08.12.2019 - 23:54 Uhr
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Fußball-Star Cristiano Ronaldo hat seinen eigenen Schuh, Tennis-Legende Roger Federer seinen eigens entwickelten Schläger und auch die Darts-Profis haben selbstverständlich ihr eigenes "Werkzeug". Doch welche Vorlieben haben die Stars, wie schwer sind die Wurfgeschosse und aus welchem Material bestehen sie?SPORT1 erklärt, welches Equipment "The Machine", MvG und Co. dabei haben.So ist das Arbeitsgerät aufgebaut:SPORT1 hat die grundlegenden Informationen zum Aufbau eines Dartpfeils:Bei den Dartpfeilen der Profiliga gibt es strenge Vorschriften. Der gesamte Pfeil darf eine Länge von 30,5 Zentimetern nicht überschreiten. Auch beim Gewicht gibt es Vorgaben.Die Darts-WM 2020 im Alexandra Palace ab dem 13. Dezember LIVE auf SPORT1 im Free-TV und LivestreamMit Wolfram und Nickel zum ganz großen SportKein Wurfgerät darf mehr als 50 Gramm wiegen - die meisten Pfeile bestehen aus einer Nickel-Wolfram-Legierung.Am vordersten Ende des Pfeils befindet sich die Spitze, auch Steeltip genannt, da sie aus Edelstahl (Stainless Steel) besteht. Die Spitze ist am so genannten Barrel befestigt. Dort hält der Spieler den Pfeil.Steeldarts als VoraussetzungNach einem kleinen Gummiring folgt der Schaft, der meist aus Nylon oder Aluminium besteht. In diesem steckt der Flight. Der Flight sorgt dafür, dass das Sportgerät überhaupt fliegen kann, um die Distanz zum Dartboard in gewünschter Flugmanier zu überwinden.Auf den meisten Flights sind die Logos oder die Namen der Profis zu sehen.Hoher EinzelpreisProfi-Spieler benutzen alle Steeldarts, welche mit einer Metallspitze versehen sind. Ohne diese Spitze, auch Tip oder Point genannt, würden sie nicht in der Dartscheibe stecken bleiben.Der Preis der originalen Turnier-Dartpfeile variiert zwischen den Modellen. Gute Pfeile beginnen bei ungefähr 80 Euro, können aber auch, je nach Modell, weit jenseits der 100 Euro liegen.Die Profidarts und jede Menge Dart-Zubehör gibt es natürlich auch im SPORT1-Shop zu kaufenMichael van Gerwen:Die aktuelle Nummer eins der Welt tritt mit Pfeilen der Marke XQMax Darts beim Turnier an. Der Linkshänder bevorzugt das Modell mit 23 Gramm. Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Spielern wirft MVG Pfeile mit einem schmalen Schaft.Gary Anderson:Der zweimalige PDC-Weltmeister legt ebenfalls Wert auf dünne Pfeile, mit 26 Gramm entschied er sich aber lange Zeit für etwas schwere Pfeile. Mittlerweile vertraut der schottische Dartsspieler aber dem etwas leichteren Modell. Seine Unicorn Maestro Phase 3 kommen nur noch auf 23 Gramm.Ein kleines Detail fällt dabei besonders auf: Am vorderen Ende der Anderson-Torpedos blitzt ein kleiner, runder, blauer Kreis – das typische Markenzeichen des Spielgeräts.James Wade:"The Machine" spielt wie der Schotte Darts von Unicorn, bevorzugt allerdings die "Maestro Premier James Wade Phase 2".Mit 20 Gramm sind sie sogar noch ein Stück leichter als die Pfeile von MvG oder Anderson.Allerdings erinnern sie vom Design an die Darts von "The Machine"Adrian Lewis:Der zweifache Weltmeister spielt mit Darts von Target. Mit "Jackpot" konnte der aufstrebende Hersteller einen großen Namen gewinnen und greift damit die etablierten Marken Winmau und Unicorn an. Dafür bekam der Engländer sogar seine eigene Linie von Target.Der Target Adrian Lewis Gen 2 wiegt 21 Gramm und verlagert den Schwerpunkt durch den verkürzten Schwerpunkt nach hinten.In der schmalen Statur unterscheiden sich die Darts allerdings grundlegend von seinem Werfer.Gerwyn Price:Das Enfant terrible der Darts-Szene vertraut auf Darts der Marke Red Dragon. Seine 24 Gramm schweren Pfeile haben einen zentralen Schwerpunkt und ein rundes Frontprofil.Die Grifffläche geht über  