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26.05.2020 - 10:58 Uhr
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Vor einigen Wochen kündigte Entwickler Valve an, dass das wichtigste und größte eSports-Turnier der Dota-2-Szene verschoben wird.  Der Grund ist nach wie vor die anhaltende Pandemie des Coronavirus. Dennoch wurde nun der offizielle The International 10 Battle Pass veröffentlicht.  Obwohl das Turnier verschoben wurde, erfreut sich der Battle Pass eines rasanten Absatzes und ist zumindest stand jetzt auf Augenhöhe mit den Verkäufen des vergangenen Jahres. 2019 sorgten die Einnahmen des Battle Pass dafür, dass das The International 2019 in Sachen Preisgeld den Fortnite World Cup überholte, der mit 30 Millionen für kurze Zeit als prestigeträchtigstes eSports-Event galt. >> Jetzt die neue eSPORTS1-App hier herunterladen <<Valve selbst stellt erneut 1,6 Millionen US-Dollar an Preisgeld zur Verfügung. Mittlerweile liegt der Betrag knapp über der 5 Millionen Marke. Preisklassen Der Battle Pass wird wie üblich in mehreren Preisklassen angeboten und beginnt mit 9,99 US-Dollar und steigt bis 44,99 US-Dollar an. Auch 2020 dürfen sich die Spieler über neue Inhalte freuen. Unter anderem führt der Battle Pass die Möglichkeit ein, Gilden zu gründen, in der sich Spieler zusammenschließen können. Grundsätzlich ist es jedem erlaubt, sich einer Gilde anzuschließen, jedoch steht es nur Battle-Pass-Besitzern frei, diese zu erstellen.  Des Weiteren beinhaltet der Batte Plass zahlreiche weitere Inhalte, um den Spielern von Dota 2 ein abwechslungsreiches Spielerlebnis zu bieten. Nightsilver & Foulfell – Eine Karte, auf der die Figuren ihren Weg durch einen dichten Wald schlagen, indem der Spieler Matches gewinnt. Battle Gauntlet – Spezielle Matchmaking-Spiele, für die die Battle-Pass-Besitzer entsprechende Tickets erhalten The Sideshop – Spieler sammeln hierfür Gold, um dieses in verschiedene Helden zu investieren. Diese steigen in bester Underlords-Manier im Rang auf, sollten sich drei Kopien eines Helden im Besitz des Spielers befinden. Diese Figuren lassen sich anschließend gegen Diamanten im speziell dafür zur Verfügung gestellten Shop verkaufen. Bounty Killing – Spieler erhalten jede Woche sogenannten Bounty Tokens, um damit einen gegnerischen Helden zu markieren. Schafft es ein Teammitglied, diesen vor Ablauf einer Frist zu erledigen, erhält dieser 200 Battle Points.  The Gifts of Giving – Spieler sind ab sofort dazu in der Lage, ihren Freunden einen Battle Pass zu spenden. Spieler erhalten, je nachdem wie viele Passes sie verschenkt haben, unterschiedliche Titel verliehen: 1 Pass – The Selfless, 3 Pass – The Benevolent, 5 – Pass – The Wise. Community Match Predictions – Jeden Tag wird ein zufälliges Community Match ausgewählt, auf das alle Battle-Pass-Besitzer wetten können. Richtig getippt, erhalten die Gewinner Belohnungen in Form von Battle Points Pause-Screen Playground – Sollte es zu einer Spielunterbrechung kommen, bekommen Spieler die Möglichkeit sich mit einem von drei Mini-Games die Zeit zu vertreiben: Whack-a-Meepo, Musical Chairs und Hero Hunt. Battle Pass Belohnungen Je nach Höhe des Battle Pass Levels erhalten die Spieler unterschiedliche Belohnungen in Form von ingame items, Skins und mehr. Dieses Jahr beinhaltet der Pass zwei Personas sowie drei Arcanas

