Champions League 19/20, Group A

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1
SG Flensburg-Handewitt
2
51:43
4
2
Aalborg Handbold
1
34:24
2
3
PSG Handball
1
37:29
2
4
Pick Szeged
1
31:28
2
5
RK Celje Pivovarna Lasko
1
24:25
0
6
FC Barcelona
1
28:31
0
7
RK Croatia Osiguranje Zagreb
1
29:37
0
8
Elverum
2
43:60
0

Champions League 19/20, Group B

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1
MKB Veszprem KC
1
40:28
2
2
HC Vardar-Skopje
1
33:31
2
3
FC Porto Vitalis
1
27:25
2
4
KS Vive Targi Kielce
1
30:30
1
4
THW Kiel
1
30:30
1
6
Montpellier Agglomeration HB
1
31:33
0
7
HC Meshkov Brest
1
25:27
0
8
HC Motor Zaporozhye
1
28:40
0

Champions League 19/20, Group C

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1
IK Savehof
2
55:49
4
2
Bidasoa Irun
1
25:23
2
3
Sporting Cp
1
30:29
2
4
RK Eurofarm Rabotnik
2
53:55
0
5
Tatran Presov
1
23:25
0
6
Riihimaen Cocks
1
25:30
0

Champions League 19/20, Group D

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1
Dinamo Bucuresti
2
56:53
3
2
GOG Handbold
1
33:24
2
3
Chehovskie Medvedi
1
25:23
2
4
Kadetten Sh Gcz
1
28:28
1
5
Wisla Plock
1
23:25
0
6
IFK Kristianstad
2
49:61
0

Bundesliga 19/20

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1
TSV Hannover-Burgdorf
6
188:150
12
2
SC Magdeburg
5
170:139
8
3
Rhein Neckar Löwen
5
147:120
8
4
THW Kiel
5
154:136
8
5
SC Dhfk Leipzig
5
133:131
8
6
SG Flensburg-Handewitt
5
129:122
7
7
HSG Wetzlar
6
184:177
7
8
Füchse Berlin
5
142:128
6
9
MT Melsungen
5
123:136
5
10
TSV GWD Minden
6
156:159
5
11
Bergischer HC
6
160:169
5
12
HBW Balingen/Weilstetten
6
169:186
4
13
HC Erlangen
4
99:104
3
14
TBV Lemgo
5
131:148
3
15
TSG Ludwigshafen-Friesenheim
5
132:143
2
16
Frisch Auf Göppingen
5
124:135
2
17
TV Bittenfeld
5
126:148
1
18
HSG Nordhorn-Lingen
5
115:151
0

Von Tillmann BauerHeidelberg. Mikael Appelgren steht auf pink. Dass der lebenslustige Schwede ein Faible für die grelle Farbe hat, ist schon seit einiger Zeit bekannt. Spätestens seit vergangener Saison, als die Handballer der Rhein-Neckar Löwen als Teambuilding-Maßnahme ein Seifenkistenrennen vor der SAP Arena veranstalteten und Appelgren im pinken Flamingo-Kostüm in den Pedalen trat, ist für Kenner klar, dass er gerne die Blicke auf sich zieht.Ähnlich war es am vergangenen Samstagabend in Norhorn-Lingen an der holländischen Grenze. Nein, Appelgren kam nicht in einer Seifenkiste in die Emsland-Arena gefahren und hatte zudem nicht einmal sein neues, pinkfarbenes Lieblingstrikot an - die Blicke der 3700 Zuschauer richteten sich trotzdem fast im Minutentakt auf den Löwen-Schlussmann. Appelgren hielt einen Ball nach dem anderen; er zog die Bälle wie magisch an."Natürlich freue ich mich über jeden Ball, den ich halte", lachte Appelgren. Er erfüllte nach dem Spiel - wie man es von ihm kennt - noch vielen Fans die Autogrammwünsche und posierte für Selfies: "Andererseits ärgere ich mich natürlich auch über jedes Gegentor." Konkret musste sich "Apfel" - wie ihn seine Mitspieler nennen - beim Aufsteiger in Nordhorn 17 Mal ärgern.Wenig Einfluss hat man als Torhüter darauf, was die eigenen Kollegen so im Angriff veranstalten. Schließlich hätten die Löwen das Duell deutlich höher, als "nur" mit zehn Toren Differenz, gewinnen müssen. Freistehend scheiterte man - gerade in der Anfangsphase - zu häufig am Nordhorner Schlussmann Björn Buhrmester, der, wie Appelgren befand, ebenfalls einen starken Tag erwischte. Es trübte den deutlichen Arbeitssieg etwas.Ob die Mannschaft von Cheftrainer Kristjan Andresson in den jüngsten Tagen vermehrt Torwurftraining absolviert hat, wird sich schon am Donnerstagabend in der SAP Arena zeigen. Wenn um 19 Uhr die Gallier vom HBW Balingen-Weilstetten gastieren, dann sollte man die eigenen Chancen auch in Tore umwandeln.Wiedersehen mit Lipovina & Taleski: Wir empfangen die Gallier von der Alb zum zweiten Heimspiel der Saison am Donnerstag:#1team1zielhttps://t.co/mDwy3Gwo6E— Rhein-Neckar Löwen (@RNLoewen) September 10, 2019Schließlich haben die Schwaben, die als krasser Außenseiter anreisen, am vergangenen Wochenende für Aufsehen gesorgt. Mit dreizehn Toren Differenz schoss man die MT Melsungen, die in dieser Saison eigentlich um die oberen Plätze mitspielen wollte und einige deutsche Nationalspieler in ihren Reihen hat, aus der eigenen Halle. Es war die Überraschung des Spieltags - ein dickes Ausrufezeichen."In der Chancenverwertung müssen wir uns zukünftig definitiv verbessern", sagt Appelgren vor dem zweiten Heimspiel in dieser noch sehr jungen Spielzeit. Freuen dürfen sich die Löwen-Fans also nicht nur auf ihre eigene Lieblingsmannschaft, sondern auch auf zwei weitere bekannte Gesichter: Filip Taleski und Vladan Lipovina, die die Badener beide vor der Saison verlassen mussten, kehren mit Balingen-Weilstetten zurück in die SAP Arena.Mikael Appelgren wird wohl wieder - gemeinsam mit seinem Torwart-Kollegen Andreas Palicka - versuchen, ihre Würfe magisch anzuziehen. Vielleicht ja diesmal sogar in pink.

