First Division A 20/21

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1.
Royal Charleroi SC
6
12:2
18
2.
Standard Liege
6
8:3
13
3.
KFCO Wilrijk
6
12:10
12
4.
RSC Anderlecht
6
14:8
12
5.
Club Brugge
6
16:4
12
6.
KV Kortrijk
6
8:6
10
7.
KV Oostende
6
7:6
8
8.
KRC Genk
6
9:10
8
9.
Oud Heverlee Leuven
6
8:9
8
10.
Royal Antwerp FC
6
8:9
8
11.
AS Eupen
6
6:9
7
12.
Cercle Brugge
5
5:7
6
12.
KAA Gent
6
5:7
6
14.
SV Zulte Waregem
6
7:14
6
15.
St. Truidense VV
5
6:8
5
16.
KV Mechelen
6
6:10
4
17.
Kvrs Waasland SK Beveren
6
9:18
3
18.
Royal Mouscron-Peruwelz
6
2:8
2

Mehr Nachrichten zu
RSC Anderlecht

15.09.2020 - 11:38 Uhr
sport1.de

Der englische Schiedsrichter Anthony Taylor wird das Duell um den UEFA Super Cup zwischen dem deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München und dem FC Sevilla leiten.Das gab die UEFA am Dienstag bekannt. Das Spiel zwischen dem Champions-League-Sieger und dem Europa-League-Champion wird am 24. September in Budapest ausgetragen. Unter der Leitung des 41 Jahre alten Referees aus Manchester haben die Bayern bislang eine makellose Bilanz. Im September 2016 bezwangen die Münchner unter seiner Spielleitung FK Rostow mit 5:0, im November 2017 gab es ein 2:1 beim RSC Anderlecht.

