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Anderson, Gary

05.06.2020 - 23:44 Uhr
sport1.de

Nathan Aspinall heißt der Sieger PDC Home Tour.Der 28-jährige Engländer setzte sich bei der wegen der Coronakrise aus der Taufe gehobenen "Home Tour", bei der alle Spieler von zu Hause aus gegeneinander antraten, gegen mehr als 100 Darts-Profis durch.Am Freitag behauptete sich Aspinall in der sogenannten Championship Group gegen Gary Anderson, Jonny Clayton und Jelle Klaasen.Duell zwischen Aspinall und AndersonDie Finalgruppe war vor allem ein Zweikampf zwischen dem Weltranglistensiebten Aspinall und dem zweimaligen Darts-Weltmeister Gary Anderson.Der Schotte, der vor Beginn der Championship Group als einziger Spieler keine einzige seiner neun Partien bei der Home Tour verloren hatte, startet mit einem 6:2-Sieg gegen Clayton in den Abend.Dabei eröffnete und beendete Anderson das Match mit einem 12-Darter. Insgesamt spielte er einen starken Average von 109,2 Punkten.SPORT1 STARTER PAKET – Dartscheibe, Pfeile & Zubehör. Jetzt günstig im Set erhältlich – HIER SICHERN | ANZEIGE Aspinall entscheidet Topduell für sichIn seiner zweiten Partie kam es dann zum Duell mit Aspinall, der seine Auftaktpartie gegen Klaasen ebenfalls ohne Probleme mit 6:3 gewonnen hatte.Es wurde ein hochklassiges Match, in dem Anderson den besseren Start erwischte und 3:1 in Führung ging. Doch Aspinall kämpfte sich zurück und behielt auch im letzten Leg beim Stand von 5:5 die Nerven.Mit dem 6:3-Sieg gegen Klaasen hielt 49-Jährige kurz darauf seine Chancen auf den Sieg am Leben - doch dazu würde er Schützenhilfe von Clayton in dessen Match gegen Aspinall benötigen.Schützenhilfe für Anderson bleibt ausDoch auch wenn Clayton sich von einem schnellen 0:2-Rückstand zurückkämpfte, präsentierte sich Aspinall letztendlich als zu stark.Mit seinem zweiten Matchdart im zehnten Leg beendete der WM-Halbfinalist mit der Doppel-8 die Partie und stand damit als Gesamtsieger der Home Tour fest.Preisgeld erhält er dafür zwar keines, aber zumindest hielt er eine Art selbstgebastelte Trophäe in die Höhe – es war ein Teller, auf dem sein Name und das Turnier gekritzelt war.

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Mit Max Hopp, Gabriel Clemens und Nico Kurz hat Deutschland einige sehr gute Darts-Spieler, die das Zeug haben, einmal in der absoluten Weltelite anzugreifen. Doch bislang ging es in der PDC-Rangliste nicht weiter nach oben als Rang 23 (Hopp). Als bestes deutsches WM-Ergebnis steht die 3. Runde zu Buche (Hopp und Kurz).Vermutlich um Darts hierzulande noch besser vermarkten zu können, hat sich ein Unternehmen etwas Besonderes überlegt. Vertreter des deutschen Ablegers der Firma "Maschinensuche.de" sind auf Michael van Gerwen zugegangen und wollten ihn offenbar dazu bewegen, Deutscher zu werden.Das verriet der Niederländer in einem bei Twitter veröffentlichten Video. "Michael, findest du nicht, dass es eine gute Idee wäre, dass du Deutscher wirst?", wurde van Gerwen demnach laut eigener Aussage gefragt.Doch für den Darts-Dominator der letzten Jahre kommt das nicht in Frage. "Und ich habe geantwortet: Seid nicht lächerlich und bleibt bei dem, worin ihr gut seid, irgendwas mit gebrauchte Maschinen zu verkaufen", sagte "Mighty Mike".Damit war das Thema offensichtlich erledigt. Van Gerwen wird weiterhin als Niederländer an der PDC-Tour teilnehmen und Hopp und Co. müssen selbst versuchen, einen Weltmeistertitel nach Deutschland zu holen.SPORT1 STARTER PAKET – Dartscheibe, Pfeile & Zubehör. Jetzt günstig im Set erhältlich – HIER SICHERN | ANZEIGE 

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