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09.04.2020 - 09:11 Uhr
sport1.de

Im vergangenen Dezember gab BMW bekannt, dass Bruno Spengler 2020 nicht mehr zum DTM-Kader zählt. Der Kanadier, der 2012 den Meistertitel für BMW erobert hat, wird stattdessen in der US-amerikanischen Sportwagenserie platziert. Über diesen Rauswurf waren Spengler und seine Fans im ersten Moment nicht glücklich, er konnte die Gründe dafür nicht nachvollziehen.Ist der Ärger des Publikumslieblings mittlerweile verflogen? "In dem Moment war ich, wie ich damals gesagt habe, überrascht und ein bisschen enttäuscht", blickt Spengler in einem Livechat auf dem Instagram-Kanal von Sat.1-Reporter Eddie Mielke zurück. "Das ist jetzt eine Weile hinter mir. Und nach dieser Zeit habe ich meine neue Challenge wahrgenommen und mich darüber sehr gefreut."Weil Spengler beim Saisonfinale 2019 noch nicht wusste, dass es sein vorerst letztes DTM-Rennen sein würde, konnte er sich nicht von seinen Fans verabschieden. BMW wollte ihm 2020 einen ordentlichen Abschied, zum Beispiel als Gastfahrer, ermöglichen, aber Spengler hat sich laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' anfangs dagegen gesträubt.Gäbe es ein Auto für einen Gaststart?Mittlerweile haben sich die Wogen geglättet. Spengler hat sich mit BMW-Motorsportchef Jens Marquardt darüber unterhalten, wie man einen würdigen Abschied gestalten könnte: "Ja, wir haben schon darüber gesprochen. Wir wollen noch nicht zu viel verraten, aber es wird was kommen. Wir haben darüber gesprochen, und wenn wir was machen, dann wird es auch schön."Allerdings gibt es ein Problem, denn das Testauto, mit dem normalerweise Gaststarts möglich sind, wurde an das ART-Team weitergegeben. Robert Kubica wird in diesem BMW M4 sitzen. Ob Spengler deshalb einen Gaststart absolvieren wird können, ist derzeit offen. Aufgrund der Einschränkungen der Corona-Pandemie ist ohnehin fraglich, wann Rennen stattfinden können.Im derzeit aktuellen DTM-Kalender wäre der Norisring am 11. und 12. Juli der Saisonauftakt. "Es wäre auf jeden Fall geil, wenn es stattfindet", sagt Spengler, "denn ein Auftakt am Norisring ist natürlich ein Traum, wenn man bedenkt, wie viele Leute alleine schon nach Hockenheim kommen. Und die Stimmung ist am Norisring selbst zu Saisonmitte immer geil. Das wäre schon der Hammer. Aber ist es realistisch? Bis Juli ist schon noch ein bisschen Zeit, vielleicht geht das."GT-Auto ist anders zu fahren als der DTM-BolideFünfmal konnte Spengler am Norisring gewinnen. Auch sein letzter DTM-Sieg gelang ihm dort im vergangenen Jahr. Die Zukunft des 36-Jährigen heißt USA. Er fährt dort einen BMW M8 GTE von Rahal-Letterman-Lanigan-Racing (RLL). Das Team kennt Spengler schon von mehreren Einsätzen beim 24-Stunden-Rennen in Daytona und von Sebring."Das GT-Auto ist ein bisschen eine Veränderung für mich, aber nicht komplett anders, denn ich bin ein paar Tests damit gefahren", sagt Spengler. Ende Januar belegte er in Daytona mit seinen Kollegen den 17. Platz im Gesamtergebnis und den fünften Platz in der GTLM-Klasse. Das nächste Rennen soll am 25. Juni in Watkins Glen stattfinden.Wird dieser Termin wirklich plangemäß über die Bühne gehen? "Ich habe nichts weiter gehört, dass sich das noch ändert. Momentan steht das. Ich hoffe, dass es stattfindet, aber ich schätze die Wahrscheinlichkeit 50:50 ein." Die Wartezeit verbringt Spengler daheim in Straßburg. Er nimmt auch an einigen Sim-Rennen teil.Wie blickt er auf seine lange Zeit in der DTM zurück? Von 2005 bis 2011 fuhr Spengler für Mercedes und anschließend für BMW. Speziell zwischen 2006 und 2013 zählte er zu den absoluten Spitzenfahrern im Feld. In den vergangenen Jahren blieben konstante Topergebnisse oft aus. Es gab nur mehr vereinzelt Podestplätze und Siege."Langweilig war es nie. Ab und zu war es ärgerlich, ab und zu war es richtig geil. Man kann nicht immer ein Siegerauto haben, weil die Serie so schwierig ist. Diese Jahre musst du schlucken und weitermachen - und versuchen, als Fahrer und als Team etwas daraus zu lernen, ehe das Auto wieder stärker ist. Ich werde die DTM-Fans auf jeden Fall sehr vermissen. Aber ich bin nicht aus der Welt und werde die DTM-Fans sicher wieder sehen, sobald es die Möglichkeit gibt. Das ist klar."© Motorsport-Total.com

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The COVID-19 outbreak has thrown the world of motorcycling – and indeed, the world – into a state of chaos. Entire countries are in lockdown to try to prevent the spread of the virus, and avoid their healthcare systems from being overwhelmed. With the health of populations the utmost priority, motorcycle racing has taken a back seat. Event after event, in every discipline, has been postponed or canceled.It has been a tough start for Jorge Viegas, in just his second year as FIM president. As head of motorcycling's governing body, the Portuguese former journalist has the task of coordinating with race and event promoters around the world, to try to find a way of salvaging as much as possible of the 2020 motorcycling season.It is an unenviable position, as this interview carried out by Israeli journalist and TV commentator Tammy Gorali makes clear. Together, Gorali and Viegas cover a vast range of subjects, from how the FIM has responded to the developing outbreak of the coronavirus, to the measures being put in place to deal with it by the FIM and Dorna, and what will happen once the lockdowns are lifted.Viegas explains how a MotoGP development freeze is to be implemented for the 2020 season, how many races will be needed for a world championship to be organized, and what options are under consideration as far as racing in January or combining MotoGP and WorldSBK weekends. The FIM president also emphasizes how important it will be for racing to happen once its possible, to give people some much-needed release after a long period of confinement and restrictions.But Viegas starts off by telling Tammy Gorali about his first reactions to the outbreak of COVID-19, and how quickly the situation got out of control.

09.04.2020 - 21:50 Uhr
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Having qualified only sixth, Ferrari’s Jean Alesi didn’t much look like a contender for victory when he made an awful getaway and made matters worse by spinning at Turn 1, narrowly missing his teammate Gerhard Berger but succeeding in causing a chain-reaction crash behind him – Tyrrell’s Mika Salo being rear-ended by a flying Luca Badoer (Minardi). Ligier’s Olivier Panis went off on the ...Keep reading

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