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Rudi Völler geht der ausschweifende Lebensstil einiger Fußballprofis zu weit. "Ich bin kein Moralapostel. Aber Profis sind Vorbilder. Hier mal ein Goldsteak, da mal ein paar Spieler, die sich am Tag vor dem Spiel noch schnell einen Frisör ins Hotel einfliegen lassen - das geht nicht", sagte der Weltmeister von 1990 dem Nachrichtenmagazin Focus (Samstagsausgabe). Völler, der als Sport-Geschäftsführer für Bayer Leverkusen arbeitet, hofft, dass sich die Sportler nach dem Ende der Coronakrise wieder mehr auf ihre Vorbildfunktion besinnen. Er sieht in dem Zusammenhang auch die Klubs in der Pflicht. "Ich habe als junger Profi auch Fehler gemacht. Nur sind die nie rausgekommen", sagte der 60-Jährige: "Mich wundert, dass die Spieler heute nicht cleverer sind. Letztlich profitieren nur Frisör und Steakbrater von der billigen Werbung."Völler glaubt an sinkende AblösesummenVöller setzt darüber hinaus darauf, dass sich das Fußball-Geschäft durch die aktuelle Krise langfristig beruhigen wird. "Der weltweite Transfermarkt hat sich verändert. Durch die Unsicherheit ist vieles zum Erliegen gekommen", sagte der einstige Top-Stürmer: "Einige Spieler werden immer Spitzenmarktwerte erzielen, bei den meisten anderen aber könnten die Ablösesumme sinken." Auch hofften "eigentlich alle darauf, dass sich die Beraterhonorare und Spielergehälter nach unten korrigieren."

 Dieter Hecking hat kämpferisch auf den empfindlichen Rückschlag des Hamburger SV im Zweitliga-Topspiel beim VfB Stuttgart reagiert."Sonntag geht es weiter. Punkt, aus", sagte Hecking bei Sky nach der 2:3 (2:0)-Niederlage: "Wir werden das verarbeiten, das wird nicht einfach. Neben der athletischen Belastung muss man auch die mentale Enttäuschung verarbeiten. Jetzt sind wir gefordert."Der HSV hatte einen möglichen Erfolg nach komfortabler 2:0-Halbzeitführung am Donnerstagabend noch aus der Hand gegeben und fiel am 28. Spieltag auf Relegationsrang drei einen Punkt hinter dem VfB zurück (Service: Tabelle der 2. Bundesliga).Hecking: "Müssen die Antwort geben"Den Siegtreffer der Schwaben erzielte Gonzalo Castro erst in der Nachspielzeit (90.+2). Souveräner Tabellenführer ist Arminia Bielefeld.Seine Mannschaft habe im Saisonverlauf bereits mehrere Rückschläge weggesteckt, sagte Hecking: "Wir werden auch das wieder versuchen hinzubekommen. Da müssen wir als Mannschaft die Antwort geben."Nächster Gegner der Hanseaten ist am Sonntag (13.30 Uhr) die SV Wehen Wiesbaden.

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