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09.04.2020 - 21:19 Uhr
sport1.de

25,7 Punkte, 10,6 Assists, 7,9 Rebounds - NBA-Superstar LeBron James agiert auf absolutem MVP-Nivau, seine Los Angeles Lakers sind das beste Team im Westen und ein ganz heißer Titelkandidat. Dann kam Corona.Die Pandemie und als ihre Folge die Unterbrechung, möglicherweise sogar ein Abbruch der NBA-Saison - der 35-Jährige könnte machtlos sein, wenn ihm die Krönung als König von L.A. verwehrt bleibt."Ich weiß nicht, ob ich damit abschließen kann", sagte "King James" in einer Videokonferenz auf die Frage, wie er sich fühlen würde, wenn die NBA-Saison nicht fortgesetzt wird.Seine Meinung zu Geisterspielen hat der Superstar mittlerweile geändert - dabei dürfte auch das Bangen um seine Meisterschaftschance eine Rolle gespielt haben.LeBron James bereit zu GeisterspielenNachdem er kurz vor der Unterbrechung Spiele ohne Zuschauer noch rigoros abgelehnt hatte ("Wenn keine Fans da sind, spiele ich nicht"), erklärte er nun: "Wenn das Ganze mal unter Kontrolle ist und sie uns erlauben, auf irgendeine Weise wieder zu spielen, dann würde ich mich freuen, wenn die Saison fortgesetzt wird. Ich glaube, dass wir um eine Meisterschaft kämpfen können."Dafür werde man auch einige Einschnitte in Kauf nehmen. "Wenn es einen einzelnen, isolierten Ort gibt, ob in Las Vegas oder sonst wo, der uns aufnehmen kann und die beste Chance gibt, sicher zu sein - nicht nur auf dem Platz, sondern auch abseits - dann werden diese Gespräche geführt und eine Lösung gefunden werden", meinte James am Mittwoch, auf den Tag genau vier Wochen nach dem letzten NBA-Spiel.Frühestens im Mai will die NBA über das weitere Vorgehen entscheiden.Jetzt aktuelle NBA-Fanartikel kaufen - hier geht's zum Shop | ANZEIGEStarke Lakers Saison überrascht JamesVor der Unterbrechung sah "The Chosen One" seine Lakers auf einem sehr guten Weg."Ich finde ein bisschen Genugtuung darin, was unser Team jetzt schon erreicht hat in diesem Jahr. Mit einem Trainer im ersten Jahr, einem neuen System, komplett neuem Trainerstab, so vielen neuen Spielern… Ich habe ganz ehrlich nicht erwartet, dass wir so schnell so gut zusammenfinden würden. Ich dachte, dass das viel länger dauern würde. Aber ich lag falsch, ich lag sowas von falsch", berichtete James.Mit 49 Siegen und 14 Niederlagen führen die Lakers die starke Western Conference an. Nur die Milwaukee Bucks haben einen noch bessere Bilanz als die Lakers, die im Sommer unter anderem Superstar Anthony Davis geholt hatten.Erst der Tod von Kobe Bryant, jetzt CoronaDie starke Lakers-Saison macht den Superstar auch deshalb so stolz, weil die Franchise von mehreren Widrigkeiten gebeutelt wurde. Neben dem Wirbel um abgesagte Vorbereitungsspiele in China warf vor allem der Tod von Legende Kobe Bryant das Team aus der Bahn."Alles, was wir diese Saison durchgemacht haben, diese Achterbahnfahrt, alles was wir ertragen mussten, es war so viel", blickte James zurück: "Von Zufriedenheit könnte ich nicht sprechen, aber ich bin stolz darauf, was wir zu diesem Zeitpunkt schon erreicht haben. Ich kann zurückblicken und sagen: Ok, wir haben in dieser kurzen Zeit etwas Besonderes geschafft."Nun gelte es aber - nicht nur für ihn und die Lakers - die riesige Herausforderung zu meistern, die das Coronavirus darstellt."Es ist wie eine Straßensperre für uns alle", meint James, "nicht nur als Amerikaner, sondern als gesamte Welt. Ein Test für uns alle, unseren Geist, unseren Glauben, ein Test für alles. Wir haben uns so an unser bequemes Leben gewöhnt und jetzt ist es Zeit, eine Pause einzulegen."

Geschäftsführer Arne Dirks vom Basketball-Bundesligisten Brose Bamberg hat sich enttäuscht über die fehlende Bereitschaft zu einem Gehaltsverzicht in Teilen der Mannschaft gezeigt.Alle aktuellen Meldungen, Entwicklungen und Auswirkungen auf den Sport durch die Covid-19-Krise im Corona-Ticker!Dirks: "Ich selbstverständlich enttäuscht""Besonders im Mannschaftssport sind Werte wie Gemeinschaft, Solidarität und Loyalität hervorzuheben. Daher bin ich selbstverständlich enttäuscht, dass nicht alle an einem Strang ziehen", sagte Dirks auf der Homepage des Klubs.Der Aufsichtsratsvorsitzende Michael Stoschek hatte am Mittwoch namentlich Kapitän Elias Harris als Abweichler genannt und dafür viel Kritik erhalten. Dirks stellte sich nun hinter Stoschek."Die Kritik ist nicht nachvollziehbar. In Bamberg besteht ein klares öffentliches Interesse daran, wie die Basketballorganisation bestehend aus Mitarbeitern, Trainern und Spielern mit der aktuellen Situation umgeht. Wenn wir Maßnahmen wie etwa einen Gehaltsverzicht vereinbaren und bekannt geben, dann machen wir das grundsätzlich abgestimmt. Aufsichtsrat, Geschäftsführung und Präsidium der Bamberger Basketball GmbH stehen klar hinter der Aussage unseres Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Stoschek", sagte er.Intuitiv und blitzschnell: Die neue SPORT1-App ist da! JETZT kostenlos herunterladen in Apples App Store (iOS) und im Google Play Store (Android) Kapitän Elias Harris wehrt sich juristisch Harris hatte sich am Mittwoch juristisch gewehrt. "Das Statement über meinen Mandanten ist inhaltlich falsch", teilte sein Anwalt Marcel Lesser mit, "mein Mandant ist gerne dazu bereit, auf Teile seines Gehalts zu verzichten. Es muss dabei aber fair ablaufen. Dass unser Mandant für ein rechtmäßiges Verhalten öffentlich an den Pranger gestellt wird, ist eine schwerwiegende Verletzung seines Persönlichkeitsrechts und des Arbeitsvertrages."Laut Mitteilung verzichtet die Mannschaft auf die Hälfte des Gehalts. Zu welchem Gehaltsverzicht Harris bereit sei, und wie eine faire Behandlung aussehen solle, teilte Lesser dem SID nach einer Anfrage nicht mit.

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