1. Bundesliga

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1.
FC Bayern München
23
67:32
52
2.
RB Leipzig
23
43:20
50
3.
VfL Wolfsburg
23
37:19
45
4.
Eintracht Frankfurt
23
46:32
42
5.
Borussia Dortmund
23
48:31
39
6.
Bayer 04 Leverkusen
23
41:26
37
7.
1. FC Union Berlin
23
36:26
34
8.
SC Freiburg
23
37:35
34
9.
Borussia M'gladbach
23
40:36
33
10.
VfB Stuttgart
23
44:36
32
11.
TSG 1899 Hoffenheim
23
37:40
27
12.
Werder Bremen
22
26:32
26
13.
FC Augsburg
23
23:35
26
14.
1. FC Köln
23
21:41
21
15.
Hertha BSC Berlin
23
26:42
18
16.
Arminia Bielefeld
22
18:41
18
17.
FSV Mainz 05
23
23:44
17
18.
FC Schalke 04
23
16:61
9

UEFA Europa League 20/21, Group A

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1.
AS Roma
6
13:5
13
2.
Young Boys Bern
6
9:7
10
3.
CFR Cluj
6
4:10
5
4.
CSKA Sofia
6
3:7
5

UEFA Europa League 20/21, Group B

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1.
Arsenal FC
6
20:5
18
2.
Molde FK
6
9:11
10
3.
SK Rapid Wien
6
11:13
7
4.
FC Dundalk
6
8:19
0

UEFA Europa League 20/21, Group C

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1.
Bayer 04 Leverkusen
6
21:8
15
2.
SK Slavia Praha
6
11:10
12
3.
Hapoel Beer Sheva
6
7:13
6
4.
OGC Nice
6
8:16
3

UEFA Europa League 20/21, Group D

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1.
Glasgow Rangers
6
13:7
14
2.
Sl Benfica
6
18:9
12
3.
Standard Liege
6
7:14
4
4.
Lech Poznan
6
6:14
3

UEFA Europa League 20/21, Group E

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1.
PSV Eindhoven
6
12:9
12
2.
Granada CF
6
6:3
11
3.
PAOK Thessaloniki
6
8:7
6
4.
AC Omonia Nicosia
6
5:12
4

UEFA Europa League 20/21, Group F

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1.
SSC Napoli
6
7:4
11
2.
Real Sociedad
6
5:4
9
3.
AZ Alkmaar
6
7:5
8
4.
HNK Rijeka
6
6:12
4

UEFA Europa League 20/21, Group G

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1.
Leicester City
6
14:5
13
2.
Sporting Braga
6
14:10
13
3.
FC Zorya Luhansk
6
6:11
6
4.
AEK Athen
6
7:15
3

UEFA Europa League 20/21, Group H

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1.
AC Milan
6
12:7
13
2.
OSC Lille
6
14:8
11
3.
AC Sparta Praha
6
10:12
6
4.
Celtic Glasgow
6
10:19
4

UEFA Europa League 20/21, Group I

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1.
CF Villarreal
5
14:5
13
2.
Maccabi Tel Aviv
6
6:7
11
3.
Sivasspor
6
9:11
6
4.
FK Karabakh Agdam
5
4:10
1

UEFA Europa League 20/21, Group J

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1.
Tottenham Hotspur
6
15:5
13
2.
Royal Antwerp FC
6
8:5
12
3.
LASK Linz
6
11:12
10
4.
PFC Ludogorets
6
7:19
0

UEFA Europa League 20/21, Group K

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1.
NK Dinamo Zagreb
6
9:1
14
2.
Wolfsberger AC
6
7:6
10
3.
Feyenoord Rotterdam
6
4:8
5
4.
CSKA Moscow
6
3:8
3

UEFA Europa League 20/21, Group L

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1.
TSG 1899 Hoffenheim
6
17:2
16
2.
FK Crvena Zvezda
6
9:4
11
3.
FC Slovan Liberec
6
4:13
7
4.
KAA Gent
6
4:15
0

