomb von der Einmarschrampe beförderte und siegte.- In einem Match, in dem die Tag-Team-Titel von Bobby Roode und Dolph Ziggler nicht auf dem Spiel standen, besiegten die Viking Raiders die Gürtelträger mit der Viking Experience. Erik und Ivar verdienten sich damit ein Titelduell kommende Woche.- Der zuletzt wieder etwas in Vergessenheit geratene Niederländer Aleister Black durfte sich eine Woche vor dem Draft zwischen RAW und SmackDown mal wieder bei WWE zeigen. Die Singh Brothers nahmen eine offene Herausforderung des düsteren Kampfsportspezialisten an. Black siegte schnell, nachdem er Samir den Black Mass Kick verpasste und Sunil dann mit einem modifizierten Dragon Sleeper zur Aufgabe zwang.- In einem "Showcase"-Match aller weiblichen WWE-Champions taten sich die alten Erzrivalinnen Becky Lynch (RAW) und Charlotte Flair (SmackDown) gegen die Kabuki Warriors Asuka und Kairi Sane (Tag Team) zusammen. Die Japanerinnen siegten, nachdem Asuka Lynch mit grünem Nebel bespuckte und blendete, anschließend gingen die auf gleiche Weise unfair entthronten Alexa Bliss und Nikki Cross auf Asuka und Sane los.- Nachdem der Abbruch des Hell-in-a-Cell-Hauptkampfs zwischen Universal Champion Seth Rollins und der Horror-Figur The Fiend viel Fan-Empörung auslöste, gab es bei RAW vorerst keine Fortsetzung: Sowohl Rollins als auch der Fiend tauchten bei RAW nicht auf, es gab nur einen kurzen Rückblick auf das Geschehen. Der Fiend tauchte aber nach RAW in einem nicht im TV ausgestrahlten "Dark Match" zwischen The Miz und Cesaro auf und nahm Cesaro in die Mandible Claw. Dem Observer zufolge hat sich der Fiend alias Bray Wyatt am Sonntag verletzt und hätte keine ärztliche Freigabe für ein Match RAW bekommen (sollte eines geplant gewesen sein). Dasselbe gelte für Sasha Banks nach ihrem Käfigmatch gegen Lynch.Die Ergebnisse von WWE Monday Night RAW am 7. Oktober 2019:Last Woman Standing Match: Natalya besiegt Lacey EvansNon Title Match: The Viking Raiders besiegen Bobby Roode & Dolph ZigglerAleister Black besiegt The Singh BrothersThe O.C. besiegen Lucha House PartyNon Title Match: The Kabuki Warriors besiegen Becky Lynch & Charlotte FlairRicochet besiegt Apollo Crews

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Schon allein sportlich war der Kampf zwischen Floyd Mayweather und Conor McGregor etwas Außergewöhnliches: Einer der besten Boxer trifft auf einen der besten UFC-Kämpfer der Welt.Der größere Wert des im Boxring ausgetragenen Mega-Fights am 26. August 2017 jedoch war ein finanzieller - vor allem für den Sieger Maywether, der nicht ohne Grund den Spitznamen "Money" Mayweather trägt.Wie viel Geld wurde insgesamt beim Mega-Kampf umgesetzt? War er der wertvollste aller Zeiten? Übertraf er den Fight zwischen Floyd Mayweather und Manny Pacquiao im Mai 2015, bei dem 623,5 Millionen Dollar umgesetzt worden waren?SPORT1 gibt einen Überblick über den Geld-Wahnsinn.- TicketverkäufeIn der T-Mobile-Arena in Las Vegas finden rund 20.000 Menschen Platz. Ursprünglich kosteten die Tickets in der Arena zwischen 500 und 10.000 Dollar. Zuletzt kostete ein durchschnittlicher Platz 3600 Dollar (rund 3000 Euro). Wären alle Tickets verkauft worden, wäre der Erlös 70,2 Millionen Dollar gewesen. Am Ende war der Spaß für viele aber doch ein zu teurer: Etwa 7000 Plätze blieben leer, umgesetzt wurden also "nur" 55,4 Millionen Dollar, weniger als bei Mayweather - Pacquiao (72,2 Millionen).- Pay-per-View-ErlöseIm amerikanischen Fernsehen kostete der Kampf 100 Dollar. Nach Angaben von Anbieter Showtime nutzten 4,3 Millionen Zuschauer in den USA das Angebot, 430 Millionen Dollar Umsatz wurden also generiert.Auch hier blieb der Kampf hinter Mayweather - Pacquiao zurück (4,6 Millionen), aber nur knapp: Der Fight reihte sich in der Liste der meistverkauften Pay Per Views auf Platz 2 ein. Hinzu kommen Pay-Per-View-Käufe in anderen Ländern, 874.000 etwa in Großbritannien und Nordirland.- Sponsoren Der Kampf war eine riesige Werbefläche, zum Beispiel für Mayweathers Hosensponsor, den Luxusuhrenhersteller Hublot, der schon für seine Präsenz bei Mayweather - Pacquiao eine Million Dollar für den Schriftzug ausgegeben haben soll.Präsenz bekam zum Beispiel auch Corona als "offizielles Bier des Kampfes", aber auch Reebok, Beats by Dre und das Online-Casino Betsafe. Genaue Zahlen, wie viel sie dafür zurückgezahlt haben, sind nicht bekannt.Laut Telegraph-Reporter Gareth A. Davies setzte Mayweather aber alleine mit der Werbung auf seinen Klamotten rund 20 Millionen Dollar um.- Erlöse der KämpferDie garantierte Kampfbörse für Mayweather lag, wie im Nachhinein bekannt wurde, bei 100 Millionen Dollar, die für McGregor bei 30 Millionen.Laut Forbes sackten beide aber am Ende viel mehr ein: McGregor kam demnach auf 85 Millionen, Mayweather auf satte 275 Millionen.- Vergleich zu Pacquiao-KampfBeim Kampf Mayweather vs. Pacquiao wurden 623,5 Millionen Dollar umgesetzt. Ein ähnlicher Wert wurde diesmal nicht erreicht, laut Forbes pendelte er sich bei 500 Millionen ein.Ein ordentlicher Zahltag für alle Beteiligten war es trotzdem.

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