09.12.2019 - 23:46 Uhr
atptour.com
Imagine hitting your first serve out wide in the Deuce court and winning a perfect 22 of 22 points. Impressive.Now take it up a level and do it in the pressure-cooker situation of 15/40 on the big stage at ATP Masters 1000 events. That’s something special, and that’s exactly what Stan Wawrinka achieved this season.An Infosys ATP Beyond The Numbers analysis of the year-end Top 20 of the ATP Rankings identified that Stan Wawrinka, Grigor Dimitrov, Fabio Fognini and Daniil Medvedev were all able to save 100 per cent of their break points at 15/40 to a specific first serve target in the Deuce court service box. The data set is comprised of Masters 1000 events in 2019 and the Nitto ATP Finals.The leading five players out of the year-end Top 20 to save break point at 15/40:Grigor Dimitrov = 96% (24/25)Stan Wawrinka = 88% (44/50)Fabio Fognini = 84.6% (33/39)Denis Shapovalov = 83.3% (45/54)Stefanos Tsitsipas = 80.5% (66/82)Winning 100 Per Cent To A Specific LocationWawrinka’s effort to win 22/22 out wide in the Deuce court was jaw-dropping, but he wasn’t the only one to be perfect at a particular serve spot. Below is the breakdown of the four players saving break point from 15/40 to the three first serve locations of wide, body and T.First Serves Wide at 15/40Stan Wawrinka = 100% (22/22)Grigor Dimitrov = 93.3% (14/15)Denis Shapovalov = 88.2% (15/17)First Serves Body at 15/40 (minimum of four attempts)Daniil Medvedev = 100% (5/5)Matteo Berrettini = 83.3% (5/6)Fabio Fognini = 75% (3/4)First Serves T at 15/40T1. Fabio Fognini = 100% (16/16)T1. Grigor Dimitrov = 100% (10/10)3. Dominic Thiem = 88.0% (22/25)Overall, the year-end Top 20 served almost the same amount out wide as down the T (421-419), but the T delivered the highest win percentage.First Serve Breakdown at 15/40 - Total and Win Percentage First Serve Direction Total Serves Win Percentage Wide 47.7% (421) 74.6% Body 4.8% (42) 64.3% T 47.5% (419) 79.2% Sometimes it’s about hitting your favourite first-serve location when the pressure meter goes through the roof. Other times it’s about hitting it where you opponent doesn’t expect it.
  

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Wawrinka, Stanislas

30.07.2020 - 18:02 Uhr
atptour.com

The ATP Coach & Player Fan Experience initiative has drawn to a close, raising more than US$225,000 in support of members of the ATP Coach programme affected by the COVID-19 pandemic. The auction, which ran across a six-week period, saw players, coaches and tournaments combine to create some unique fan experiences. The second round of auctions and prize draws, which ended on Monday 27 July, was highlighted by a US$51,850 winning bid for a once-in-a-lifetime experience with Andy Murray at Wimbledon. The winner will spend one hour on court with the former World No. 1 at the All England Club during the 2021 Wimbledon Championships, receive two tickets to the men’s singles final and enjoy a private lunch in the members’ enclosure. One winner bid US$27,000 to spend two hours on court with three-time Grand Slam champion Stan Wawrinka and his coaching team, Magnus Norman and Dani Vallverdu. Other fans bid US$10,500 to hit with 2017 Nitto ATP Finals champion Grigor Dimitrov and US$7,500 to join Feliciano Lopez for a training session at the Mutua Madrid Open.One of 539 entrants will be the lucky winner of a special prize draw — a framed collection of signed racquets from Roger Federer, Rafael Nadal, Novak Djokovic and Andy Murray — which added more than US$8,000 to the overall pool. Other auctions featuring former World No. 1 Carlos Moya and star coaches Severin Luthi and Toni Nadal brought the overall total to US$226,000 including more than US$90,000 from the first round of bidding, which concluded on 29 June.“It has been uplifting to see everybody pulling together to help out the coaches, who play such a big role in tennis. Everybody that I reached out to for help said yes,” said Vallverdu, ATP Coach. “This shows the impact coaches and players can make and I hope it’s a platform for many more collaborations in the future. When we all work together, we can really achieve some big things for the sport.”“It’s heartening that during such an unprecedented global situation, the tennis community has come together and found creative ways to help each other,” said Andrea Gaudenzi, ATP Chairman. “Importantly, this innovative initiative has also succeeded in delivering something unique to our fans, and our thanks go to everyone who contributed.”A part of the proceeds raised will also be donated to support the UNICEF Coronavirus Children’s Crisis Appeal. This support initiative follows the creation of a Player Relief Fund earlier this year by the governing bodies of world tennis, which came together to raise in excess of US $6 million aimed at supporting more than 800 players who are particularly affected by the COVID-19 pandemic.To donate to the UNICEF Coronavirus Children’s Crisis Appeal: https://www.unicef.org/coronavirus/covid-19/donate.