UEFA Champions League 20/21, Group A

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1.
FC Bayern München
6
18:5
16
2.
Atletico Madrid
6
7:8
9
3.
Red Bull Salzburg
6
10:17
4
4.
Lokomotiv Moscow
6
5:10
3

UEFA Champions League 20/21, Group B

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1.
Real Madrid
6
11:9
10
2.
Borussia M'gladbach
6
16:9
8
3.
Shakhtar Donetsk
6
5:12
8
4.
Inter Milano
6
7:9
6

UEFA Champions League 20/21, Group C

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1.
Manchester City
6
13:1
16
2.
FC Porto
6
10:3
13
3.
Olympiacos Piraeus
6
2:10
3
4.
Olympique Marseille
6
2:13
3

UEFA Champions League 20/21, Group D

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1.
Liverpool FC
6
10:3
13
2.
Atalanta Bergamasca Calcio
6
10:8
11
3.
Ajax Amsterdam
6
7:7
7
4.
FC Midtjylland
6
4:13
2

UEFA Champions League 20/21, Group E

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1.
Chelsea FC
6
14:2
14
2.
FC Sevilla
6
9:8
13
3.
FK Krasnodar
6
6:11
5
4.
FC Stade Rennes
6
3:11
1

UEFA Champions League 20/21, Group F

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1.
Borussia Dortmund
6
12:5
13
2.
SS Lazio Roma
6
11:7
10
3.
Club Brugge
6
8:10
8
4.
FC Zenit St Petersburg
6
4:13
1

UEFA Champions League 20/21, Group G

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1.
Juventus Turin
6
14:4
15
2.
FC Barcelona
6
16:5
15
3.
Dynamo Kiev
6
4:13
4
4.
Ferencvarosi Tc
6
5:17
1

UEFA Champions League 20/21, Group H

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1.
Paris Saint Germain
6
13:6
12
2.
RB Leipzig
6
11:12
12
3.
Manchester United
6
15:10
9
4.
Istanbul BB
6
7:18
3
11.01.2021 - 14:52 Uhr
sport1.de
Trainer Peter Boszvon Bayer Leverkusen schont Jungstar Florian Wirtz auch im nachgeholten Zweitrundenspiel am Dienstag im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt. (DFB-Pokal: Bayer Leverkusen - Eintracht Frankfurt, Di. 20.45 Uhr im LIVETICKER)Dies teilte Bosz am Montag mit. Lars Bender, den Bosz am Samstag beim 1:1 gegen Werder Bremen nach Verletzungspause eingewechselt hatte, "wird auch wieder dabei sein", sagte der Niederländer.Der 17-jährige Wirtz hatte bereits am Samstag nach vielen Einsätzen eine Verschnaufpause von Bosz bekommen und stand nicht im Kader. (DFB-Pokal: Ergebnisse und Spielplan)Wirtz habe eine Überbelastung gespürt, hatte Bosz nach der Partie gegen Werder gesagt: "Er ist nicht verletzt, aber wir wollen nicht, dass er sich verletzt."Alle Video-Highlights des DFB-Pokals in der SPORT1-Mediathek und in der SPORT1 App
  

