Champions League 18/19, Group A

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1
FC Barcelona
14
486:391
24
2
MKB Veszprem KC
14
410:382
20
3
HC Vardar-Skopje
14
406:390
19
4
KS Vive Targi Kielce
14
439:430
14
5
Rhein Neckar Löwen
14
418:410
14
6
HC Meshkov Brest
14
379:419
9
7
Montpellier Agglomeration HB
14
377:414
7
8
IFK Kristianstad
14
396:475
5

Champions League 18/19, Group B

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1
PSG Handball
14
455:385
26
2
Pick Szeged
14
411:397
20
3
SG Flensburg-Handewitt
14
378:370
15
4
Hbc Nantes
14
421:408
14
5
HC Motor Zaporozhye
14
413:412
11
6
RK Croatia Osiguranje Zagreb
14
359:388
11
7
Skjern Handbold
14
398:439
8
8
RK Celje Pivovarna Lasko
14
380:416
7

Champions League 18/19, Group C

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1
Bjerringbro-Silkeborg
10
323:273
16
2
Sporting Cp
10
304:277
14
3
Tatran Presov
10
278:268
14
4
Chehovskie Medvedi
10
280:279
8
5
Besiktas JK
10
255:289
6
6
RK Metalurg Skopje
10
246:300
2

Champions League 18/19, Group D

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1
Dinamo Bucuresti
10
293:280
14
2
Wisla Plock
10
278:250
14
3
Elverum
10
278:272
13
4
Reale Ademar Leon
10
252:251
12
5
Riihimaen Cocks
10
246:269
6
6
Wacker Thun
10
268:293
1

Bundesliga 18/19

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1
SG Flensburg-Handewitt
24
695:551
48
2
THW Kiel
25
739:599
44
3
Rhein Neckar Löwen
24
678:584
40
4
SC Magdeburg
25
765:646
40
5
MT Melsungen
25
690:674
32
6
Füchse Berlin
25
670:642
30
7
Bergischer HC
25
651:642
27
8
Frisch Auf Göppingen
25
671:669
27
9
HC Erlangen
25
629:643
22
10
TBV Lemgo
25
633:640
21
11
TSV Hannover-Burgdorf
25
693:708
21
12
TSV GWD Minden
25
706:714
20
13
TV Bittenfeld
25
673:741
20
14
HSG Wetzlar
25
626:656
18
15
SC Dhfk Leipzig
25
615:636
14
16
VfL Gummersbach
25
593:726
9
17
SG Bbm Bietigheim
25
598:744
8
18
TSG Ludwigshafen-Friesenheim
25
588:698
7

Von Daniel HundMannheim. Es war ein Abgang, der fast schon wieder etwas von einem Triumphmarsch hatte. Lächelnd und tiefenentspannt verabschiedeten sich die Spieler der Rhein-Neckar Löwen am Donnerstagabend von ihren Fans. Nach einem 31:21 (15:13) gegen die HSG Wetzlar befindet man sich eben schnell mal im Dauergrins-Modus. Doch das Lächeln war hart erarbeitet.Einem Stotterstart, der sich satte 30 Minuten hinzog, folgte ein Tor-Feuerwerk, Gute-Laune-Handball. "Wir haben uns lange sehr schwer getan", sagte Oliver Roggisch, der Sportliche Leiter der Löwen danach, "in der zweiten Halbzeit haben wir dann auf eine 5:1-Abwehr umgestellt, das hat uns gut getan. Im Angriff haben wir das gut gemacht."Mit Gudjon Valur Sigurdsson, 39, stand ein Comebacker in der Start-Sieben. Zuletzt fehlte die isländische Tormaschine wegen Knieproblemen. Der Eiskrieger ließ sich dann auch nicht zweimal bitten: Das 2:1 ging sofort auf seine Kappe (3.). Und auch der zweite Oldie war on fire: Alexander Petersson, 38, Rückraum-Spieler von Beruf, zündete mal wieder. Zweimal versucht, zweimal getroffen. Rasch stand es 4:2. Alles sah da so einfach aus, so selbstverständlich.Das Ziel der Gelben war klar: Spiel schnell machen und so den gegnerischen Abwehrriegel sprengen. Geklappt hat das leider zu selten. Wetzlar blieb gefährlich, war immer dran. Beim 8:8 (17.) zog Löwen-Trainer Nikolaj Jacobsen die Notbremse. Der Däne bat zur Auszeit, sprach ruhig, aber energisch, mit Nachdruck. Was ihm nicht gefallen hat? Diesmal war die Abwehr nicht das erhoffte Bollwerk.Immer wieder fanden die Mittelhessen Lücken, tauchten alleine vor Hexer Andreas Palicka auf, der machte es teilweise richtig gut, krallte sich mehrere "Hundertprozentige" der Gäste, um dann kurz darauf aber doch den einen oder anderen haltbaren durchflutschen zu lassen. Jacobsen reagierte: Palicka raus, Appelgren rein.Und Wetzlar? Das trat selbstbewusst auf. In der 19. Minute lagen die Löwen erstmals hinten. Ein 9:10 leuchtete da vom Mega-Videowürfel im "Ufo". Ehe die Löwen kurz darauf doch noch mit einer 15:13-Führung in die Pause stiefelten.Ein Zwei-Tore-Polster, mit dem die Besten aus dem Südwesten leben, aber nicht zufrieden sein konnten. Man hatte sich nach der Länderspiel-Pause mehr erhofft. Kein Schützenfest, eher einen souveränen Start-Ziel-Sieg. Aber noch waren ja 30 Minuten zu spielen, eine halbe Stunde, in der der Pokalsieger zeigen konnte, wo der Hammer hängt. Und genau das taten die Badener dann auch. Angeführt von einem bärenstarken Andy Schmid zog man auf 18:14 davon (36.). An seiner Seite hatte der Schweizer jetzt auch einen echten Scharfschützen: Vladan Lipovina verschaffte sich im Rückraum die Lufthoheit, traf sofort zweimal.Nah waren die Löwen jetzt an einer Vorentscheidung dran, zogen die Schlinge zunächst nicht richtig zu. Sigurdsson und Schmid verballerten jeweils einen Siebenmeter. Aber Schmid mag’s offenbar lieber komplizierter. Denn letztlich war es sein Abend. Ähnlich wie kürzlich im Länderspiel seiner Schweiz gegen Deutschland war er der Unterschiedsspieler. Seine Bilanz gestern: Elf Tore, einige Sahnepässe. Schmid, der Glückliche: "Es ist ja gefühlt ein Jahr her, dass wir mit zehn Toren Differenz ein Spiel gewinnen."Löwen: Schmid 11, Lipovina 3, Sigurdsson 6/1, Mensah Larsen 4, Taleski 1, Petersson 4, Kohlbacher 1.Wetzlar: Kneer 1, Bjornsen 1, Mirkulovski 2, Torbrügge 1, Weissgerber 1, Holst 2/2, Schevert 5, Lindskog 5, Cavor 3.Spielfilm: 2:2, 4:2, 7:5, 8:8, 10:11, 13:13, 15:13 (Halbzeit), 18:14, 20:17, 25:20, 28:20, 31:21 (Endstand).Zuschauer: 7083.