26.07.2020 - 10:44 Uhr
sport1.de

Man könnte diese Geschichte über Flynn Richter jetzt nach schon oft gelesener Wunderkind-Art aufziehen. Also folgendermaßen: Da ist ein Junge im Schulalter, gesegnet mit einem derartigen Riesentalent, wie es nur alle Jubeljahre vorkommt.Dem Zwölfjährigen wird bereits eine goldene Zukunft prophezeit - als Tennis-Superstar, der eines Tages in die Fußstapfen des großen Roger Federer tritt. Was sich umso besser schreiben ließe, weil Richter auch Schweizer ist.Weiter im möglichen Text: Richter, hinter dem schon Medien, Manager und Sport-Vermarkter her sind, deklassiert die Rivalen seiner Altersklasse nach Belieben. In seinem Kinderzimmer sammeln sich Sieger-Pokale und Star-Poster wie das von Stan Wawrinka. Zu seinen Vorbildern gehört vor allem der Weltranglistenerste Novak Djokovic, auf Instagram zählt der Youngster schon über tausend Abonnenten, und in seiner Freizeit - na klar - schaut er am liebsten Tennis-Videos auf Youtube.Flynn Richter: Autist und Bad BoySo weit, so beliebig - doch diese Geschichte über Flynn Richter aus Ebmatingen in Maur, einem Dorf-Idyll im Bezirk Uster des Kantons Zürich, ist anders.Weil Richter anders ist als andere junge Tennisspieler. Richter hat das Asperger-Syndrom.Fremden vermag er kaum in die Augen zu schauen, er gilt als nicht beschulbar, besucht nur gelegentlich eine Montessori-Lip-Schule in Zürich, wo ein spezielles Lernprogramm auf ihn abgestimmt wurde.Soziale Kontakte und emotionale Reize bereiten ihm Schwierigkeiten - und werden auch noch dadurch verstärkt, dass Richter auf dem Platz schimpft und pöbelt, eben cholerische Ausbrüche hat.Selbst wenn er deshalb bereits psychologische Hilfe in Anspruch nimmt - gewissermaßen gefällt sich der Zwölfjährige in der Rolle des Bad Boy, was auch die Schwärmerei für den Djoker erklärt."Den haben sie auch nicht so gern", sagte er dem Blick und fügte hinzu: "Wenn das Publikum gegen mich ist, werde ich nur noch besser.""Der verhassteste Junior" der SchweizStellen sich die Zuschauer auf die Seite des Gegners, reagiert Richter frech. "Ich mache dann 'Let's go' und provoziere zurück", berichtet er. Dass das nicht gut ankommt, versteht sich von selbst. Ihr Sohn sei "hierzulande der verhassteste Junior", räumt Richters Mutter Sandra Thomas im Blick ein. Was gleichzeitig auch an seiner Überlegenheit liegt: "Sieht man ihn Tennis spielen, vergisst man eben, wie jung er noch ist. Das können viele im Kopf nicht vereinbaren."Apropos Kopf - der ist für Richter Fluch und Segen zugleich. "Im Kopf hat er jeden Punkt schon gespielt", erklärt Thomas, dessen Sohn mit dem Tennis als Sechsjähriger anfing und inzwischen täglich drei Stunden trainiert. "Kommt es dann anders, regt ihn das auf."Was die Parallele zu Federer, den Richter sportlich schätzt, nun tatsächlich ein bisschen zulässt.Wutattacken wie der junge Federer"Ich sah Videos von Roger Federer als Junge – der hat sich früher mindestens so schlimm benommen", erinnert die Alleinerziehende an die Flegeljahre des Rekord-Grand-Slam-Siegers mit weggeworfenen Rackets und Wutattacken auf dem Court.Auf der anderen Seite hilft Richter sein Autismus auch dabei, Dinge binnen kürzester Zeit zu lernen und umzusetzen - nicht nur auf dem Platz, wo der aktuell beste U12-Junior Europas kürzlich zum fünften Mal in Folge zur Schweizer Meisterschaft seiner Altersklasse spazierte und auch den älteren Jahrgang 2007 dominierte."Was er als nicht notwendig erachtet, blendet er aus", sagte die Mutter des mit 1,42 Meter recht schmächtigen Blondschopfs, der bereits fließend Englisch spricht, nun Französisch und Russisch pauken will.Die Begabungen und Charakterzüge, die wie auch bei der ebenfalls an Asperger leidenden Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg so augenfällig sind, dürften den angehenden Teenager am Ende vor die entscheidende Weggabelung bringen, sprich: eine Profi-Laufbahn mit entsprechenden Erfolgen einschlagen lassen - oder ein Talent-Strohfeuer bleiben.Richter von Ex-Wimbledon-Juniorensieger gecoacht"Flynn ist auf gutem Weg – aber der Weg ist noch sehr lang", warnt im Blick sein Trainer Robin Roshardt, 2005 Sieger der Junioren-WM "Orange Bowl".Sein Schützling, zudem gecoacht vom früheren Wimbledon-Juniorensieger (2001) Roman Valent, sei "mega talentiert, ist ein härterer Arbeiter als alle anderen und hat eine sehr gute Einstellung." Vor allem aber: "Es kommt von ihm selbst, nicht vom Umfeld."Mehr noch: Zu den meisten Terminen und Turnieren fährt der Zwölfjährige allein mit dem Bus - auch weil seine Mutter berufsbedingt und wegen zweier weiterer Kinder wenig Zeit hat.In der Szene macht Richter das zusätzlich zum Außenseiter. "Wenn Eltern nicht immer präsent sind, um ihre Talente zu unterstützen, kommt das bei anderen schräg an", sagte Thomas.Ihren von Swiss Tennis und anderen Förderern mitfinanzierten Sprössling juckt das indes wenig. Gleiches gilt für die Frage, was er noch verbessern wolle, um eines Tages vielleicht wirklich ein zweiter Federer zu werden."Technisch? Das sage ich nicht, sonst kommen die anderen ja drauf."

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