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Australian Open, Melbourne, Australia

Die Premiere des WTA-Rasenturniers in Bad Homburg findet vom 21. bis 27. Juni 2020 statt. Mit dabei ist die Wimbledonsiegerin..

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Australian Open, Melbourne, Australia

Auf dem heiligen Rasen von Wimbledon und der roten Asche von Paris feierte Anna-Lena Grönefeld große Erfolge, nun verabschiedet sich die zweimalige Grand-Slam-Siegerin im Mixed vom Tennis und widmet sich anderen Lebensbereichen. Am Donnerstag gab die langjährige Fed-Cup-Spielerin aus Nordhorn in den Sozialen Netzwerken ihr Karriereende bekannt."Dieses kleine Mädchen hatte Träume! Die letzten 18 Jahre durfte sie einen davon leben! Jetzt ist es aber für sie an der Zeit, sich hoffentlich einen anderen Traum, nämlich den einer eigenen Familie, zu erfüllen", schrieb die 34-Jährige unter ein Foto auf dem Tennisplatz aus Kindertagen."Ich habe versucht, sie davon zu überzeugen, noch ein Jahr dranzuhängen", sagte Barbara Rittner, "Head of Women's Tennis" beim Deutschen Tennis Bund, in Hamburg: "Sie hat eine tolle Karriere gehabt. Es war schön, sie dabeizuhaben und im Team mit ihr zusammenzuarbeiten. Und ich glaube schon, dass wir sie in Zukunft hier und da mal in gewissen Dingen einbinden können."DAZN gratis testen und Tennis-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGEMixed-Titel in Wimbledon und ParisIm Einzel war Grönefeld 2006 bis auf Platz 14 der Weltrangliste vorgestoßen, seit 2012 konzentrierte sie sich ausschließlich auf Doppel und Mixed. Dort hatte sie auch ihre größten Erfolge gefeiert. 2009 holte sie sich in Wimbledon im Mixed an der Seite von Mark Knowles (Bahamas) ihren ersten Major-Titel, fünf Jahre später legte sie bei den French Open mit dem Niederländer Jean-Julien Rojer nach. Gemeinsam mit dem Kolumbianer Robert Farah scheiterte sie zudem 2016 in Wimbledon sowie ein Jahr später in Paris erst im Finale.Im Doppel errang Grönefeld insgesamt 17 Titel auf der WTA-Tour. Mit ihrer niederländischen Partnerin Demi Schuurs war sie jüngst beim WTA-Finale der besten Tennisspielerinnen der Saison in Shenzhen ins Halbfinale eingezogen.Grönefeld bleibt Tennis erhaltenDem Tennis bleibt Grönefeld aber auch nach dem Ende ihrer aktiven Karriere erhalten, künftig wird sie sich verstärkt beim Tennisverband Niedersachsen-Bremen engagieren."Wir sind sehr stolz, eine solch erfolgreiche Spielerin im Verband zu haben und freuen uns, dass sie künftig als Beraterin für die TennisBase und in der Trainer-Aus- und Fortbildung ihre umfangreichen Erfahrungen aus dem internationalen Tennissport weitergibt", sagte Verbandspräsident Raik Packeiser.

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Nach einer bewegten Karriere mit einigen regionalen Titeln beendet Alfonso "Mithy" Aguirre Rodriguez seine aktive Karriere als Spieler und schließt sich Fnatic als deren neuer Headcoach an. Damit füllt er die Lücke, die Joey "YoungBuck" Steltenpool hinterlassen hat. Ihm wird er in der kommenden Saison im Duell mit Excel gegenübertreten.Mithy bereut und blickt in die ZukunftIm offiziellen Ankündigungsvideo spricht Mithy über seine Laufbahn und wie er vom nervösen Fan zum gestandenen Profi wurde. Immer wieder kämpft er mit den Tränen - der Schritt zur Spieler-Rente ist ihm sichtlich schwer gefallen."Es ist schon sehr seltsam. Ich wusste, dass es irgendwann soweit sein würde und auch, dass es mein logischer Karriere-Weg wäre nach so langer aktiver Zeit.", meint Mithy. "Aber trotzdem weiß man nie wirklich, wann der richtige Moment ist, aufzuhören."Für ihn waren die Wege zur neuen Saison ein Stück weit versperrt, alle Support-Plätze in den höchsten Ligen quasi vergeben. "Ich wollte eigentlich nicht in einem weniger Wettkampf-orientierten Team spielen, also war das vielleicht der richtige Zeitpunkt weiterzuziehen."Über seine erste Qualifikation zu den Worlds 2013 mit dem Team Lemondogs kam er zum neu formierten Origen um xPeke und landete schließlich bei G2 Esports, wo er drei EU LCS-Titel am Stück gewann. Sein Coach war zu dieser Zeit ein gewisser "YoungBuck", in dessen Fußstapfen er jetzt bei Fnatic tritt. Sein Ausflug zu Team Solo Mid nach Nordamerika war von weniger Erfolg gekrönt. Bei Origen schaffte er es noch einmal ins LEC-Spring-Split-Finale, unterlag dort aber mit 0:3 gegen G2 Esports."Der einzige Unterschied zum vergangenen Jahr ist, dass Broxah geht und - natürlich - ich dazu komme. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ein Puzzleteil soviel verändern kann. Also weiß ich auch, dass die Veränderungen auf vielen Ebenen groß sein werden. Zudem denke ich, dass mit "Selfmade", der einen ganz eigenen Spielstil hat, eine frische Identität zu Fnatic selbst gebracht werden kann."Gebt Mithy ein Trikot"Als Headcoach zu Fnatic zu gehen hakt soviel ab. Nicht nur wegen Organisation selbst, sondern, weil ich dachte "das ist das letzte Team, dem ich beitreten muss, um die 'Big Three' vollzubekommen!""Er führt aus, dass er - leider - wohl das Trikot nicht tragen wird, aber sich sehr auf die Position und die Aufgabe freut. Auf Youtube fordern die Kommentare bereits ein Jersey für den neuen Trainer."Ich bin schon eine Weile Fan von Fnatic. Schon als ich Counter-Strike als kleiner Junge gespielt habe, war Fnatic bereits da. Das war immer aufregend für mich. Ich freue mich sehr auf 2020!"

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