29.06.2019 - 15:00 Uhr
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Angelique Kerber hat bei ihrer Wimbledon-Generalprobe in Eastbourne den Turniersieg verpasst. Die 31-Jährige unterlag in einem einseitigen Finale der Tschechin Karolina Pliskova 1:6, 4:6.Am Dienstag startet Kerber ihre Mission Titelverteidigung in Wimbledon (täglich im SPORT1-LIVETICKER). "Ich habe mein Bestes gegeben, aber sie hatte den Sieg heute einfach verdient", sagte Kerber: "Ich hatte eine großartige Woche hier. Es ist für mich die beste Vorbereitung, um nach Wimbledon zu gehen."Fehlstart für KerberGegen die Weltranglistendritte Pliskova hatte Kerber (5.) von Beginn an keinen Zugriff auf das Match und lag schnell mit 0:4 zurück.Den ersten Satz verlor sie in nur 31 Minuten und kassierte auch in Durchgang zwei direkt ein Break. Anschließend fand die Kielerin besser ins Spiel, doch Pliskova ließ bei eigenem Aufschlag nichts mehr anbrennen.Kerber hatte ihr zweites Endspiel des Jahres kampflos erreicht, weil ihre Gegnerin Ons Jabeur (Tunesien) wegen einer Knöchelverletzung nicht antreten konnte. In den Runden zuvor hatte sie die frühere Weltranglistenerste Simona Halep (Rumänien), Rebecca Peterson (Schweden) und Samantha Stosur (Australien) bezwungen.Womöglich ist die Niederlage gegen Pliskova auch ein gutes Omen. 2016 verlor sie das Finale in Cincinnati ähnlich klar mit 3:6, 1:6 - wenige Tage später begannen die US Open. Kerber spielte sich bis ins Endspiel und besiegte dort eben jene Pliskova nach drei Sätzen.
  

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Halep, Simona

03.08.2020 - 20:29 Uhr
sport1.de

Fed-Cup-Spielerin Laura Siegemund ist erfolgreich in das erste WTA-Turnier nach der fünfmonatigen Corona-Zwangspause gestartet.Die 32-Jährige gewann ihr Auftaktmatch bei der Sandplatz-Veranstaltung in Palermo (ab Donnerstag live im TV auf SPORT1+) gegen die Rumänin Irina-Camelia Begu 6:3, 6:4. Dass die Tour in Sizilien ohne große Probleme ihren Spielbetrieb wieder aufgenommen hat, sorgte nicht nur bei Siegemund für Erleichterung."Wir haben nun so lange schon nicht mehr gespielt", sagte die Weltranglisten-15. und an Nummer eins gesetzte Petra Martic. Halep sagt Teilnahme abIm Vorfeld des Restarts hatte jedoch ein positiver Coronatest bei einer für Palermo gemeldeten Spielerin für etwas Aufregung gesorgt. Den Namen hatte die WTA nicht bekannt gegeben, die Betroffene zeige allerdings keine Symptome.Wimbledonsiegerin Simona Halep (Rumänien) hatte ihren Start in Palermo bereits im Vorfeld abgesagt.Sie hatte ihre Teilnahme beim Wiederbeginn nicht nur wegen "des jüngsten Anstiegs der COVID-19-Fälle" in ihrer Heimat zurückgezogen, wie die Weltranglisten-Zweite bei Twitter schrieb, sondern auch aufgrund ihrer "Besorgnis über den internationalen Flugverkehr."Die Vorkommnisse vor dem Tennis-Restart werfen auch einen Schatten auf die bevorstehenden US-Open. Das Grand-Slam-Turnier soll vom 31. August bis zum 13. September in New York stattfinden.Auch Kerber hat BedenkenTrotz der verheerenden Coronalage in den USA halten die Organisatoren bisher an dem geplanten Termin fest. Die Weltranglistenerste Ashleigh Barty (Australien) hatte als erste prominente Spielerin ihren Start aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Virus abgesagt.Zuletzt hatte auch die dreimalige Grand-Slam-Gewinnerin Angelique Kerber ihre Bedenken geäußert und auf den Start bei der Generalprobe verzichtet.Das normalerweise in Cincinnati ausgetragene Turnier findet vom 20. bis 28. August im National Tennis Center in New York statt und soll als Testlauf für die Hygiene- Schutzmaßnahmen dienen.

