15.01.2020 - 09:10 Uhr
sport1.de
Der ehemalige Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso ist bei einem spektakulären Unfall bei der Rallye Dakar offenbar glimpflich davongekommen.Auf der zehnten Etappe überschlug sich der Toyota Hilux des Spaniers zweifach und rollte eine Sand-Düne hinunter. Doch das Auto kam wieder zu stehen und Alonso konnte das Rennen fortsetzen.Rund 87 Kilometer waren gefahren, als Alonso die Düne in einem ungünstigen Winkel anfuhr und dann unfreiwillig abhob. Insgesamt sind auf der Etappe 534 Kilometer zu absolvieren, Alonso ging als Zehnter des Gesamt-Klassements an den Start.Sowohl der 38-Jährige als auch sein Beifahrer wurden bei dem Vorfall offenbar nicht verletzt.DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Der Toyota überstand den Unfall aber wohl nicht ohne Schäden. Wie Motorsport.com berichtet, musste das Fahrer-Duo die beschädigte Windschutzscheibe entfernen, weil die Sicht zu stark beeinträchtigt war.Auch die Aufhängung soll in Mitleidenschaft gezogen worden sein.Vor zwei Tagen war der Portugiese Paulo Goncalves bei der Rallye Dakar bei einem Unfall auf dem Motorrad ums Leben gekommen.
  

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Alonso, Fernando

26.01.2020 - 21:59 Uhr
sport1.de

Wayne Taylor Racing und Cadillac haben am Sonntag mit Distanzrekord die 24 Stunden von Daytona 2020 gewonnen. Sowohl für das Team als auch für die Marke ist es mit dem Cadillac DPi-V.R der dritte Daytona-Gesamtsieg innerhalb von vier Jahren. In der DPi-Ära ist Cadillac damit beim größten US-Langstreckenrennen weiter ungeschlagen .Die siegreiche Fahrerbesetzung des schwarzen Cadillac mit der Startnummer 10 lautete in diesem Jahr: Renger van der Zande, Ryan Briscoe, Scott Dixon und Kamui Kobayashi. Van der Zande und Briscoe sind die Stammfahrer für die gesamte IMSA-Saison 2020, Dixon fährt "nur" die vier Langstreckenrennen im Kalender, Kobayashi nur Daytona.Kobayashi mit 100-Prozent-Ausbeute in DaytonaKobayashi war es, der das Auto als Schlussfahrer ins Ziel brachte. "In Le Mans hat es für mich bei fünf Anläufen noch nie mit einem Sieg geklappt, dafür aber hier jetzt schon zum zweiten Mal bei zwei Versuchen. Unglaublich!", so die ersten Worte des Japaners in der Victory Lane gegenüber 'NBC'. Bei den 24 Stunden von Le Mans hat Kobayashi als bestes Ergebnis dreimal P2 aus den Jahren 2016, 2018 und 2019 auf dem Konto.Van der Zande, für den es ebenfalls der zweite Daytona-Sieg in Folge ist, sagt: "Wenn man ein so schnelles Auto hat, macht es einfach unglaublich viel Spaß. Ich schwebe auf Wolke sieben." Ganz problemlos lief das Rennen für den siegreichen WTR-Cadillac allerdings nicht. Am Samstag zunächst hatte sich Kobayashi in Führung liegend eine Durchfahrtsstrafe für zu schnelles Fahren in der Boxengasse eingefangen.Mit Gelb-Glück: Briscoe macht Fehler wieder gutUnd Briscoe patzte sogar gleich zweimal: In der Nacht kam er mit kalten Reifen von der Strecke ab und verlor die Führung. Am Sonntag überfuhr er die rote Ampel am Ausgang der Boxengasse und kassierte dafür eine 60-sekündige Stop-and-Go-Penalty. Doch dank des günstigen Timings der vorletzten von nur sechs Gelbphasen im Rennen holte Briscoe die vorübergehend verlorengegangene Runde wieder auf."Das war eine ziemliche Achterbahnfahrt, aber das Tempo hatten wir", so Briscoe und weiter: "Wenn man bedenkt, dass das jetzt für Wayne der dritte Sieg in vier Jahren ist, dann darf ich mich einfach nur glücklich schätzen, ein Teil davon zu sein."Briscoe hat wie Scott Dixon vom zugesperrten Ford-GT-Programm von Chip Ganassi Racing kommend beim Team von Wayne Taylor angedockt.Dritter Daytona-Gesamtsieg für Dixon beim ersten "Fremdgehen"Und Dixon, seines Zeichens fünfmaliger IndyCar-Champion, jubelt nun bereits über seinen dritten Gesamtsieg in Daytona. Zuvor hatte er 2006 und 2015 triumphiert. Hinzu kommt ein Klassensieg in der GTLM (2018). Bei seinem 17. Daytona-Start aber war er nun zum ersten Mal nicht für Chip Ganassi Racing am Start."Ich muss mich bei Chip dafür bedanken, dass er es mir erlaubt hat, dieses Rennen zu fahren", so Dixon, der in der IndyCar-Serie weiterhin für seinen angestammten Arbeitgeber fährt."Auch muss ich mich bei Wayne, bei Cadillac und bei der gesamten Truppe bedanken. Ich bin megastolz, ein Teil dieses Teams zu sein. Das Verrückteste war ehrlich gesagt, dass ich einen Großteil des Rennens tatenlos Zuschauer war. Aber Kamui und die anderen sind einfach fantastisch gefahren", so Dixon.DPi-Ära in Daytona: Wayne Taylor Racing eine MachtEiner der ersten Gratulanten in der Victory Lane war übrigens Jordan Taylor, der nun Corvette-Werksfahrer in der GTLM-Klasse ist. Das Team seines Vaters, Wayne Taylor Racing, hat die 24 Stunden von Daytona erstmals im Jahr 2005 gewonnen.Damals trat man im Namen des Hauptsponsors an und fuhr als SunTrust Racing. Teambesitzer Wayne Taylor teilte sich das Cockpit beim ersten Daytona-Sieg seines Teams mit Max Angelelli und Emanuel Collard. Das Auto war damals ein Riley-Pontiac der alten DP-Spezifikation.2017, beim Debüt der DPi-Boliden in der IMSA, siegte Angelelli in Daytona zusammen mit Wayne Taylors Söhnen Jordan und Ricky Taylor sowie mit NASCAR-Größe Jeff Gordon. 2019 fuhren van der Zande und Kobayashi zusammen mit Jordan Taylor und Fernando Alonso zum Sieg. Nun haben van der Zande und Kobayashi mit Briscoe und Dixon direkt nachgelegt.Wenn Wayne Taylor für die 24 Stunden von Daytona 2021 ein Problem nicht haben dürfte, dann ist es wohl das, interessierte Fahrer für sein Team zu finden...© Motorsport-Total.com

