1. Bundesliga

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1
Borussia M'gladbach
14
30:16
31
2
RB Leipzig
14
39:16
30
3
Borussia Dortmund
14
33:19
26
4
FC Schalke 04
14
25:18
25
5
SC Freiburg
14
24:17
25
6
Bayer 04 Leverkusen
14
22:18
25
7
FC Bayern München
14
35:20
24
8
TSG 1899 Hoffenheim
14
19:23
21
9
VfL Wolfsburg
14
15:14
20
10
1. FC Union Berlin
14
18:19
19
11
Eintracht Frankfurt
14
24:22
18
12
FC Augsburg
14
20:26
17
13
FSV Mainz 05
14
20:34
15
14
Werder Bremen
14
22:29
14
15
Hertha BSC Berlin
14
20:29
12
16
Fortuna Düsseldorf
14
16:29
12
17
SC Paderborn 07
14
17:32
8
18
1. FC Köln
14
12:30
8

UEFA Champions League 19/20, Group A

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1
Paris Saint Germain
5
12:2
13
2
Real Madrid
5
11:7
8
3
Club Brugge
5
3:9
3
4
Galatasaray
5
1:9
2

UEFA Champions League 19/20, Group B

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1
FC Bayern München
5
21:4
15
2
Tottenham Hotspur
5
17:11
10
3
FK Crvena Zvezda
5
3:19
3
4
Olympiacos Piraeus
5
7:14
1

UEFA Champions League 19/20, Group C

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1
Manchester City
5
12:3
11
2
Shakhtar Donetsk
5
8:10
6
3
NK Dinamo Zagreb
5
9:9
5
4
Atalanta Bergamasca Calcio
5
5:12
4

UEFA Champions League 19/20, Group D

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1
Juventus Turin
5
10:4
13
2
Atletico Madrid
5
6:5
7
3
Bayer 04 Leverkusen
5
5:7
6
4
Lokomotiv Moscow
5
4:9
3

UEFA Champions League 19/20, Group E

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1
Liverpool FC
5
11:8
10
2
SSC Napoli
5
7:4
9
3
Red Bull Salzburg
5
16:11
7
4
KRC Genk
5
5:16
1

UEFA Champions League 19/20, Group F

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1
FC Barcelona
5
7:3
11
2
Inter Milano
5
9:7
7
3
Borussia Dortmund
5
6:7
7
4
SK Slavia Praha
5
3:8
2

UEFA Champions League 19/20, Group G

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1
RB Leipzig
5
8:6
10
2
FC Zenit St Petersburg
5
7:6
7
3
Olympique Lyonnais
5
7:6
7
4
Sl Benfica
5
7:11
4

UEFA Champions League 19/20, Group H

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1
Ajax Amsterdam
5
12:5
10
2
CF Valencia
5
8:7
8
3
Chelsea FC
5
9:8
8
4
OSC Lille
5
3:12
1