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Bayer 04 Leverkusen

06.03.2021 - 13:18 Uhr
sport1.de

Die Talfahrt nimmt kein Ende! Noch vor Weihnachten war Bayer Leverkusen voll im Soll. In allen drei Wettbewerben hatte die Werkself Titelchancen. Doch dann folgte das peinliche Aus im DFB-Pokal bei Rot-Weiß Essen, der Absturz in der Liga und nun auch noch das Blamage-Ausscheiden gegen die Young Boys Bern in der Europa League. (Alles zur Europa League)Aber wie ist der fatale Einbruch zu erklären?"Fakt ist, dass die Welt vor zwei Monaten noch anders aussah in Leverkusen. Du merkst schon, dass es eine sehr junge Mannschaft ist. Vor acht Wochen hieß es noch, dass die Truppe meisterbereit ist. Die Bundesliga wird immer so bleiben, dass vier Monate nicht reichen. Und dementsprechend muss diese junge Mannschaft weiter wachsen", sagte der Ex-Leverkusener Patrick Helmes SPORT1. (Tabelle der Bundesliga)Helmes lief von 2008 bis 2011 für Leverkusen auf und schoss in 73 Pflichtspielen satte 37 Treffer. Er kennt den Verein und sieht deshalb trotz der Krise noch keine Gefahr für Trainer Peter Bosz. Helmes: Findet Bosz die Stellschrauben?"Bayer ist nicht dafür bekannt, dass sie einen Trainer schnell vor die Tür setzen", erklärte der Ex-Nationalspieler. Helmes fügte an: "Bosz hat in den ersten Monaten sehr viel richtig gemacht. Es ist nun eine Phase, die nicht so gut läuft. Die Frage ist, wie der Austausch zwischen Rudi Völler, Simon Rolfes und Bosz läuft. Wenn die Verantwortlichen so nah dran sind, dass sie merken, der Trainer erreicht die Mannschaft und dreht die richtigen Stellschrauben, dann kannst du so einen Weg auch weitergehen." Der CHECK2Der CHECK24 Doppelpass am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1 Nur in einem Fall wird es laut Helmes einen radikalen Schnitt geben: "Wenn sie das Gefühl haben, es klappt nicht mehr, dann wird etwas passieren." Die Bilanz in diesem Jahr ist katastrophal. Siege gab es in der Bundesliga nur gegen Borussia Dortmund und Stuttgart. Gegen die Abstiegskandidaten Augsburg und Mainz kam Bayer nur zu Unentschieden. Vier Niederlagen runden das schwache Bild ab. (Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)Helmes macht sich für Bosz starkAllerdings macht sich Helmes für Bosz stark. "Diskussionen gibt es immer. So ist das Business. Ich finde es grundsätzlich super, dass sie an Bosz festhalten", erklärte der frühere Torjäger: "Ich habe auch das Gefühl, dass sie an Bosz glauben. Sie wissen, dass er es schon besser hinbekommen hat."  DAZN gratis testen und die Freitags- und Montagsspiele der Bundesliga live & auf Abruf erleben | ANZEIGEHelmes ist mittlerweile selbst als Coach tätig, trainiert den SV Admira Wacker II in Österreich und sprang im September 2020 dort bei der Bundesliga-Vertretung für eine Partie als Interimslösung ein. Leverkusen vor Krisen-Duell mit Gladbach"Vom Grundprinzip ist es immer gut, dass der Verein am Trainer festhält. St. Pauli ist ein super Beispiel. Die haben die beste Serie in der Vereinsgeschichte hingelegt. Es geht super schnell auch wieder in die andere Richtung."Dabei sieht der 37-Jährige durchaus Brisanz in Bayers Situation. Es droht sogar ein Jahr ohne internationalen Wettbewerb. Am Samstag steht das Krisen-Duell gegen Gladbach an. (Bundesliga: Borussia Mönchengladbach - Bayer Leverkusen ab 15.30 im LIVETICKER). "Die oberen Mannschaften wie Wolfsburg ziehen nach und nach weg. Vor zwei Monaten war man an Bayern dran, jetzt ist man weit entfernt. Jetzt fallen nach und nach die Champions-League-Plätze weg", weiß Helmes: "Fakt ist, dass der Verlierer des Spiels noch weiter in die Krise rutschen wird."