22.01.2020 - 16:45 Uhr
sport1.de

Für Scott Dixon bricht am kommenden Wochenende bei den 24 Stunden von Daytona 2020 eine neue Ära an. Bei seiner 17. Teilnahme am größten Langstreckenrennen in den USA wird Dixon erstmals nicht für seinen langjährigen Arbeitgeber Chip Ganassi Racing an den Start gehen.Ganassi ist aufgrund des Rückzugs von Ford aus der GTLM-Klasse der IMSA diesmal gar nicht in Daytona dabei, Dixon allerdings schon. Er fährt in der Topklasse DPI für Wayne Taylor Racing den schwarzen Cadillac DPi mit der Startnummer 10.Somit hat es der fünfmalige IndyCar-Champion gleich im doppelten Sinne mit einer Umstellung zu tun. "Ich habe 2004 mit Scott Pruett und Max Papis in Daytona für Chip begonnen und fahre seitdem für ihn", bemerkt Dixon im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'.Glaube an Ganassi-Rückkehr in die IMSADass die 24 Stunden von Daytona diesmal ohne Ganassi über die Bühne gehen, findet Dixon "echt schade", sieht mit Blick auf 2021 aber Hoffnung: "Ich habe während des 'Roar'-Tests mit Chip gesprochen. Da war er ziemlich niedergeschlagen, aber ich glaube, sie haben gute Chancen für das nächste Jahr.""Ich denke, es wird nur ein Jahr sein, in dem sie nicht an der Strecke sein werden. Ich würde es begrüßen, wenn Ganassi wieder an IMSA-Rennen teilnehmt und ich weiß, dass das alle im Team so sehen", so Dixon.Aktuell konzentriert sich der Ganassi-Routinier auf seine Daytona-Vorbereitung mit dem Team von Wayne Taylor. Den schwarzen Cadillac DPi teilt er sich mit den beiden Stammfahrern Renger van der Zande und Ryan Briscoe sowie mit Kamui Kobayashi.Briscoe kommt wie Dixon vom zugesperrten Ford-Programm aus der GTLM, fährt im Gegensatz zum Neuseeländer aber die komplette IMSA-Saison. Dixon selbst fährt die vier Langstrecken-Rennen im Kalender. Kobayashi ist nur für Daytona gesetzt, wo er im Vorjahr zusammen mit van der Zande sowie Jordan Taylor und Fernando Alonso triumphierte.Rückkehr ins Prototypen-Feld: Debüt im DPi macht SpaßFür Dixon markiert der Wechsel von der GTLM in die DPi eine Rückkehr ins Prototypen-Feld. Dort bewegte er von 2004 bis 2016 jeweils in Ganassi-Diensten die alten DPs in Daytona. Zweimal fuhr er zum Gesamtsieg.2006 siegte Dixon in Daytona mit Dan Wheldon und Casey Mears. 2015 triumphierte er zusammen mit Tony Kanaan, Kyle Larson und Jamie McMurray. Von 2017 bis 2019 fuhr Dixon den von Ganassi eingesetzten Ford GT in der GTLM, wobei er 2018 mit Briscoe und Richard Westbrook den Klassensieg in Daytona holte."Die Technologie schreitet ziemlich rasant voran", ist Dixon bei seinem Testdebüt im DPi von Cadillac aufgefallen. "Der alte DP war ja ein Uralt-Chassis. Wenn man auf ein richtiges Kohlefaser-Auto mit viel Abtrieb und etwas mehr Leistung wechselt, sind die Rundenzeiten direkt schneller. Es ist wirklich ein klasse Auto, aber für mich ist es schon eine große Veränderung.""Ich glaube, es ist