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Barthel, Mona

20.11.2019 - 18:05 Uhr
sport1.de

Vier deutschsprachige Wrestler mit großen Auftritten bei den größten WWE-Shows SmackDown und RAW - das hat es so noch nie gegeben.Die Gruppierung Imperium mit den beiden Deutschen Alexander Wolfe und Marcel Barthel, dem Südtiroler Fabian Aichner und dem österreichischen Anführer WALTER feierte vor zehn Tagen bei Friday Night SmackDown ein Überraschungs-Debüt im Hauptkader und war dann auch bei Monday Night RAW zu sehen. WALTER durfte dort mit dem frisch entthronten Universal Champion Seth Rollins den Ring teilen.Wie kam es zum Imperium-Debüt auf der großen Showkampf-Bühne? Wie gefiel es den Verantwortlichen hinter den Kulissen? Und wann gibt es ein Wiedersehen, nachdem sie bei den darauffolgenden Shows fehlten?Auf SPORT1-Nachfrage hat WWE-Legende und -Talentvorstand Paul Levesque (Triple H) neue Hintergründe enthüllt.Triple H: "Ich habe den Vorschlag gemacht""Es wurde unglaublich gut angenommen, aus Fansicht und aus interner WWE-Sicht", blickte der 50-Jährige am Mittwochnachmittag deutscher Zeit in einer internationalen Medienkonferenz zurück: "Ich hatte den Vorschlag gemacht. Gerade läuft die Fehde RAW - SmackDown - NXT und es ergab keinen Sinn, die NXT-Leute aus den USA extra für die Shows in England einzufliegen. Mein Gedanke war also: NXT hat doch seine Tentakel überall, also lass uns die Jungs von NXT UK einbeziehen - um ihnen Aufmerksamkeit zu geben und eine Gelegenheit zu wachsen."NXT UK ist der England-Kader von WWE, der seit etwas mehr als einem Jahr eine eigene wöchentliche Webshow hat. WWE vereinte dort im Sommer auch die vier deutschsprachigen Hoffnungen, die zusammen aber auch schon immer wieder bei der US-Version von NXT mitmischten.WALTER gewann am WrestleMania-Wochenende in New York den UK Title von Pete Dunne, für noch mehr Aufsehen sorgte seine Titelverteidigung gegen Tyler Bate im August, die von Kritikern als eines der besten WWE-Matches aller Zeiten gefeiert wurde.Was Triple H bei RAW und SmackDown von Imperium sah, hätte ihm nach eigenen Angaben nicht besser gefallen können. "Sie haben den Ball aus dem Park geschlagen", formuliert er in Baseball-Sprache. Frei übersetzt: Der Auftritt war ein Volltreffer. "Sie werden alle einschlagen, alle vier", prophezeit er.Auch Shawn Michaels hilft ImperiumTriple H macht im selben Zug aber deutlich, dass Imperium erstmal nicht dauerhaft zu RAW oder SmackDown aufsteigen werden: "Ich will sie nicht verheizen. Ich denke langfristig. Sie müssen eine Basis aufbauen und das tun sie jetzt gerade. Ich bin begeistert vom aktuellen Stand dieses Projekts."Hinter den Kulissen von NXT UK brachte sich zuletzt auch Shawn Michaels, legendärer Weggefährte von Triple H und sein Partner in der D-Generation X verstärkt ein. Das hätte sich zusätzlich positiv ausgewirkt: "Das Produkt ist außerordentlich gut und das hat man auch bei RAW und SmackDown gesehen. Alle, die auftraten, haben gezeigt, dass sie da hingehören, dass sie mithalten können. Keiner wirkte fehl am Platz. Und es ist das Ziel, darauf aufzubauen. Schritt für Schritt."Lob auch für Ilja DragunovBei den Survivor Series am Sonntag dürfte Imperium nicht dabei sein, Mitglied Alexander Wolfe ist in jedem Fall für einen anderen Termin gebucht: Er tritt am Samstag in seiner Heimatstadt Dresden für die deutsche WWE-Partnerliga wXw (Westside Xtreme Wrestling) - wo auch "Ringkampf", die Vorgänger-Gruppierung von Imperium entstanden war - gegen seinen Schüler Ilja Dragunov an.Der ebenfalls in Dresden aufgewachsene Deutsch-Russe Dragunov steht mittlerweile ebenfalls unter WWE-Vertrag, hat bei NXT UK auch schon auf sich aufmerksam gemacht, unter anderem durch sein sehenswertes Match gegen den Schweizer Hauptkader-Star Cesaro.Triple H ist er auch schon positiv aufgefallen: "Er ist fantastisch", sagt er auf SPORT1-Nachfrage: "Man hat es gegen Cesaro gesehen. Ein phänomenales Talent, ein unglaublicher Performer, er hat eine große Zukunft. Ich freue mich, noch mehr mit ihm zusammenzuarbeiten."Generell sei er "stolz" auf die Entwicklung der deutschsprachigen und europäischen Fraktion: "Man muss auch bedenken: Einige von ihnen haben nicht dasselbe intensive TV-Training wie andere gehabt und das macht einen großen Unterschied. Wie sie sich so schnell so gut gemacht haben, alles aufsaugen wie ein Schwamm, ist Wahnsinn. Sie alle haben eine tolle Zukunft vor sich."

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Die Australian Open sind bereits in vollem Gange, doch der Franzose Elliot Benchetrit sorgte vor zwei Tagen für einen Aufreger. In der letzten Qualifikationsrunde traf er auf den Kasachen Dimitri Popko. Während einer Pause reichte ihm ein Ballmädchen eine Banane, doch Benchetrit forderte das Mädchen auf, diese für ihn zu schälen. Der Stuhlschiedsrichter bekam dies mit und wies den Franzosen zurecht, dass dieser die Banane gefälligst selbst schälen solle. Unter großem Widerwillen nahm Benchetrit die Anweisung an, doch statt mit den Händen öffnete er die Frucht mit dem Mund. Sichtlich aufgebracht lieferte er  sich anschließend eine hitzige Debatte mit dem Schiedsrichter. Der Spott für Benchetrit war groß. In seinem Wikipedia-Eintrag fand sich zwischenzeitlich folgender Satz: "Elliot Benchetrit ist ein französischer Tennisspieler, er spielt mit rechts, hat eine beidhändige Rückhand, aber kann keine Bananen öffnen."Benchetrit erklärt VorfallBenchetrit erklärte in der Bild seine Sicht der Dinge: "Ich hatte die Hände voller Creme, wollte nicht mit den cremigen Händen die Banane öffnen. Deswegen habe ich das Ballmädchen gefragt, ob sie es für mich tun kann." Er ergänzte: "Es ist dasselbe Mädchen gewesen, dass es mir schon vor dem Match eine Banane geöffnet hat. Und da hat der Schiedsrichter nichts gesagt! Als ich sie jetzt wieder fragte, sagte er zu mir: 'Lass das sein, sie ist nicht deine Sklavin!' Daraufhin habe ich zu ihm gesagt: 'Es ist nicht dein Job, kümmer dich um dein Spiel.'"DAZN gratis testen und Tennis-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGEBenchetrit abschließend: "Wenn man irgendwen mit noch so wenig Hirn dieses Video zeigt, wird er verstehen, dass es völliger Nonsens ist. Ich kann nicht verstehen, dass da jetzt so ein Hype drum gemacht wird."Danach ging die Partie aber weiter und der Franzose konnte sein Match trotz des Vorfalls noch gewinnen. Doch in der ersten Runde des Turniers war dann Schluss, er unterlag einem Japaner - ganz ohne Aufreger.

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