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17.09.2021 - 21:04 Uhr
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(Frauen · 1. Bundesliga) Borussia Dortmund hatte am Mittwoch vorgelegt, der Thüringer HC hat am heutigen Abend im Livespiel auf Eurosport nachgezogen. Das Team von Herbert Müller gewann nach Mitte der ersten Halbzeit die Kontrolle auf dem Parkett und setzte sich letztlich klar mit 31:23 (13:10) durch. Beste Torschützinnen für die Gastgeberinnen waren die aus Metzingen gekommene Anika Niederwieser und Lamprini Tsakalou mit jeweils fünf Toren. Bei Metzingen traf die Österreicherin Katarina Pandza ebenfalls fünfmal.

17.09.2021 - 17:36 Uhr
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(Männer · 2. Bundesliga) Am Wochenende stehen wieder jeden Menge Spiele an. Die Partien der 2. Bundesliga, der Handball Bundesliga Frauen und 2. Handball Bundesliga Frauen werden wie gewohnt von Sportdeutschland.TV live übertragen. Auch in dieser Saison steht den Fans der 3. Liga zudem der kostenpflichtige Stream von Sportdeutschland.TV zur Verfügung - die Vereine werden allerdings am Erlös direkt beteiligt.

17.09.2021 - 08:50 Uhr
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(Frauen · 1. Bundesliga) Der Vierte empfängt den Dritten - sowohl mit Blick auf die vergangene wie auch die aktuelle Spielzeit hat diese Aussage seine Gültigkeit für die Partie zwischen dem Thüringer HC und der TuS Metzingen. Eurosport überträgt die Partie ab 19.30 Uhr live im Free-TV. Uwe Semrau kommentiert die Begegnung, die ehemalige deutsche Nationalspielerin Isabell Klein unterstützt ihn als Expertin.