den gesamten vorderen Teil des Darts und erlaubt einen aggressiven Wurfstil - perfekt für den "Iceman".Peter Wright:Der Paradiesvogel unter den Darts-Stars nimmt auch bei der Wahl seiner Pfeile eine Sonderrolle ein. Im Gegensatz zu seinen Konkurrenten wechselt "Snakebite" seine Darts immer wieder - manchmal sogar täglich. Allerdings bleibt er dabei immer der Marke Red Dragon treu. Beim Gewicht variiert er zwischen 20 und 26 Gramm.Rob Cross:"The Voltage" ist mit seinem WM-Titel 2018 endgültig in der Weltspitze angekommen und hat dies mit seinen Erfolgen beim World Matchplay 2019 und der European Darts Championship 2019 bestätigt.Als Pfeile seiner Wahl entpuppten sich dort seine Special Edition Target Rob Cross 21g. Diese wurde nach seinen Vorgaben entwickelt und spiegeln seine Vorliebe für kürzere Pfeile wider.Daryl Gurney:"Superchin" verlässt sich bei seinen Wettbewerben auf 24 Gramm schwere Wolfram-Darts.Auch bei ihm liegt der Schwerpunkt zentral und wird von einem kegelförmigen Endprofil abgerundet.Max Hopp:Der aktuell beste deutsche Darts-Spieler verlässt sich schon seit Jahren auf Pfeile der Marke BULL'S. Mittlerweile hat auch er eine eigene Linie von dem Hersteller spendiert bekommen.Seine Darts zeigen zwei verschiedene Grips auf. Das lange, gerade Barrel hat vorne einen B-Grip und endet dann in einem Shark-Grip. Insgesamt bringt der Dart 22 Gramm auf die Waage.Martin Schindler:Die zweite deutsche Darts-Hoffnung setzt auf Darts der Marke Team One80. Dabei verwendet er, ebenfall wie Max Hopp, zwei verschiedene Griffarten, um so eine optimale Orientierung am Barrel zu gewährleisten.Die Darts von "The Wall" bringen 23 Gramm auf die Waage.Phil Taylor:Trotz seines Rücktritts ist Phil Taylor immer noch die lebende Legende des Darts-Sports: Phil "The Power" Taylor. Der 16-malige Weltmeister der PDC hatte natürlich personalisierte und an sein Spiel angepasste Darts - die "180" mit dem Darts-Modell "Target Power 9Five 95%" der Marke Target.Sie wiegen 26 Gramm, die Barrels bestehen aus 95% Tungsten. Der Schwerpunkt der Darts liegt weit vorne am Pfeil - anscheinend ein probates Mittel, um so viele WM-Titel zu gewinnen.
  

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Taylor, Phil

04.01.2020 - 10:59 Uhr
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Kehrt Phil "The Power" Taylor auf die PDC-Tour zurück? Nach entsprechenden Aussagen von PDC-Boss Barry Hearn, die ein Comeback des 59-Jährigen in den Raum stellten, äußerte sich nun Taylor selbst zu einem möglichen Comeback und sprach Klartext. "Ich habe meinen Turnierplan für dieses Jahr und die Versprechen, die ich Sponsoren gegeben habe, angeschaut. Es ist unmöglich für mich einen Rücktritt vom Rücktritt für die Qualifikation der UK Open zu erwägen. Und ich brauche eine neue Hüfte", schrieb Taylor auf Twitter. Da die Qualifikationsturniere für das Jahr bereits im Januar starten wird Taylor auch nicht an der Q School der PDC teilnehmen, seine zweite Möglichkeit für eine Rückkehr auf die PDC-Tour.SPORT1 STARTER PAKET – Dartscheibe, Pfeile & Zubehör. Jetzt günstig im Set erhältlich – HIER SICHERN | ANZEIGEHearn hatte zuvor berichtet, dass sich Taylor bei ihm bezüglich eines Comebacks gemeldet habe. "Er rief mich an und fragte: 'Was denkst du darüber?' Ich sagte: 'Sieh mal, du hast keinen Spielervertrag mehr. Du kannst tun, was du willst'", schilderte Hearn und ergänzte: "Phil amüsiert sich. Aber ein Teil von ihm vermisst das Wettbewerbs-Element, dass er bei Exhibitions nicht bekommt."Taylor hatte seine Karriere nach der Weltmeisterschaft 2018 beendet, in welcher er sich erst im Finale gegen Rob Cross geschlagen geben musste. Seitdem nimmt er immer wieder an Showveranstaltungen teil, wie am Samstag bei der Promi Darts-WM. 