schwieriger, in den GT-Klassen zu fahren", sinniert er, "weil man so viel Zeit damit verbringt, nicht im Weg zu stehen. Es ist definitiv eine andere Art Rennen zu fahren. Das Beste für mich beim 'Roar'-Test war einfach, nicht ständig in den Spiegel schauen zu müssen. Man kann sich einfach auf das konzentrieren, was man tut."Und wie beurteilt Dixon das Potenzial des Cadillac DPi V.R, mit dem er auf die Jagd nach seinem dritten Gesamtsieg in Daytona geht? "Das Auto ist ziemlich knifflig zu fahren. Wie bei jedem Auto versucht man natürlich, das Maximum an Geschwindigkeit herauszuholen. Das Auto liegt besonders am Kurveneingang ziemlich neutral. Auch die Bremsen sind ziemlich gut. Aber es kann auch seine kniffligen Bereiche haben.""Mir macht es sehr viel Spaß, wieder in einem Prototypen zu sitzen. Ich konnte bei einem Test in Sebring und auch beim 'Roar' in Daytona schon einige Runden fahren. Es ist großartig, wieder in der schnellen Kategorie zu fahren und ich glaube, dass sie sich definitiv weiterentwickelt hat, vor allem im Vergleich zu den alten DPs", so Dixon.IMSA mit Wayne Taylor nicht Dixons einziges "Fremdgehen"Übrigens: Die 24 Stunden von Daytona sind in diesen Tagen nicht das einzige Rennen, das Dixon nicht für Ganassi fahren wird. Am darauffolgenden Wochenende (1./2. Februar) geht er bei den 12 Stunden von Bathurst mit einem Aston Martin Vantage GT3 von R-Motorsport an den Start. Bei seinem Debüt am Mount Panorama teilt sich der Neuseeländer das Cockpit mit Supercars-Routinier Rick Kelly, der er noch aus Jugendtagen kennt, und mit dem letztjährigen Bathurst-Shootingstar Jake Dennis."Es ist toll, mal die Vorbereitung anderer Teams zu sehen", spricht Dixon sowohl auf Wayne Taylor Racing in der IMSA als auch auf R-Motorsport in der Intercontinental GT-Challenge (IGTC) an. "Was einem dabei erst so richtig klar wird: Wenn man so lange für ein so großes Team gefahren ist, sieht man erst, wie manche Ein-Wagen-Teams und kleine Teams etwas mehr zu kämpfen haben", so der Ganassi-Star.Dixons Hauptaufgabengebiet 2020 bleibt weiterhin die IndyCar-Serie, wo er am 15. März in St. Petersburg (Florida) seine bereits 20. Saison in Diensten des Ganassi-Teams in Angriff nimmt. Abgesehen davon bestreitet er für Wayne Taylor Racing noch die weiteren Langstrecken-Rennen der IMSA-Saison. Dabei handelt sich nach den 24h Daytona um die 12h Sebring (21. März), die 6h Watkins Glen (28. Juni) und das Petit Le Mans (10. Oktober).Und auch was die 24 Stunden von Le Mans am 13./14. Juni betrifft, rechnet sich Dixon trotz des Endes des GT-Programms von Ford gute Chancen auf eine erneute Teilnahme aus. "Hoffentlich kann ich dieses Jahr wieder in Le Mans fahren. Mal schauen, was sich ergibt. Es ist natürlich etwas schwieriger, weil es wieder ein Ausbrechen aus dem Team bedeuten würde, aber es gibt definitiv ein paar Möglichkeiten", sagt er.© Motorsport-Total.com

