Champions League 19/20, Group A

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1.
FC Barcelona
10
356:278
18
2.
Pick Szeged
10
297:251
17
3.
PSG Handball
10
314:277
16
4.
Aalborg Handbold
10
302:311
10
5.
SG Flensburg-Handewitt
10
265:274
7
6.
RK Celje Pivovarna Lasko
10
251:302
6
7.
Elverum
10
258:294
3
8.
RK Croatia Osiguranje Zagreb
10
238:294
3

Champions League 19/20, Group B

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1.
THW Kiel
10
314:282
16
2.
MKB Veszprem KC
10
333:288
14
3.
KS Vive Targi Kielce
10
302:283
12
4.
Montpellier Agglomeration HB
10
277:274
11
5.
FC Porto Vitalis
10
286:295
10
6.
HC Vardar-Skopje
10
286:321
9
7.
HC Motor Zaporozhye
10
297:323
4
8.
HC Meshkov Brest
10
274:303
4

Champions League 19/20, Group C

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1.
Bidasoa Irun
10
297:246
15
2.
Sporting Cp
10
309:266
14
3.
IK Savehof
10
268:278
12
4.
Tatran Presov
10
260:279
7
5.
Riihimaen Cocks
10
239:290
6
6.
RK Eurofarm Rabotnik
10
265:279
6

Champions League 19/20, Group D

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1.
Dinamo Bucuresti
10
298:256
17
2.
Wisla Plock
10
267:260
11
3.
GOG Handbold
10
310:319
9
4.
IFK Kristianstad
10
283:298
9
5.
Chehovskie Medvedi
10
280:308
8
6.
Kadetten Sh Gcz
10
280:277
6