06.03.2021 - 13:00 Uhr
sport1.de

In vielen deutschen Büros wurde es nicht nur in der Mittagspause gespielt: das lustige, natürlich rein virtuelle, Abschießen von Moorhühnern war um die Jahrtausendwende der Computerspielhit für Jung und Alt.Moorhühner wurden zum Synonym für leichte Opfer und die gibt es zuweilen auch im Fußball.Eines von ihnen war die einst so stolze Gladbacher Borussia, die in der "Moorhuhn-Zeit" eine ihrer höchsten Niederlagen erlitt.Im Herbst 1998 wurden auch die "Fohlen" zu Moorhühnern, regelrecht abgeschossen von Bayer Leverkusen. Von der Anzeigetafel des Bökelbergs leuchtete ein 2:8, mehr Gegentore hatte die Borussia zuhause nie kassiert. Bei der 39. Auflage dieses Spiels ist am Samstag (ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) wohl nicht mit einem solchen Schützenfest zu rechnen, denn so weit auseinander wie damals werden die Klubs so schnell kaum noch liegen.Für die Statistiker war die Paarung stets von Interesse. Nie gab es eine längere Unentschiedenserie, gleich neun Mal in Folge teilten sich Borussia und Bayer auf dem Bökelberg die Punkte (1989-1997). Von daher lag ein Unentschieden in der Luft, als man sich am 30. Oktober 1998 wieder sah. Doch es kam anders, ganz anders – und doch nicht so überraschend.Erstes Tor von Bayer Leverkusen nach 10 MinutenSeit 1965 spielte die Borussia ununterbrochen in der Bundesliga und war zu einer Fußballmacht geworden. Die glanzvollen Meisterjahre aber waren längst Geschichte, als sich das Jahrtausend dem Ende neigte. 1998 rettete sie sich am letzten Spieltag vor dem Abstieg, in der neuen Saison ging es wieder in den Keller.In jene Freitagabendpartie gegen Bayer Leverkusen, das ihr längst den Rang abgelaufen hatte und damals rein sportlich die Nummer 1 im Westen war, ging sie als Schlusslicht.DAZN gratis testen und die Freitags- und Montagsspiele der Bundesliga live & auf Abruf erleben | ANZEIGEImmerhin gab der Pokalsieg in Bochum unter der Woche neue Zuversicht, bezahlt allerdings mit den Verletzungen von Marcel Witeczek und Peter Wynhoff. Auch Stürmer Jörgen Pettersson fehlte, weshalb Trainer Friedel Rausch fatalistisch davon sprach, sich eben "zur Not einen Stürmer stricken" zu wollen.Er zauberte den jungen Marco Villa (20) aus dem Hut, dessen Einsatz an diesem schwarzen Freitag allerdings schon nach elf Minuten beendet war (Innenbandriss im Knie). Es kam der unerfahrene Brasilianer Chiquinho. Vor dem Wechsel hatte der Stadionsprecher schon das erste Tor vermeldet, Ulf Kirsten überwand Robert Enke mit links - 0:1 (10.).Die Moorhuhnjagd war eröffnet und Kirstens Torhunger noch lange nicht gestillt. Sein 0:2 (15.) führte zu ersten Auflösungserscheinungen beim Gastgeber, dem 25.500 abzüglich des Gästeblocks die Daumen drückten.Der CHECK2Der CHECK24 Doppelpass am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1 Kirsten erinnerte sich noch zwei Jahrzehnte später gut an jene Partie: "An diesem Tag hat bei uns einfach alles gepasst. Wir sind schnell in Führung gegangen und haben das zweite und dritte nachgelegt, das Ding war früh gelaufen. Und die Gladbacher hatten damals einfach nicht so eine gefestigte Mannschaft. In der Woche drauf haben sie in Wolfsburg ja nochmal sieben Stück gekriegt." Nach dem 1:7 verlor Friedel Rausch seinen Job, besser wurde es nicht. Am Ende stand der erste Abstieg aus der Bundesliga.Es war eben die desolateste Borussia der Bundesligageschichte, besonders an jenem Reformationstag 1998, als die Abwehr einem wilder (Moor-) Hühnerhaufen glich.Kirsten und Co. nehmen