Die TSG 1899 Hoffenheim ist die Mannschaft der Stunde in der Bundesliga. Sechs Siege aus den vergangenen sechs Pflichtspielen stehen für die Kraichgauer zu Buche, darunter ein Auswärtserfolg in München und ein Heimsieg gegen wiedererstarkte Schalker.Großen Anteil an der Erfolgsserie hat Trainer Alfred Schreuder, dessen System in Sinsheim immer besser greift. (SERVICE: Tabelle der Bundesliga)TSG verkauft vier SchlüsselspielerDabei waren die Voraussetzungen für eine starke Bundesligasaison der Kraichgauer schwierig. Mit Julian Nagelsmann hatte der Erfolgstrainer der vergangenen Jahre den Verein in Richtung Leipzig verlassen.Und auch im Kader gab es gravierende Veränderungen. Nach dem verpassten Europapokaleinzug verließen mit Joelinton, Kerem Demirbay, Nico Schulz und Nadiem Amiri vier Leistungsträger die TSG.Zwar wurde mit rund 120 Millionen Euro viel Geld in die Kassen gespült, sportlich hinterließen die Schlüsselspieler aber ein großes Loch.Mit Diadie Samassékou, Robert Skov, Ihlas Bebou und Sargis Adamyan setzt die TSG auf relativ junge und unerfahrene Neuzugänge, die bislang in schwächeren Ligen spielten und sich bis auf Bebou erstmal in der Bundesliga beweisen müssen. Die drei Letztgenannten wussten bereits zu überzeugen.Der Ex-Schalker Youri Mulder erkannte schon vor einiger Zeit in der Berliner Morgenpost, dass Schreuder ein Händchen für junge Spieler hat: "Er hat ein Auge für Talente, er erkennt schnell, wer welches Potenzial besitzt und kann dementsprechend eine Mannschaft aufbauen." Mit Rückkehrer Sebastian Rudy für das zentrale Mittelfeld und Stürmer Jürgen Locadia holten die Hoffenheimer noch zwei erfahrene Spieler an Bord.Schreuder muss Schicksalsschlag verarbeitenAuf der Trainerposition verzichtete Sportdirektor Alexander Rosen auf den ersten Blick auf die Verpflichtung eines großen Namens. Alfred Schreuder kehrte nach Sinsheim zurück. Der Niederländer arbeitete ab Jahresbeginn 2018 unter Erik ten Hag als Co-Trainer bei Ajax Amsterdam. Mit dem niederländischen Rekordmeister erreichte er im April das Halbfinale der Champions League. In anderthalb Jahren in Amsterdam entwickelte er sich nochmal weiter und sammelte viel Erfahrung auf höchstem Niveau.Die TSG wusste genau, wen sie bekommt. Denn der heute 47-Jährige, der 2006 seine Tochter nach einem Hirntumor verloren hatte, hatte zwischen 2016 und 2018 bereits als Co-Trainer unter Nagelsmann gearbeitet. Doch zu Saisonbeginn hatte Hoffenheim zu kämpfen.Nach sechs Spielen standen lediglich fünf Punkte zu Buche. Negativer Höhepunkt war eine 0:3-Heimpleite gegen Borussia Mönchengladbach. Als nächstes Gegner wartete auswärts bei Meister FC Bayern. Keine guten Voraussetzungen, um einen Wendepunkt herbeizuführen.Auswärtssieg in München als WendepunktDas Ende ist bekannt: Hoffenheim gewann 2:1 in München. Es folgten fünf weitere Siege. Die TSG hat im Moment auch das nötige Spielglück auf ihrer Seite. In Köln gewannen die Kraichgauer nach schwacher erster Halbzeit durch einen Elfmeter von Jürgen Locadia in der achten Minute der Nachspielzeit mit 2:1.Jetzt das aktuelle Trikot der TSG Hoffenheim bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGEDas Ergebnis ist aktuell Tabellenplatz fünf, noch vor Borussia Dortmund. Und jetzt folgen zwei Heimspiele gegen Mainz und Düsseldorf. Der Blick auf die Tabelle ist für Schreuder aber nicht entscheidend: "Wir schauen nicht nach oben oder unten, sondern nur auf uns. Das ist das einzige, was wir beeinflussen können. Die Tabelle ist erst einmal nicht wichtig."Auch im DFB-Pokal läuft es für die Sinsheimer. Das Achtelfinale ist gebucht, der Gegner heißt wieder FC Bayern - abermals in der Allianz Arena.System Schreuder ist in Hoffenheim angekommenSchreuder setzt wie Nagelsmann häufig auf ein 3-5-2-System. Allerdings hat er die Ausrichtung der TSG ein wenig verändert.Sein Vorgänger legte das Hauptaugenmerk auf einen gepflegten Offensivfußball und vernachlässigte dabei ein wenig die Defensive. So wurden Spiele mit Hoffenheimer Beteiligung oft wild und unvorhersehbar.Schreuder hingegen setzt auf eine stabile Defensive, wie auch Mulder bestätigt: "Wenn er merkt, dass sich seine Mannschaft in einem defensiven Konzept wohler fühlt, scheut er sich nicht, dem nachzukommen", sagt der 50-Jährige.Dennoch versucht Schreuder attraktiv spielen zu lassen, was seit einigen Wochen immer besser gelingt. Die Mannschaft wirkt eingespielter und wichtige Automatismen sind verinnerlicht. Torjäger Skov wird zum VerteidigerEine Stütze im System Schreuder ist Mittelfeldspieler Florian Grillitsch. Der Österreicher ist das Gehirn des Teams und mit seiner Technik und Übersicht maßgeblich für den Spielaufbau zuständig. Das Zusammenspiel mit dem erfahrenen Rudy gelingt immer besser.Immer wichtiger wird auch Neuzugang Robert Skov. Der Däne schoss für den FC Kopenhagen in der abgelaufenen Spielzeit 32 Tore. In Hoffenheim agiert Skov allerdings auf veränderter Position. Schreuder schulte den Offensivspieler zum Linksverteidiger um. So kann der 23-Jährige im 3-5-2 die gesamte linke Seite bearbeiten und sich im eigenen Ballbesitz vorne einbringen.Schreuder brachte die Sinsheimer auch physisch auf ein starkes Niveau. Der TSG gelangen in der jüngeren Vergangenheit immer wieder Tore kurz vor Schluss, beispielsweise bei den Auswärtssiegen in Köln und Berlin.Es deutet also einiges darauf hin, als hätte sich mit der Kombination Hoffenheim und Schreuder ein erfolgsversprechendes Duo für die Zukunft gefunden. 

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TSG 1899 Hoffenheim

Keine Frage, dass der 3:1-Sieg für Leipzig unterm Strich hochverdient war, schließlich hatte sich RB am Ende satte 17 Torchancen herausgespielt (Hoffenheim nur fünf). Die TSG konnte sich mehrfach beim ausgezeichnet aufgelegten Oliver Baumann und dessen Paraden bedanken, dass die Kugel nicht noch häufiger im Hoffenheimer Gehäuse einschlug. Und dennoch hatte auch diese Partie Schlüsselmomente, in denen es durchaus auch in Richtung der Gäste aus dem Kraichgau hätte laufen können. 

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Es wird noch et­was dau­ern, bis Do­mi­nic Ma­roh wie­der der Al­te ist. Das La­chen ist ihm je­den­falls ver­gan­gen. Zu ein­schnei­dend wa­ren die Er­fah­run­gen im Jahr 2019, är­ger­lich, de­mü­ti­gend, ein­ma­lig – hof­fent­lich. Der Sta­chel der Ent­täu­schung sitzt noch im­mer der­art tief, das er auch vor dem Spiel ge­gen Han­sa Ros­tock (Sams­tag, 14 Uhr) nur sagt: „Ich möch­te im Mo­ment nichts sa­gen.“ Er schweigt, da­bei hät­te er viel­leicht al­len Grund, sei­nen Är­ger über die zu­rück­lie­gen­den Mo­na­te zu äu­ßern, ihn her­aus zu schrei­en. Doch er schweigt.

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