03.01.2020 - 11:14 Uhr
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Darts-Legende Phil Taylor soll mit einem Comeback auf der PDC-Tour liebäugeln."Er rief mich an und fragte: 'Was denkst du darüber?' Ich sagte: 'Sieh mal, du hast keinen Spielervertrag mehr. Du kannst tun, was du willst'", schilderte PDC-Boss Barry Hearn ein Telefongespräch mit "The Power" vor Kurzem. Laut Hearn solle Taylor bereits konkrete Möglichkeiten geprüft haben, wie er auf die Profitour zurückkehren könnte. Ein Möglichkeit wäre der Start von ganz unten in einem Pub.Taylor hatte seine Karriere nach der Weltmeisterschaft 2018 beendet, in welcher er sich erst im Finale gegen Rob Cross geschlagen geben musste. Seither nimmt er nur noch an Exhibition Shows teil. "Phil amüsiert sich. Aber ein Teil von ihm vermisst das Wettbewerbs-Element, dass er bei Exhibitions nicht bekommt", berichtete Hearn.SPORT1 zeigt Taylors Möglichkeiten zur Rückkehr auf die PDC-Tour. Durch sein Karrierende vor zwei Jahren hat er keinerlei Preisgeld in der Order of Merit mehr und muss daher von ganz unten anfangen.- Möglichkeit 1 - UK OpenFür gerade einmal acht Pfund Startgeld kann sich jeder, der sich dazu berufen fühlt, für ein Qualifikations-Turnier des Major-Turniers bewerben. Das Besondere dabei: Diese Turniere werden in klassischen englischen Pubs ausgetragen. Insgesamt 16 dieser Veranstaltungen finden ab dem 25. Januar verteilt über England und Schottland statt.SPORT1 STARTER PAKET – Dartscheibe, Pfeile & Zubehör. Jetzt günstig im Set erhältlich – HIER SICHERN | ANZEIGESiegt Taylor bei einer dieser Vorqualifikationen hat er sein Ticket für das Turnier im März im Butlins in Minehead sicher. Denn neben den etablierten PDC-Stars haben auch die Sieger dieser Pub-Turniere eine Teilnahmeberechtigung am Major-Turnier. Deshalb werden die UK Open in Anlehnung an den englischen Fußball-Pokal auch "FA Cup of Darts" genannt.Dass es durchaus möglich ist, durch diesen Weg ins Hauptfeld zu kommen, zeigt das Beispiel von Rob Cross. 2016 startete "The Voltage" als Amateur-Qualifikant und kämpfte sich ins Hauptfeld des Turniers, das nach jeder Runde neu ausgelost wird. Dort scheiterte Cross erst in der vierten Runde an Michael van Gerwen.Für Taylor wäre dies die günstigste und schnellste Möglichkeit auf die PDC-Tour zu kommen. Zudem würde ein solcher Durchmarsch seiner Legende ein weiteres Kapitel hinzufügen.- Möglichkeit 2 - Q SchoolSollte Taylor die Motivation für mehrere Turniere verspüren wäre die PDC Qualifying School der schnellste Weg.Vom 16. bis 19. Januar steigen im englischen Wigan gleich vier Qualifying Schools für Spieler aus dem Vereinigten Königreich. Die beiden Finalisten jedes Tages Turniers erhalten eine Tourkarte für die anstehende Saison. Allerdings kostet der Eintritt an die Q School satte 450 Pfund und bietet keine Garantie auf Erfolg.Denn wenn Taylor die ersten beiden Plätze verpasst und es auch über die Rangliste des Wochenende nicht schafft, kann er die Tourkarte für die anstehende Saison vergessen. Das gilt auch für Shooting Star Fallon Sherrock, die wohl über diesen Weg permanent bei der PDC einsteigen wird, und Deutshclands WM-Überraschung Nico Kurz.Kurz kann allerdings bei der Q School in Hildesheim antreten, die für Europäer parallel zu Wigan ausgetragen wird. Allerdings gibt es dort nur ein festes Ticket pro Tag.Sollte der 59-Jährige für die anstehende Saison keine PDC-Karte erhalten, stünde ihm durch die Teilnahme an der Q School ein Platz auf der Challenge Tour zu. Doch dies wird für Taylor wohl nicht in Frage kommen, da er sich dort nicht mit den Besten messen kann. Glaubt man Hearn, denkt Taylor tatsächlich ernsthaft darüber nach, auf die PDC-Tour zurückzukehren. Ihm stünde ein schwieriger Weg bevor.

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