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Von Tillmann BauerHeidelberg. Das Mobilfunknetz in Deutschland ist schlecht. Zu diesem Fazit sind wir gekommen, als wir am Freitagvormittag mit Philipp Bauer, 25, telefoniert haben. Innerhalb von 40 Minuten kollabierte die Verbindung siebenmal. Zur Verteidigung: Bauer war gerade auf der Autobahn von Mannheim nach Hamburg – und von technischen Schwierigkeiten nicht ansatzweise aus der Ruhe zu bringen. "Ich habe ja Zeit", lachte er: "In rund sieben Stunden bin ich da."Bauer ist seit 2018 beim HSV Hamburg unter Vertrag, früher spielte der in der Rhein-Neckar-Region aufgewachsene junge Mann für die Eulen Ludwigshafen und die SG Leutershausen. Als es ihn in den Norden zog, befand sich der Hamburger Traditionsklub gerade in den Tiefen der 3. Handball-Liga – heute darf sich Philipp Bauer Bundesliga-Profi nennen. Diesen Sonntag (16 Uhr/Sky) will der HSV-Rückraumspieler den Rhein-Neckar Löwen in der Hamburger Barclaycard Arena das Leben erschweren."Das wird ein echtes Brett", sagt Bauer zur RNZ: "Wenn man aus der Region kommt, dann ist man schon irgendwie immer Löwen-Fan. Aber es ist so, dass die Spitze enger zusammengerückt ist – auch die Löwen müssen sich da behaupten." Doch zurück auf die Autobahn. Schließlich war der Pfälzer nicht grundlos in der Heimat. In den vergangenen Tagen pendelte er immer wieder vom Süden in den Norden, um sein Staatsexamen an der Uni Mannheim abzulegen. Sechs Prüfungen standen auf dem Plan – die Ergebnisse gibt’s erst kurz vor Weihnachten. "Ich hab’ eigentlich ein gutes Gefühl", sagt Bauer. Er lacht: "Aber bei Jura ist das Gefühl oft trügerisch."Sei’s drum: Weil er durch den ganzen Prüfungsstress – bei den Bundesliga-Spielen gegen Göppingen (27:28) und beim Bergischen HC (26:31) war er noch extra per Flieger angereist – in den vergangenen zwei Wochen nicht eine Trainingseinheit in Hamburg mitmachen konnte, liegt der Fokus wieder voll auf Handball.Denn: Der große HSV, bei dem Ex-Löwentrainer Martin Schwalb mittlerweile wieder als Vizepräsident aktiv ist, ist zurück in der Bundesliga – und will dort auch erst einmal bleiben! "Dass es so schnell geht, habe ich nicht geglaubt", sagt Bauer: "Letzte Saison war unser Kader wirklich noch sehr jung. Umso verrückter ist es, dass wir es geschafft haben. Heute sprechen mich Leute an und sagen, sie haben mich bei Sky gesehen – das ist schon unglaublich."Aber wahr. Und die Nordlichter, die vor der Insolvenz Meister, Pokal- und Champions-League-Sieger wurden, sind nicht gekommen, um direkt wieder abzusteigen. Bauer sagt: "Wir müssen gerade schauen, dass wir in den Heimspielen punkten." Gegen Göppingen führte das Team von Weltmeister Torsten Jansen fast über die gesamte Spielzeit und verlor am Ende doch knapp. Bauer: "Da hätten wir punkten müssen, waren aber am Ende zu nervös. Wir waren einfach zu grün hinter den Ohren." Auch Bauer ist noch jung – und befindet sich in einem stetigen Lernprozess. So erinnert er sich gern an seine Anfänge. "Ich war ja schon in Ludwigshafen bei den Bundesliga-Jungs dabei. Schon das waren für mich echte Vorbilder, ja fast Legenden", lacht er. Heute sitzt er in einer Kabine mit Nationaltorwart Jogi Bitter und Weltklasse-Linksaußen Casper Mortensen."Man darf sich das aber jetzt nicht so vorstellen, dass die da auf einem Thron sitzen und wir ihnen die Getränke bringen", lacht Bauer: "Die Jungs sind wirklich alle super entspannt."Entspannt wird’s in der Hansestadt am Sonntag aber nicht. "Gegen die Löwen muss alles passen", sagt Bauer: "Wenn wir was holen wollen, müssen wir – wie immer – Andy Schmid und Jannik Kohlbacher unter Kontrolle bekommen und brauchen dazu einen überragenden Keeper." Klingt eigentlich schlüssig. Wenn’s nur so leicht wäre.

(Männer · Jugend/Junioren) Der MTV Lübeck hat den ersten Saisonsieg in der Jugendbundesliga eingefahren und sich an die Spitze der Gruppe 1 gesetzt. Die Ostholsteiner gewannen ihr Heimspiel gegen den HC Empor Rostock klar mit 32:21 (15:7). Beste Torschützen waren Luis Jose Ciudad Benitez (5/1) und Reinhard Otto Canzler (5). Bei den Mecklenburgern konnte Mika Stolz (5) die meisten Tore erzielen.

(Männer · 3. Liga) Vier Partien hielt der Freitag in der 3. Handball-Liga bereit. Eng umkämpft waren die beiden Partien in der Gruppe A. Der TSV Altenholz konnte sich mit dem 26:25 (12:13) beim DHK Flensborg an die Spitze setzen - Malte Voigt (6/1) und Bo Nielsen (5) trafen im kleinen Nord-Derby am häufigsten. Die Fördestädter fielen hingegen nach der ersten Saisonniederlage auf Rang 3 zurück. Auch 7/1 Tore von Johannes Krüger und 5 Tore von Ole Zakrzewski konnten die Niederlage nicht verhindern. Punktgleich mit Flensborg ist die HG Hamburg-Barmbek, die nach einer starken ersten Halbzeit das 27:25 (16:8) gegen den VfL Fredenbeck ins Ziel rettete.

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