Bundesliga 19/20

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1.
THW Kiel
20
598:520
32
2.
TSV Hannover-Burgdorf
20
586:537
31
3.
SG Flensburg-Handewitt
20
531:465
30
4.
SC Magdeburg
20
590:528
30
5.
Füchse Berlin
20
576:530
28
6.
Rhein Neckar Löwen
20
566:524
28
7.
MT Melsungen
20
558:538
25
8.
HSG Wetzlar
20
557:557
20
9.
SC Dhfk Leipzig
20
551:559
20
10.
Bergischer HC
20
538:543
17
11.
HC Erlangen
20
532:550
16
12.
Frisch Auf Göppingen
19
479:499
15
13.
HBW Balingen/Weilstetten
20
554:598
15
14.
TBV Lemgo
20
548:580
14
15.
TSV GWD Minden
20
527:552
13
16.
TV Bittenfeld
19
494:546
12
17.
TSG Ludwigshafen-Friesenheim
20
468:515
10
18.
HSG Nordhorn-Lingen
20
471:583
2
08.12.2019 - 21:00 Uhr
rnz.de
Von Tillmann BauerMannheim. Steffen Fäth hatte eine rote Nase. Der Rückraumspieler wischte sich, als er im Kabinengang der SAP Arena stand, noch einmal mit dem linken Ellenbogen übers Gesicht, bevor er zu sprechen begann. „Geht schon“, sagte Fäth. Schließlich war es für ihn kein normaler Sonntagnachmittag – zweimal lag der 29-Jährige mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Hallenboden, zweimal hatte ihn ein Harzball mit ordentlich Pfeffer im Gesicht getroffen. Aber Fäth ist kein Kind von Traurigkeit. Er stand auf, erzielte insgesamt drei Tore und half mit, dass die Handballer der Rhein-Neckar Löwen aus einem verkorksten Bundesliga-Spiel gegen Frisch Auf Göppingen doch noch zwei Punkte mitnehmen konnten. Am Ende des Tages stand ein 28:21-Heimsieg, der den Spielverlauf aber nicht widerspiegelte, auf der leuchtenden Anzeigetafel. „Es war natürlich wichtig, dass wir auch spielerisch zum Ende besser als zuletzt waren“, sagte Fäth. Er ist von Natur aus eher ein stiller Typ und deshalb auch kurz angebunden, wenn es darum geht, die Fragen der Medienvertreter zu beantworten. Kurz und bündig fasste er das Geschehene dennoch brav zusammen – noch weniger Lust hatte er aber, über sich selbst zu reden. Angesprochen auf die eigene Leistung – Fäth bekam, weil Romain Lagarde noch immer verletzt fehlte, viele Spielanteile – meinte der große Halblinke nur: „Das war denke ich okay.“ Auf die Frage, woran es liege, dass die Löwen in dieser Saison bisher keine konstante Leistung über 60 Minuten abrufen können, kamen lediglich zwei genuschelte Worte als Antwort: „Keine Ahnung.“ Warum er von Bundestrainer Christian Prokop nicht für den erweiterten Kader zur Europameisterschaft im Januar berücksichtigt wurde, konnte er dafür aber erklären. „Er hat mich angerufen und mir gesagt, dass er die anderen momentan einfach vor mir sieht“, sagte Fäth. Das sei, so der Rückraum-Mann, für ihn natürlich schade: „So viel habe ich ja bisher nicht gespielt. Ich kann es nicht ändern.“ Fäth strahlt eben Ruhe aus.Es passte, schließlich sahen die gut 8000 Zuschauer ein Bundesliga-Spiel, das über 50 Minuten nur so von Hektik geprägt war. Dass die Gelben, nachdem sie am Mittwochabend unglücklich an gleicher Lokalität gegen Hannover aus dem DHB-Pokal ausgeschieden waren, etwas gut machen wollten, war in der Anfangsphase nicht wirklich zu spüren. So richtig frisch wirkte die Mannschaft von Cheftrainer Kristjan Andresson, der den Publikumsliebling Uwe Gensheimer über die gesamte Spielzeit auf der Bank schonte, lediglich in den letzten zehn Spielminuten, in denen man es schaffte, das Ergebnis doch noch in die Höhe zu schrauben. Davor knüpfte man aber an die Leistung aus vergangenen Tagen an und machte einen Fehler nach dem anderen. Beste Chancen wurden leichtfertig vergeben, Pässe unkonzentriert zum Gegenspieler geworfen und in der Abwehr – wieder einmal ohne Gedeon Guardiola, der die komplette Spieldauer auf der Bank saß – zu schlampig zugepackt. Das gesamte Auftreten wirkte, passend zu diesem gemütlichen Adventssonntag, etwas lethargisch. Das einzig Positive an einem unglaublich schwachen ersten Durchgang war, dass man von einem Rückstand, der durchaus vertretbar gewesen wäre, verschont blieb und beim Zwischenergebnis von 13:13 die Seiten wechselte. „Vorne haben wir sicherlich viel zu verbessern“, sagte Rechtsaußen Patrick Groetzki. Er sah zwar auch ein, dass er und seine Kollegen bis Weihnachten noch einiges zu tun haben, freute sich aber dennoch über die Schlussphase, in der das klappte, was man sich eigentlich von Anfang an vorgenommen hatte. Groetzki: „Insgesamt war das vielleicht wieder ein halber Schritt nach vorne.“ Besser als nichts. Löwen: Schmid 4/3, Gensheimer 1/1, Kirkelokke 5, Tollbring 3, Mensah Larsen 3, Fäth 3, Groetzki 3, Petersson 1, Nielsen 3, Kohlbacher 2.Göppingen: Kneule 1, Bagersted 1, Peric 1, Sliskovic 3, Sörensen, Schiller 11/6, Rentschler 3, Kozina 1.Stenogramm: 1:1, 4:2, 6:7, 8:9, 10:10, 13:13 (Halbzeit), 16:14, 18:16, 19:18, 20:18, 25:19, 28:21 (Endstand). Zuschauer: 8457
  