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Rhein Neckar Löwen

Von Tillmann BauerMannheim. Das Spiel war schon lange abgepfiffen, die Handballer der Rhein-Neckar Löwen hatten am Donnerstagabend Aufsteiger Balingen mit 37:26 in die Schranken gewiesen. Sie jubelten ausgelassen mit den Fans, schrieben fleißig Autogramme; man machte Dinge, die man eben immer tut, wenn man ein Heimspiel deutlich für sich entschied.Nur einer wirkte nicht vollkommen zufrieden, als er sich auf den Weg in Richtung Kabine machte. Jesper Nielsen schüttelte nur ungläubig den Kopf und schaute Richtung Boden. Die Szene, auf die der Kreisläufer nach Abpfiff sehr häufig angesprochen wurde, ereignete sich Mitte der ersten Halbzeit. Die Löwen befanden sich im Angriff, der Ball lief gut durch die eigenen Reihen, aus der Bedrängnis flog das Spielgerät auf den gut abgeschirmten Schweden zu; er versuchte zwar, den Ball zu fangen, dieser glitt ihm aber nach einer kurzen Berührung durch die Hände und kullerte in den Balinger Torkreis. Weil Nielsen die Kugel aber zuletzt berührte - und kein Foul gepfiffen wurde - zählen die Statistiker diese Aktion als Torwurf. Noch schlimmer: Als Fehlwurf."Ich habe schon kurz nach dem Spielende eine Nachricht von einem Kumpel bekommen, dass es als vergebene Chance zählt", lacht Nielsen: "Das war nie und nimmer ein Wurf."Doch wieso ist dieser Fakt so brisant? Zur Aufklärung: Nielsen hatte sich als einziger Löwenspieler seit der vergangene Runde (damals 19 Tore bei 19 Würfen) bis zum jetzigen fünften Bundesliga-Spieltag keinen Fehler erlaubt. Er war sozusagen "Mister 100 Prozent". Eigentlich müsse nun, lachte Nielsen scherzhaft, jemand in der Statistik-Abteilung anrufen und mitteilen, dass es sich dabei nicht um einen Wurf handeln konnte. Die Stimmung war ausgelassen.Zu Recht, schließlich hatte die Mannschaft von Cheftrainer Kristjan Andresson die "Gallier von der Alb" überzeugend aus der Halle gefegt. "Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft, das war heute sehr gut", sagte der Isländer, der gleichzeitig noch die schwedische Nationalmannschaft trainiert, auf Deutsch. Danach wechselte der Bundesliga-Neuling in das gewohnte "Denglisch", das man aus den vergangenen Wochen von ihm kennt: "Wir sind nach zehn Minuten ganz gut in unser Gegenstoß-Spiel gekommen. Ich bin froh, dass wir den Fokus bewahrt und jetzt eine kleine Pause haben."Wie Recht er hat. Am Sonntag in einer Woche steht das nächste Bundesliga-Spiel an, es gibt also ein paar Tage Regeneration für die Löwen, die dazu genutzt werden sollen, dass alle wieder in Vollbesitz ihrer Kräfte kommen. Denn Alexander Petersson und Andreas Palicka konnten aufgrund von Rückenproblemen beide nicht spielen, auch Romain Lagarde hatte in der Woche vor dem Spiel aufgrund von Krankheit kaum trainiert. "Dann ist es natürlich umso besser, dass Appelgren so einen Sahnetag erwischt", sagte Oliver Roggisch, der Sportliche Leiter. Mikael Appelgren, der zwischen den Pfosten stand, hatte mit Abpfiff eine Quote von 42 Prozent gehaltener Bälle - absolute Weltklasse.Doch schon nächste Woche kann sich der schwedische Schlussmann dafür nichts mehr kaufen. Denn die kommende Aufgabe, das Auswärtsspiel in der Magdeburger Getec-Arena, zählt zu den schwersten Partien im gesamten Liga-Kalender. "Wir haben jetzt ein bisschen Ruhe, um wieder Kraft zu tanken", sagte Nielsen: "In Magdeburg brauchen wir wieder alle Mann."

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