22.07.2021 - 16:00 Uhr
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(Männer · 1. Bundesliga) Insgesamt 51 Spieler aus der Liqui Moly HBL befinden sich derzeit in Japan bei den Olympischen Spielen. Während einige Spieler gesetzt sind, sind andere auch noch in Lauerstellung. Der Flensburger Simon Hald oder Stuttgarts neuer Schlussmann Tobias Thulin sind ebenso im Wartestand wie die Melsunger Silvio Heinevetter und Tobias Reichmann.
  

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THW Kiel

17.09.2021 - 07:07 Uhr
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(Männer · 1. Bundesliga) In der Champions League kassierte Flensburg eine Niederlage gegen Barcelona, in der Königsklasse verloren zudem auch Kielce und Paris ihren Auftakt wie die Ergebnisübersicht im heutigen Link-Hattrick zeigt. In der Bundesliga stellten Magdeburg, Göppingen und Füchse auf 6:0 Punkte - die MT Melsungen wartet hingegen weiter auf den ersten Sieg.MT-Torhüter Silvio Heinevetter hofft unterdessen auf einen Erfolg gegen Alexander Zverev auf den er in der Sendung "Schlag den Star" treffen wird. Im Free-TV gibt es am Wochenende auch das Derby zwischen dem THW Kiel und der SG Flensburg-Handewitt, nicht der einzige Termin in der Übersicht von Handball im Fernsehen.HBW Balingen-Weilstetten hat derweil mit einer Nachverpflichtung auf die Verletzungssorgen am Kreis reagiert, bei den Kadetten Schaffhausen meldete sich Dimitrij Küttel nach der Chemo zurück und Shenia Minevskaja hat ihren Abschied aus Valcea erklärt. Und Junioren-Bundestrainer Martin Heuberger kritisierte: "In Deutschland versauern die Talente zu oft auf der Bank."