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Rhein Neckar Löwen

17.01.2020 - 14:55 Uhr
sport1.de

Als Timo Kastening das Ende der Mixed Zone erreichte, hatte der deutsche Matchwinner einen trockenen Mund – und eine Befürchtung."Ich glaube, ich muss schon bezahlen, weil es eine halbe Stunde nach dem Spiel ist und die Musik immer noch nicht läuft", sagte der Rechtsaußen, nachdem er Deutschland im ersten EM-Hauptrundenspiel gegen Weißrussland mit mehreren Ballgewinnen und sechs Toren ohne Fehlversuch zum 31:23-Sieg geführt hatte.Denn bei der Mannschaft ist er auch in seiner Rolle als Kabinen-DJ ein gefragter Mann."Wahrscheinlich wird es jetzt erstmal Ikke Hüftgold geben", kündigte Kastening an, der sich trotz der fortgeschrittenen Uhrzeit – es ging auf Mitternacht zu – noch seinen geliebten Doppio Espresso gönnen wollte.Kastening ohne NervositätWie nach einer gehörigen Portion Kaffee war Kastening zuvor auch über das Feld geflitzt. Immer wieder stibitzte der Mann der TSV Hannover-Burgdorf den weißrussischen Gegenspielern die Bälle und wandelte diese ihn einfache Gegenstoßtore um.Der EM-Debütant zeigte in der von DHB-Vizepräsident Bob Hanning als "Endspiel" ausgerufenen Partie keinerlei Nervosität (Handball-EM: Deutschland - Kroatien, Samstag ab 20.30 Uhr im LIVETICKER).Jetzt aktuelle Handball-Fanartikel kaufen - hier geht's zum Shop | ANZEIGE "Es ist manchmal das Gute, wenn man vorher im Turnier keine Erfahrung hat und so unbekümmert spielt", sagte Patrick Wiencek: "Wenn man ihn spielen sieht, auch im Training, dann macht das einfach Spaß."Hanning sorgt für LacherAuch Hanning nannte Kastening "völlig befreit. Der macht sich viel weniger einen Kopf, als es manch ein erfahrener Spieler tut".Als Uwe Gensheimer den Mann der Stunde "mit seinen gefühlten 1,50 Metern" dann mit dem nebenstehenden Hanning verglich, schritt der 51-Jährige aber direkt ein: "Moment mal. Die Geschwindigkeit von ihm ist ähnlich. Ich bin 1,68 Meter und für Frauen 1,70 Meter."Doch obwohl man Kastening "irgendwie nicht so richtig wahrnimmt" (Hendrik Pekeler), war der mit 1,80-Metern kleinste DHB-Profi an diesem Abend doch irgendwie der Größte.Kastening vom Nobody zum MatchwinnerDer Gelobte selbst sprach von einem "perfekten Tag" und erklärte seine forschen Auftritte."Es hört sich so banal an: Aber wenn du den ersten Ball im Turnier triffst und dann den zweiten auch, kommst du selbst auch gut rein", sagte Kastening: "Wenn du die Bälle reinmachst, sieht das immer unbekümmert aus."Dass er bei dieser EM so häufig in den Schlagzeilen stehen würde, hätte der 24-Jährige selbst nicht gedacht.Im Kader hatte Hannovers Toptorjäger (mit 103 Treffern Platz 9 in der HBL-Torschützenliste) überraschend den Vorzug vor Patrick Groetzki erhalten, auf Rechtsaußen 2016-Europameister Tobias Reichmann in Windeseile aus der Startsieben verdrängt. Und dank Christian Prokop war sein Name bereits zu Turnierbeginn in aller Munde.Prokop: "Wie heißt du?"Der Bundestrainer hatte in einer Auszeit gegen die Niederlande mit seiner "Wie heißt du?"-Frage für Aufsehen gesorgt.Kastening schmunzelte. "Dass Christian da meinen Namen kurzzeitig vergessen hat, war natürlich im Nachhinein auch nicht so verkehrt. Das nimmt man als kleine Randgeschichte auch gerne mal mit."Spätestens nach seiner Vorstellung gegen die Weißrussen sollte sich Kastening auch bei Prokop im wahrsten Sinne des Wortes einen Namen gemacht haben, der 41-Jährige war zumindest voll des Lobes."Das ist eine tolle Geschichte - Nervosität ist da Fehlanzeige. Er konzentriert sich, versteckt sich hinterm Halbverteidiger, klaut andauernd Bälle. Das ist sehr konsequent, sehr schnell, das macht Spaß."Kühn: "Er ist ein bisschen verrückt"Auch Kastening weiß aber, "dass es schnell wieder in eine andere Richtung gehen kann"."Ich bin ein Spieler, der sehr viel mit Trickwürfen arbeitet", sagte er. Wenn diese nicht so funktionieren, "wird gesagt: Der Junge muss mal durchziehen und mit der Pillepalle-Art mal aufpassen."Bisher kommt Kastening mit seiner Art auf und neben dem Platz aber gut zurecht. "Respekt vor Timo. Er ist ein bisschen verrückt, aber er tut uns allen gut", erklärte Julius Kühn.Das gilt offenbar auch für die Ballermann-Hits.

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