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15.01.2022 - 09:15 Uhr
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(Männer · Europameisterschaft) Nach dem souveränen Auftaktsieg gegen Bosnien-Herzegowina wartet am heutigen Samstagabend (20:30 Uhr) die erste richtige Herausforderung auf Schweden: Das Team um Keeper Andreas Palicka trifft auf Titelverteidiger Spanien. Im Kurzinterview nach dem Auftaktsieg erklärte der Routinier: "Das ist ein Topspiel, in dem die kleinen Sachen entscheiden werden."
  

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(Männer · Europameisterschaft) Kellerduell und Derby in der Gruppe. Die Sbornaja kann wieder auf tTptorjäger Sergei Mark Kosorotov und Torhüter Andrei Vereshchagin zurückgreifen, die die ersten beiden Hauptrundenpartien coronabedingt verpassten. "Es liegen noch zwei wichtige Spiele vor uns, aber mit einem etwas besserem Spielplan. Wir müssen die Batterien für die Spiele gegen Polen und Deutschland aufladen - keine Zeit zum Jammern", so Russlands Kreisläufer Aleksandr Ermakov. Gegner Polen hat schon keine Chance mehr das Halbfinale zu erreichen, gegen Schweden ließ man die Köpfe hängen. In den letzten beiden Duellen will man noch einmal eine Reaktion zeigen. Der künftige Melsunger Adam Morawski hat die coronabedingte Isolation verlassen und ist nach Bratislava gereist. "Ich war aus dem Training raus, ohne Ball und ohne Tor für zehn Tage", zitiert Handballnews.pl den Schlussmann, der noch in Bratislava auf einen abschließenden Test wartet. Auch Kacper Adamski und Maciej Gebala sollen die Isolation verlassen haben.

(Männer · Europameisterschaft) Im Kampf um das Halbfinale steht ein Schlüsselspiel auf dem Programm. Nur ein Sieg würde Deutschland die Chance auf den Sprung unter die besten Vier wahren. Schweden hat sich mit den Siegen über Russland und Polen zurück ins Rennen um die Spitzenplatzierungen geworfen, darf sich allerdings auch keinen Ausrutscher mehr erlauben. Während das DHB-Team noch gegen Russland spielt, müssen die Tre-Kronor anschließend noch ein Derby gegen Norwegen meistern. "Schweden ist Vizeweltmeister, sie haben viele hochklassige Spieler aus der Bundesliga", betont Axel Kromer, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes und betont: "Wir sind einmal mehr der Underdog, aber wir wollen unsere Chance nutzen."

(Männer · Europameisterschaft) Während Titelverteidiger Spanien noch verlustpunktfrei unterwegs ist, trägt Norwegen noch die Hypothek aus der Vorrundenniederlage gegen Russland mit sich herum. Entsprechend hoch ist der Druck für die Skandinavier, wenn man im Rennen um die Halbfinalplätze bleiben will. "Wir müssen mit einer starken Abwehr spielen und unsere Konter gegen die starken spanischen Verteidiger fahren, auf jeden Fall müssen wir die Zahl der technischen Fehler minimieren", so Norwegens Trainer Christian Berge mit Blick auf das Duell gegen den Europameister. Spanien muss aller Voraussicht nach neben den beiden coronabedingten Ausfällen im Rückraum mit Joan Canellas und Ian Tarrafeta auch noch auf Antonio Garcia verzichten, der sich im Spiel gegen Russland eine Muskelverletzung im linken Bein zugezogen hat. Dafür hat der Verband mit Dani Sarmiento allerdings auch einen zusätzlichen Spieler im Rückraum zur Verfügung. "Norwegen hat Ersatzspieler, die es erlauben mehr zu rotieren und es ist das wichtigste, dass die Spieler am Ende des Turniers frischer sind", so Nationaltrainer Jordi Ribera, der fürchtet: "Das Spiel gegen Norwegen wird sehr schwierig, denn sie sind ein Team, das jetzt gut drauf ist. Sie hatten ihren Dämpfer in der Vorrunde als sie gegen Russland verloren haben."

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