Interessante Nachrichten

Mit Vorjahressieger Philipp Eng und Bruno Spengler im BMW und Phoenix-Audi-Werksfahrer Loic Duval im DPi-Cadillac versuchten dieses Jahr drei DTM-Piloten bei den 24 Stunden von Daytona ihr Glück. Doch obwohl die Münchner den etwas glücklichen Sieg aus dem Vorjahr in der GTLM-Klasse wiederholten, gab es für die Teamkollegen Eng und Spengler, der sein erstes Rennen nach dem DTM-Rauswurf fuhr, wenig zu lachen.Bei Duval sah es hingegen eine Zeitlang sogar so aus, als könnte er nach dem Triumph bei den 24 Stunden von Le Mans im Jahr 2013 einen weiteren Langstreckenklassiker für sich zu entscheiden.Wir lassen die 58. Ausgabe der 24 Stunden von Daytona Revue passieren - mit dem Fokus auf die DTM-Stars:#5 Loic Duval (Gesamt: 3. Platz; DPi-Klasse: 3. Platz)Phoenix-Audi-Pilot Loic Duval egalisiert mit Platz drei bei den 24 Stunden von Daytona sein bisher bestes Ergebnis in Florida aus dem Jahr 2018. Der Franzose, der gemeinsam mit Sebastien Bourdais und Joao Barbosa im Cadillac DPi-V.R antrat, sah lange wie ein möglicher Sieger aus. Im Qualifying nur auf Platz sieben, lief Duval kurz vor Halbzeit zur Hochform auf und brachte den JDC-Miller-Cadillac mit einem starken Stint an die Spitze des Rennens.Wirklich behaupten konnte man sich dort allerdings nicht, denn der Wayne-Taylor-Cadillac mit Scott Dixon, Ryan Briscoe und Kamui Kobayashi war auf die Dauer das schnellere Auto. "Wir haben das Rennen einige Male angeführt, denn das Auto wurde von Runde zu Runde immer schneller", sagt Duval.Beim letzten Re-Start lag das Trio um Duval noch einmal an der Spitze, verlor aber in der Endphase fast eine Runde. Somit musste man sich auch noch dem ebenfalls an der Spitze mitmischenden Mazda von Oliver Jarvis, Tristan Nunez und Olivier Pla geschlagen geben und kam 1:25 Minuten hinter dem siegreichen Cadillac ins Ziel."Das war eine sehr gute Teamleistung", war Duval am Ende mit dem Podestplatz nicht unzufrieden, zumal man im Qualifying mit dem Set-up unzufrieden war.#25 Bruno Spengler und Philipp Eng (Gesamt: 17. Platz; GTLM-Klasse: 5. Platz)Der Jubel war groß bei BMW - aber leider war es aus der Sicht von DTM-Pilot Philipp Eng und seines scheidenden Kollegen Bruno Spengler der falsche M8 GTE, der am Ende die heiß umkämpfte GTLM-Klasse gewann."Ich bin überglücklich für die Jungs in der Nummer 24, der Sieg ist absolut verdient", würdigt Vorjahressieger Eng die Sternstunde für die "super Typen" Augusto Farfus, Jesse Krohn und Chaz Mostert. "Wir sind Freunde."Zum eigenen Rennen hält sich der Österreicher, der gemeinsam mit Colton Herta und dem IMSA-Duo Spengler und Conor de Phillippi mit 14 Runden Rückstand Fünfter wurde, kurz: "Schade, was unserem Fahrzeug passiert ist. Aber so etwas passiert. Nächstes Mal greifen wir wieder an."Das Rennen begann für die von Startplatz fünf gestartete Nummer 25 bereits mit einer Panne: Beim Routinestopp in der Anfangsphase klemmte rechts vorne die Radmutter, weshalb sich das Rad nicht lösen ließ. Dadurch verlor man rund drei Minuten an der Box.Doch ein Unglück kommt selten allein: Ausgerechnet Spengler, der nach seinem DTM-Rauswurf ohnehin Frustbekämpfung betreiben wollte, überfuhr bei seiner Aufholjagd ein Wrackteil eines anderen Autos, wodurch die Ölleitung des Boliden beschädigt wurde. Die Reparatur kostete 13 Runden, die Chance auf den Sieg war endgültig dahin."Wir hatten in diesem Rennen eine Menge Pech", zuckt Spengler mit den Schultern. "So lagen wir schon früh 13 Runden zurück und hatten keine Chance, noch viel weiter nach vorn zu kommen." Dennoch sieht der Kanadier für seine IMSA-Saison mit Bobby Rahals BMW-Werksteam auch positive Aspekte: "Das Auto war aber grundsätzlich super, das ganze Team hat großartig gearbeitet."© Motorsport-Total.com

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