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Jetzt geht es also doch ans Portemonnaie: Nach der Deutschen Eishockey Liga (DEL) pocht auch die Handball-Bundesliga (HBL) auf einen deutlichen Gehaltsverzicht ihrer Spieler."Da braucht man keine Rechenkünste zu haben, da muss etwas passieren", sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann dem sid. Es werde beim geplanten Neustart im Handball nicht so weitergehen können wie vor der Corona-Krise: "Wir werden hart an den Kosten schrauben müssen, anders wird es nicht gehen." Hintergrund: Die Gehälter machen in der HBL momentan rund 65 Prozent der Kosten für die Vereine aus, in der zweiten Liga sind es sogar über 70."Da wird es seitens der Spieler und auch Trainer Zugeständnisse geben müssen. Wir brauchen einen Verzicht zum wirtschaftlichen Überleben der Klubs", sagte Bohmann.HBL drohen auch Sponsoring-EinbußenNeben den voraussichtlich durch Geisterspiele geringeren Zuschauereinnahmen dürfte die HBL auch mit reduzierten Sponsoring-Erlösen zu kämpfen haben. Beim Vorgehen werde man sich im Handball aber nicht am Eishockey orientieren. Die DEL hat die Einwilligung der Spieler für einen 25-prozentigen Gehaltsverzicht mit der Lizenzierung für die kommende Saison verknüpft."Das ist aus meiner Sicht eine Vereinbarung, die zu Lasten Dritter getroffen wird. Das ist nicht unser Weg", sagte Bohmann. Er verstehe aber "sehr wohl die Notwendigkeit, auch bei uns wird es einen Gehaltsverzicht der Spieler geben müssen". 25 Prozent seien grundsätzlich ein "realistischer Wert", sagte Bohmann. Sie seien aber "kein Patentrezept, teilweise wird der Verzicht in einigen Klubs auch deutlich höher ausfallen müssen. So weh es tut, es wird harte Gespräche geben müssen." Gleichzeitig müsse aber "auch sichergestellt werden, dass die Spieler bei positiver finanzieller Entwicklung sofort partizipieren".HBL-Boss Bohmann: "Öffnet eure Bücher"Sämtlichen Klubs, mit denen Bohmann in engem Austausch steht, empfiehlt er, "die Verhandlungen so transparent wie möglich zu führen. Öffnet eure Bücher, dann wird es Verständnis von den Spielern geben. Da bin ich mir sicher."Aus ersten Gesprächen mit Johannes Bitter von der Spielergewerkschaft Goal wisse er, dass "ein Grundverständnis für die schwierige Situation auf Spielerseite da ist".Die aktuellen und weitgehend geräuschlos erzielten Vereinbarungen mit den Spielern laufen bis zum 30. Juni. "Da geht es seitens der Klubs jetzt darum, mit maximaler Transparenz dort anzuknüpfen", sagte Bohmann.Und ergänzt: "Die Vereine, und das ist ganz wichtig, wollen die Gehälter nicht drücken, um sich die Taschen voll zu machen, sondern um schlicht und einfach überhaupt weiter Handball spielen zu können."Handball immer weniger im FokusZumal immer sichtbarer wird, wie sehr die Sportart inzwischen aus dem Fokus der Öffentlichkeit gerückt ist, abgesehen von dem ein oder anderen Transfer vielleicht. Und das betrifft den Handball, der sich unter den deutschen Mannschaftssportarten auf Platz zwei hinter den omnipräsenten Fußballern wähnt, nicht nur hierzulande.Denn auch Pokal und Champions League wurden langfristig verschoben, teilweise bis 2021. Gleiches gilt für Olympischen Spiele. "Wer Handball sehen möchte, kann sich bei Youtube alte Spiele der Nationalmannschaft angucken", schreibt dazu die Süddeutsche Zeitung.Die Klubs der HBL hatten ihre Saison im Zuge der Corona-Krise nach wochenlangen Diskussionen im April abgebrochen. Im September oder spätestens im Oktober soll die neue Saison starten, die Klubs wollen im Juli wieder mit dem Training beginnen.

(Männer · 1. Bundesliga) "Ich lebe schon mein ganzes Leben lang den Handball, so dass ich nicht das Gefühl habe, ein Rookie zu sein" , blickt Filip Jicha im Interview mit dem virtuellen Hallenheft des THW Kiel zurück auf seine erste Saison als Chefcoach. Er versuche viel aus seiner eigenen Karriere einzubringen und sich in die Spieler von heute hineinzuversetzen, gerade bei den "Beleidungsstunden" sei aber eine Ansprache wie in den 90er-Jahren nicht mehr möglich, so der Meistertrainer.

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