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Rhein Neckar Löwen

Von Daniel HundMannheim. Danach war da vor allem eins: Erleichterung. Der Trainer lachte, die Spieler grinsten und die Fans stimmten fröhliche Lieder an. Es war so ein Abend, den man als nahezu perfekt bezeichnen konnte. Wenn da nur nicht dieser Videowürfel, dieses Mega-High-Tech-Teil in der SAP Arena gewesen wäre.Auf dem stand nämlich etwas, das dann doch gemischte Gefühle auslöste. Bauchweh und leichte Kopfschmerzen begünstigte. Denn das 34:32 gegen Nantes, den Champions-League-Finalisten der Vorsaison, liest sich zwar nach wie vor gut, war aber zu wenig, spiegelte den Spielverlauf, vor allem die bärenstarke zweite Halbzeit der Rhein-Neckar Löwen, nicht wider.Es war mehr drin, viel mehr. Nämlich ein sattes Polster fürs Achtelfinal-Rückspiel zehn Tage später bei den Franzosen. Das wussten alle, das sagten auch alle. Dass die Laune trotzdem gut war, lag an der Art und Weise, mit der Nantes teilweise an die Wand gespielt wurde."Heute", seufzte Elf-Tore-Held Jannik Kohlbacher zufrieden, "heute hat wirklich jeder von uns eine sehr gute Leistung gezeigt." Für ihn selbst musste allerdings ein anderes Prädikat herausgekramt werden: Weltklasse! Egal, was Nantes am eigenen Kreis gegen den Bensheimer auch probierte, Kohlbacher war nicht zu stoppen. Der Kreisbrecher der Gelben traf und traf, versetzte den generischen Abwehrriegel immer wieder in Angst und Schrecken.In Feierlaune war der Nationalspieler dennoch nicht. Irgendwie befand er sich schon im Rückspiel-Tunnel, überlegte, grübelte, suchte nach dem Lösungsansatz für Teil zwei: "Vielleicht hatten wir in der Abwehr diesmal nicht den Zugriff auf die Gegenspieler, den wir zuletzt hatten. Da müssen wir fürs Rückspiel ansetzen."Kohlbacher und Andy Schmid (acht Treffer) waren die Torgaranten. Und dennoch hat ihnen ein anderer Löwe ein Stück weit die Show gestohlen.Gemeint ist Steffen Fäth, das Sorgenkind. Seit der WM war er außer Gefecht gesetzt, Tribünengast statt Rückraum-Ballermann. Starke Schmerzen an der Hüfte zwangen ihn zum Zuschauen. Eine harte Zeit. Voller Selbstzweifel.Am Donnerstagabend spielte der gebürtige Frankfurter dann, als wäre er nie weg gewesen. Zwei Tore und einige blitzgescheite Pässe gingen auf seine Kappe. Er selbst hatte auf solch ein Comeback gehofft, aber nicht wirklich daran geglaubt. Fäth, der Ehrliche: "Ich war sehr nervös am Anfang. Mit Andy hatte ich deshalb schon vor der Partie vereinbart, dass wir nach dieser zweimonatigen Pause eher einfache Sachen spielen."Wie auch immer, das Rückspiel kann kommen. Alles scheint möglich, also auch der Einzug der Löwen ins Viertelfinale. "Natürlich sind zwei Tore nicht viel, aber wir können es schaffen, davon bin ich überzeugt." Sagt Fäth. Gut möglich, dass bis dahin auch Jesper Nielsen wieder im Kader steht. Der Schwede plagt sich noch mit Leistenproblemen herum, wäre in Nantes jedoch Gold wert. Gerade als Spitze in der 5:1-Abwehr macht ihm so schnell niemand etwas vor.Zeit, sich zu erholen, haben die Löwen. Erst am kommenden Donnerstag geht es in Gummersbach weiter, ehe samstags der Kraftakt in Nantes ansteht. Also wieder einmal zwei Spiele in 48 Stunden. Nikolaj Jacobsen findet es unglaublich. Der Löwen-Trainer: "Dieser Spielplan ist kaum zu akzeptieren."

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