12.09.2020 - 10:05 Uhr
sport1.de

Wenn ihm 1989 jemand gesagt hätte, dass er im Jahr 1990 vor einer Liste von 22 Fußballernamen sitzen würde, Eduard Geyer hätte gewiss sofort eingeschlagen. 1990 war schließlich ein WM-Jahr und ein WM-Kader bestand damals aus 22 Spielern. Doch im September war die WM in Italien, die von der BRD gewonnen worden war, längst vorbei und die Liste, vor der der letzte Trainer der DDR damals saß, enthielt die Namen der Nationalspieler, die mit diesem Staat angesichts der nahenden Wiedervereinigung schon nichts mehr zu tun haben wollten.22 Absagen gab es vor dem Freundschaftsspiel in Brüssel, das einmal ein WM-Qualifikationsspiel hätte sein sollen, ehe auch dieses Vorhaben vom Windhauch der Geschichte ausgepustet wurde. Gespielt werden aber sollte noch einmal und Geyer kratzte zusammen, was nicht bei drei auf den Bäumen war. In seiner Biographie schrieb er: "Ich habe wie ein Blöder rumtelefoniert, dass wir überhaupt 16 Spieler zusammen bekommen, doch einer nach dem anderen gab mir einen Korb."Mit 14 Mann zum LänderspielMit 14 Spielern musste er schließlich auskommen, zwei weniger als erlaubt. Auf der Bank und dem Spielberichtsbogen blieben Plätze frei. Was blieb, war eine Notbesetzung. Außer Matthias Sammer, damals bereits beim VfB Stuttgart, und dem Dresdner Jörg Stübner, mit 47 Einsätzen mit weitem Abstand der Erfahrenste, hätte wohl unter normalen Umständen keiner in der Startelf gestanden."Null Bock auf Länderspiel", titelte die in Ostdeutschland populäre "Fußball Woche". In Schwaben wurde sie nicht so sehr gelesen, Matthias Sammer jedenfalls wurde unangenehm überrascht. Als er zum Treffpunkt ins Olympiazentrum Kienbaum in Brandenburg kam, erblickte er viele unbekannte Gesichter. "Das wurde so nicht kommuniziert. Ich war sauer, ich kam mir blöd vor", gestand er in einer MDR-Doku von 2015.Kein Thom, kein Kirsten, kein Doll, kein Ernst, kein Bräutigam und wie sie alle hießen – da wollte auch er nicht mehr und erkundigte sich spontan nach der nächsten Maschine von Berlin nach Stuttgart. Es ging aber keine mehr und Geyer überredete seinen Star und Kapitän mit Engelszungen zum Bleiben. Einen guten Abgang, mehr wollten sie ja nicht, nur mit Debütanten wäre das wohl nichts geworden im Stadion des RSC Anderlecht. Reichlich unerfahren und bunt zusammen gewürfelt war die Elf dennoch.Als die Mannschaft in ihren weißen Hemden und blauen Hosen sich ein letztes Mal zur Nationalhymne stellte, klang der Text "Auferstanden aus Ruinen" wie Hohn. War doch von der Mannschaft, die erst im letzten Qualifikationsspiel die WM 1990 verpasst hatte, nur noch eine Ruine übrig geblieben. Der Länderspielschnitt dieser letzten DDR-Auswahl betrug 10,63.Schaulaufen für die BundesligaTorwart Jens Schmidt aus Chemnitz und Mittelfeldspieler Jörg Schwanke aus Cottbus debütierten, Heiko Bonan (BFC Dynamo) machte sein zweites, Andreas Wagenhaus (Dresden) sein drittes Länderspiel. Abwehrchef Heiko Peschke (Jena) lief ebenso wie der heutige Düsseldorfer Trainer Uwe Rösler (Magdeburg) zum fünften Mal auf, neben ihm stürmte der Hallenser Dariusz Wosz, der ebenso wie Heiko Scholz mit sieben Spielen in die Annalen einging. Geradezu routiniert neben Sammer (23. Einsatz) und Stübner war der Dresdner Detlef Schößler (18).Das belgische Fernsehen hatte auch so seine Schwierigkeiten, verwechselte bei der Vorstellung Bonan mit Reservist Stefan Böger und Schwanke mit Torsten Kracht, der ebenfalls auf der Bank saß. So also zogen sie ins letzte Gefecht. Dezimiert, demotiviert, ein bisschen beschämt. Ede Geyer immerhin trug Krawatte.Werde Deutschlands Tippkönig! Jetzt zum SPORT1 Tippspiel anmeldenDa die sportliche Bedeutung der Partie hinter der historischen weit zurückblieb, fanden sich nur rund 10.000 Zuschauer im Vandenstock-Stadion ein. Sie hofften vergeblich auf Tore der belgischen Mannschaft, Enzo Scifo traf vor der Pause den Pfosten. Die Gäste wurden von einer Handvoll Getreuer begleitet, die die letzte Gelegenheit nutzten die DDR-Fahne bei einem Länderspiel zu schwenken.Interessierte Beobachter auf der Tribüne: die Bundesligatrainer Christoph Daum, Willi Entenmann und Hannes Löhr sowie Gladbachs Manager Rolf Rüssmann – alle noch auf der Suche nach weiteren Billig-Importen aus dem zerfallenden Osten. Die meisten, die das letzte DDR-Spiel bestritten, hat man später noch in der Bundesliga gesehen – nur Torwart Jens Schmidt nicht.Ein letzter SiegDas mag auch an der Leistung gelegen haben. Eduard Geyers Notbesetzung wehrte sich nach Kräften und die reichten am Ende des Fußballtages zu einem Überraschungssieg. Matthias Sammer entschädigte sich selbst für seinen Verbleib in der Mannschaft und erzielte, jeweils auf Vorlage Bonans, die Tore Nummer 500 und 501 im 293. Spiel der DDR-Auswahl seit der Premiere am 21. 9. 1952 in Warschau (0:2 gegen Polen). Das 0:1 (74.) artistisch aus kurzer Distanz mit rechts, das 0:2 nach einem Konter, bei dem er noch Torwart Michel Preud’homme ausspielte, mit links (89.).Geyer belohnte danach mit Jens Adler auch den letzten Mohikaner seines Kaders, der Torwart aus Halle durfte eine Minute Länderspielluft schnuppern und kam nicht mehr an den Ball. Zuvor hatte er Böger und Kracht eingewechselt – alle die noch mal wollten durften am letzten Tag der DDR-Auswahl. Dann, um 21.53 Uhr, wurde diese Episode deutscher Sportgeschichte abgepfiffen.DAZN gratis testen und internationale Fußball-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGEDer TV-Reporter des DDR-Fernsehens, Uwe Grandel, sprach zum Abschied von "einem der bemerkenswertesten Ergebnisse unserer Geschichte" und Geyer noch 25 Jahre später von einem "im Nachhinein betrachtet historischen Abgang." Belgien war bei der WM immerhin ins Achtelfinale gekommen. Länderspielsieg Nummer 138 brachte den Spielern, die sich allmählich ans West-Geld gewöhnten, immerhin 5000 DM Prämie ein. Das hatte es im Sozialismus nicht gegeben.Die neue Zeit hatte längst begonnen, während sich Geyer und sein Assistent Eberhard "Matz" Vogel um ein Uhr morgens im Brüsseler Mercure Hotel noch eine Havanna ansteckten und mit etwas Wehmut über die alte nachdachten. Erfolgreich war sie nicht. Nur einmal, 1974, nahm die DDR an einer WM teil mit dem Höhepunkt des 1:0-Sieges im Bruderkampf mit dem Westen. EM-Endrunden fanden komplett ohne sie statt und über den Medaillen bei Olympia (u.a. Gold 1976) lag stets der Schatten, mit der A-Mannschaft, die offiziell keine Profis waren, meist gegen Amateure angetreten zu sein.Noch etwas bekümmerte den Trainerstab: Im Gegensatz zu ihren Spielern wurden sie nicht mit Angeboten überhäuft. Umso wichtiger war der gelungene Abgang – damals in Brüssel.

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Manchester City kick off against a side that beat them twice last season and a player who exploits their weaknesses ruthlesslyWhen Pep Guardiola was a little boy growing up in Santpedor, they warned darkly of such things. There would come, they said, an opponent too terrible to contemplate. It would be huge, yet quick. It would have prodigious strength, yet the most delicate feet. It would devastate its enemies with its power, yet practise also the most sublime skill. It would be a chimera, crafted both by La Masia and by Tony Pulis. Its mighty arms would drip with oil so no man could hold it. It would know Guardiola’s weakness and exploit it ruthlessly. On the nights when sleep comes hardest, Guardiola’s dreams are, you imagine, haunted yet by Adama Traoré.There he is, surging through the City defence twice at the Etihad last season. There he is again, at Molineux, hammering a shot into the bottom corner from the edge of the penalty area. And there he is again, bumping Benjamin Mendy off the ball before crossing for Raúl Jiménez. City do not like balls played in behind them. They do not relish players who run directly at them. And, in the popular imagination at least, they don’t like it up ’em. Traoré is everything City hate. Related: Wolves v Manchester City: match preview Related: Ilkay Gündogan believes Manchester City need 100 points to top Liverpool Continue reading...

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