18.11.2019 - 11:47 Uhr
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Trainer Lucien Favre von Vizemeister Borussia Dortmund hat Rückendeckung von Klub-Präsident Reinhard Rauball erhalten.In einem Vorwort für das Mitgliedermagazin der Schwarz-Gelben hatte der 72 Jahre alte Rechtsanwalt den Schweizer Fußballlehrer in die Pflicht genommen, die Rückkehr von Leichtigkeit und Spielfreude angemahnt."Dieses Vorwort habe ich vor den Spielen gegen Gladbach, Wolfsburg und Inter Mailand geschrieben. Dass wir gegen Wolfsburg die Leichtigkeit des Spiels gezeigt haben, gegen Inter in der zweiten Halbzeit, auch gegen Gladbach, ist meine feste Meinung", sagte der ehemalige Präsident der Deutschen Fußball Liga (DFL), der am kommenden Sonntag für weitere drei Jahre als Vereins-Chef des BVB wiedergewählt werden möchte, im Interview mit dem kicker.Jetzt das aktuelle Trikot von Borussia Dortmund bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGERauball weiter: "Da hat Favre nachgewiesen, dass diese Dinge für uns nicht nur wichtig sind, sondern auch umgesetzt werden." Auf die Nachfrage, ob er weiterhin mit dem eidgenössischen Coach glücklich sei, meinte Rauball: "Dass die von mir angemahnten Dinge in diesen erwähnten Spielen zu sehen waren, muss deutlich positiv bewertet werden."Rauball, der seit 2004 in seiner dritten Amtszeit als Präsident bei den Borussen amtiert, verteidigte auch nochmals die sportliche Vorgabe vor Saisonbeginn, die Meisterschaft als Ziel auszugeben. "Ich hielt die Zielsetzung für sinnvoll. Und noch mal: Wir haben nicht gesagt, dass wir Meister werden. Wir haben gesagt, dass wir versuchen wollen, Meister zu werden." Diesen Druck müsse die Mannschaft zudem aushalten, so der Vereinschef, der schon von 1979 bis 1982 sowie von 1984 bis 1986 bei den Schwarz-Gelben den Posten des Präsidenten inne hatte.
  

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Borussia Dortmund

13.08.2020 - 18:04 Uhr
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Nach dem Machtwort von Michael Zorc in der Causa Jadon Sancho hat nun BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke noch mal nachgelegt.Trotz anhaltender Gerüchte um einen Wechsel Sanchos zu Manchester United, bestätigte Watzke nun erneut dessen Verbleib in Dortmund in der kommenden Saison.Das zweite BVB-Testspiel gegen Austria Wien am Sonntag ab 15.55 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im STREAMWatzke zu Sancho: "Definitiv heißt für einen Westfalen definitiv""Wir sind Westfalen", sagte Watzke bei RTL. "Wir haben uns auf diese Sprachregelung geeinigt, die Sportdirektor Michael Zorc am Montag so erklärt hat. Gehen sie davon aus: Definitiv heißt für einen Westfalen definitiv. Jadon wird die Saison 2020/21 bei uns spielen, da gibt es keinen Interpretationsspielraum."Zorc hatte am Montag zu Beginn des Trainingslagers in Bad Ragaz erklärt: "Wir planen mit Jadon. Jadon wird nächste Saison beim BVB spielen. Die Entscheidung ist definitiv."Zuvor war über einen Wechsel des 20-Jährigen zu Manchester United spekuliert worden. Die BVB-Verantwortlichen hatten United zuletzt eine Deadline bis zum Start des Trainingslagers in der Schweiz gesetzt.Watzke sieht in Moukoko zweiten NeunerZudem erklärte Watzke, dass der BVB von einer Verpflichtung eines Backups für Erling Haaland absehe. Youngster Youssoufa Moukoko, der ab seinem 16. Geburtstag am 20. November spielberechtigt ist, soll diese Rolle künftig übernehmen."Wir haben viele Möglichkeiten, wenn Erling Haaland mal eine Pause braucht", sagte Watzke. "Und eine zweite Neun haben wir ab dem 20. November ja schon in unseren Reihen. Da reden wir über acht Wochen, das ist also kein Problem."Mit Blick auf die Champions League gab Watzke sogar zu, dem FC Bayern aktuell die Daumen zu drücken. "Ich habe Respekt vor der großartigen Leistung der Bayern. Sie machen es seit zwei, drei Jahren exzellent. Und ich persönlich glaube an eine sehr gute Chance für sie in der Champions League. Darüber würde ich mich persönlich in der Tat auch sehr freuen, weil es gut wäre für die deutsche Bundesliga." Man müsse bei aller Rivalität "anerkennen, wenn eine Mannschaft mal außergewöhnlich performt".

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