01.08.2020 - 17:15 Uhr
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Hinter der Wiederaufnahme der Tennis-Saison stehen immer mehr Fragezeichen. Wie die WTA am Samstag mitteilte, wurde beim Hartplatzturnier in Palermo (ab Donnerstag LIVE im TV auf SPORT1+) eine nicht genannte Spielerin positiv auf das Coronavirus getestet, habe allerdings keine Symptome. Das Event in der Hauptstadt Siziliens, bei der am Wochenende die Qualifikation auf dem Programm steht, ist das erste offizielle Turnier nach der fünfmonatigen Corona-Zwangspause, es soll laut WTA aber wie geplant stattfinden. Deutsche Spielerinnen sind in Palermo nicht am Start.Erst in den vergangenen Tagen hatte Wimbledonsiegerin Simona Halep (Rumänien) ihren Start in Palermo abgesagt. Sie zog ihre Teilnahme beim Wiederbeginn nicht nur wegen "des jüngsten Anstiegs der COVID-19-Fälle" in ihrer Heimat zurück, wie die Weltranglisten-Zweite bei Twitter schrieb, sondern auch aufgrund ihrer "Besorgnis über den internationalen Flugverkehr.Bedenken von Spielern an US OpenDer Vorfall in Sizilien wirft zudem auch einen weiteren Schatten auf die Austragung der US Open. Die Organisatoren gehen trotz des erneuten Anstiegs der Corona-Infektionszahlen in New York weiter fest von einer planmäßigen Austragung des Grand-Slam-Turniers aus.Allerdings gibt es unter den Spielern und Spielerinnen viele, die arge Bedenken bezüglich einer Teilnahme haben. Zuletzt hatte die Weltranglistenerste Ashleigh Barty (Australien) als erste prominente Spielerin ihren Start aus Angst vor einer Ansteckung mit COVID-19 abgesagt.

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04.08.2020 - 18:04 Uhr
sport1.de

Das diesjährige Masters in der spanischen Hauptstadt Madrid wurde im Zuge der Coronapandemie abgesagt.Das gaben die Organisatoren am Dienstag bekannt. Die Entscheidung sei "zusammen mit den lokalen Behörden aufgrund von Gesundheits- und Sicherheitsbedenken getroffen worden", hieß es in einem Statement der Spielerorganisationen ATP und WTA.Bereits am Sonntag hatte es eine Empfehlung der Regionalregierung gegeben, das Turnier abzusagen.Das Großevent für Frauen und Männer findet üblicherweise im Mai statt und war zunächst in den September (12. bis 20.) verlegt worden.Die Organisatoren hatten wegen ihrer Bedenken zuletzt aber schon Antonio Zapatero kontaktiert. Der Corona-Experte, in Madrid stellvertretender Sekretär für öffentliche Gesundheit, sprach sich für die Absage aus. "Wir sind enttäuscht, dass das Turnier in Madrid dieses Jahr nicht stattfinden wird. Wir wissen, wie beliebt diese Veranstaltung bei den Fans ist.Aber wir müssen wachsam bleiben, um Gesundheit und Sicherheit für alle zu gewährleisten", sagte der WTA-Vorsitzende Steve Simon.Zuletzt waren die Infektionszahlen in Spanien wieder stark angestiegen, deutlich mehr als 2000 positive Coronatests pro Tag wurden verzeichnet. Seit Beginn der Pandemie wurden fast 300.000 Fälle gemeldet, die Zahl der Toten liegt bei mehr als 28.000.

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