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Von Tillmann BauerHeidelberg. Das Mobilfunknetz in Deutschland ist schlecht. Zu diesem Fazit sind wir gekommen, als wir am Freitagvormittag mit Philipp Bauer, 25, telefoniert haben. Innerhalb von 40 Minuten kollabierte die Verbindung siebenmal. Zur Verteidigung: Bauer war gerade auf der Autobahn von Mannheim nach Hamburg – und von technischen Schwierigkeiten nicht ansatzweise aus der Ruhe zu bringen. "Ich habe ja Zeit", lachte er: "In rund sieben Stunden bin ich da."Bauer ist seit 2018 beim HSV Hamburg unter Vertrag, früher spielte der in der Rhein-Neckar-Region aufgewachsene junge Mann für die Eulen Ludwigshafen und die SG Leutershausen. Als es ihn in den Norden zog, befand sich der Hamburger Traditionsklub gerade in den Tiefen der 3. Handball-Liga – heute darf sich Philipp Bauer Bundesliga-Profi nennen. Diesen Sonntag (16 Uhr/Sky) will der HSV-Rückraumspieler den Rhein-Neckar Löwen in der Hamburger Barclaycard Arena das Leben erschweren."Das wird ein echtes Brett", sagt Bauer zur RNZ: "Wenn man aus der Region kommt, dann ist man schon irgendwie immer Löwen-Fan. Aber es ist so, dass die Spitze enger zusammengerückt ist – auch die Löwen müssen sich da behaupten." Doch zurück auf die Autobahn. Schließlich war der Pfälzer nicht grundlos in der Heimat. In den vergangenen Tagen pendelte er immer wieder vom Süden in den Norden, um sein Staatsexamen an der Uni Mannheim abzulegen. Sechs Prüfungen standen auf dem Plan – die Ergebnisse gibt’s erst kurz vor Weihnachten. "Ich hab’ eigentlich ein gutes Gefühl", sagt Bauer. Er lacht: "Aber bei Jura ist das Gefühl oft trügerisch."Sei’s drum: Weil er durch den ganzen Prüfungsstress – bei den Bundesliga-Spielen gegen Göppingen (27:28) und beim Bergischen HC (26:31) war er noch extra per Flieger angereist – in den vergangenen zwei Wochen nicht eine Trainingseinheit in Hamburg mitmachen konnte, liegt der Fokus wieder voll auf Handball.Denn: Der große HSV, bei dem Ex-Löwentrainer Martin Schwalb mittlerweile wieder als Vizepräsident aktiv ist, ist zurück in der Bundesliga – und will dort auch erst einmal bleiben! "Dass es so schnell geht, habe ich nicht geglaubt", sagt Bauer: "Letzte Saison war unser Kader wirklich noch sehr jung. Umso verrückter ist es, dass wir es geschafft haben. Heute sprechen mich Leute an und sagen, sie haben mich bei Sky gesehen – das ist schon unglaublich."Aber wahr. Und die Nordlichter, die vor der Insolvenz Meister, Pokal- und Champions-League-Sieger wurden, sind nicht gekommen, um direkt wieder abzusteigen. Bauer sagt: "Wir müssen gerade schauen, dass wir in den Heimspielen punkten." Gegen Göppingen führte das Team von Weltmeister Torsten Jansen fast über die gesamte Spielzeit und verlor am Ende doch knapp. Bauer: "Da hätten wir punkten müssen, waren aber am Ende zu nervös. Wir waren einfach zu grün hinter den Ohren." Auch Bauer ist noch jung – und befindet sich in einem stetigen Lernprozess. So erinnert er sich gern an seine Anfänge. "Ich war ja schon in Ludwigshafen bei den Bundesliga-Jungs dabei. Schon das waren für mich echte Vorbilder, ja fast Legenden", lacht er. Heute sitzt er in einer Kabine mit Nationaltorwart Jogi Bitter und Weltklasse-Linksaußen Casper Mortensen."Man darf sich das aber jetzt nicht so vorstellen, dass die da auf einem Thron sitzen und wir ihnen die Getränke bringen", lacht Bauer: "Die Jungs sind wirklich alle super entspannt."Entspannt wird’s in der Hansestadt am Sonntag aber nicht. "Gegen die Löwen muss alles passen", sagt Bauer: "Wenn wir was holen wollen, müssen wir – wie immer – Andy Schmid und Jannik Kohlbacher unter Kontrolle bekommen und brauchen dazu einen überragenden Keeper." Klingt eigentlich schlüssig. Wenn’s nur so leicht wäre.

(Männer · Jugend/Junioren) Der MTV Lübeck hat den ersten Saisonsieg in der Jugendbundesliga eingefahren und sich an die Spitze der Gruppe 1 gesetzt. Die Ostholsteiner gewannen ihr Heimspiel gegen den HC Empor Rostock klar mit 32:21 (15:7). Beste Torschützen waren Luis Jose Ciudad Benitez (5/1) und Reinhard Otto Canzler (5). Bei den Mecklenburgern konnte Mika Stolz (5) die meisten Tore erzielen.

(Männer · 3. Liga) Vier Partien hielt der Freitag in der 3. Handball-Liga bereit. Eng umkämpft waren die beiden Partien in der Gruppe A. Der TSV Altenholz konnte sich mit dem 26:25 (12:13) beim DHK Flensborg an die Spitze setzen - Malte Voigt (6/1) und Bo Nielsen (5) trafen im kleinen Nord-Derby am häufigsten. Die Fördestädter fielen hingegen nach der ersten Saisonniederlage auf Rang 3 zurück. Auch 7/1 Tore von Johannes Krüger und 5 Tore von Ole Zakrzewski konnten die Niederlage nicht verhindern. Punktgleich mit Flensborg ist die HG Hamburg-Barmbek, die nach einer starken ersten Halbzeit das 27:25 (16:8) gegen den VfL Fredenbeck ins Ziel rettete.

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