Borussia Mönchengladbach auseinander"Eine Mannschaft als solche war spätestens nach den ersten beiden Gegentoren nicht mehr erkennbar", analysierte der Kicker. Zumal sie immer weiter zerfiel, nach 17 Minuten humpelte auch Abwehrchef Patrick Andersson mit Knieprellung vom Platz, ersetzt vom jungen Marcel Ketelaer (20).Nun spielte nur noch Bayer, das damals auf Platz drei hinter den beiden (!) Münchner Mannschaften FC Bayern und TSV 1860 lag. Der Brasilianer Zé Roberto (34.) und Kirsten per Elfmeter (39.), den Jungspund Sebastian Deisler verursachte, stellten den Pausenstand von 0:4 her. Das taktische Mittel, in der Pause einen frischen Mann zu bringen, war Rausch wegen der Verletzungen schon versagt, dann hätte er gar keine Option mehr gehabt. Andererseits war es an diesem Tag egal, die frisch kombinierenden Schützlinge von Kollege Christoph Daum spielten ohnehin in einer anderen Liga.Werde Deutschlands Tippkönig! Jetzt zum SPORT1 Tippspiel anmelden Trotzdem: zwei Minuten nach Wiederanpfiff verkürzte Toni Polster auf 1:4. Wer da wieder hoffte, der hoffte nicht allzu lang. Bayer-Libero Jens Nowotny, der kurz mal überlegt hatte, mit der Borussia "Mitleid zu haben", entschied sich um und stellte die Anzeige per Kopfballtor auf 1:5 (52.). Dann kamen die Minuten des Jokers Thomas Reichenberger, seit der 53. für Kirsten im Spiel. Binnen 60 Sekunden erhöhte er auf 1:7 (59., 60.).Bis heute zehrt Reichenberger von jenen für ihn bedeutenden Sekunden. Als er Kirsten neulich wieder mal traf, fing er gleich davon an: "Weißt Du noch, damals in Gladbach?" Es waren ja seine ersten von letztlich zwölf Bundesligatoren, ermöglicht von einer auseinanderfallenden Elf, gegen die jeder mal treffen durfte, der da wollte.Schließlich wagte sich sogar Sechser Niko Kovac mal nach vorne und erhöhte auf 1:8 (64.). Wo sollte das enden? Borussia hat in der Ligahistorie für vier zweistellige Resultate gesorgt, stets war sie Täter und nie Opfer. Würde es diesmal anders herum sein? Zum Glück aber hatte Bayer genug von der Moorhuhnjagd. "Hätte Leverkusen ernst gemacht, dann hätten wir noch fünf weitere Dinger kassiert", gab der bemitleidenswerte Torwart Robert Enke zu.Einzigartiges Ergebnis zwischen Borussia und BayerEs war und ist trotzdem Rekord für den Bökelberg, auf dem die Bayern und Werder Bremen immerhin mal sieben Tore geschossen hatten. Während Bayer sich schonte, durfte Chiquinho noch ein Tor erzielen (68.).Das machte den Fußballabend des 30. Oktober 1998 noch besonderer: in 17.591 Bundesligaspielen hat es bis zum heutigen Tag 74 verschiedene Ergebnisse gegeben, aber nur ein 2:8. Das erfanden Borussia und Bayer vor 22 Jahren und es ist immer noch einzigartig.Für Friedel Rausch indes war es "die schlimmste und höchste Niederlage seit ich Trainer bin." Schlimm war auch die Borussen-Serie, die sich 1998 fortsetzte und erst 2015 (!) im neuen Stadion endete: 22 Spiele gab es kein Heimsieg gegen Leverkusen, auch das ist Bundesligarekord. Ulf Kirsten hat den Respekt vor den Fohlen aber nie verloren: "Also zu meiner Zeit waren das immer heiße Kämpfe, noch am alten Bökelberg - und es gab sehr viele Unentschieden und viele Tore. So ein 8:2 war für uns natürlich eine tolle Sache, aber es war die absolute Ausnahme."In dieser Paarung schon, aber in der Saison darauf bei Aufsteiger Ulm gewann Bayer gar mit 9:1. Der Spitzname der Ulmer lautete "Die Spatzen" und nur wenige Beobachter konnten dem reizvollen Vergleich mit den Moorhühnern widerstehen.

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