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Riske, Alison

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08.07.2020 - 14:37 Uhr
sport1.de

Novak Djokovic hat sich erstmals zur Kritik an seiner Person nach der Adria-Tour geäußert."In letzter Zeit sehe ich nur Kritik, sehr bösartige Kritik", sagte der Weltranglistenerste der serbischen Sportzeitung Sportski zurnal.Djokovic hat das Gefühl, es gebe eine "Agenda. So, als ob es eine Hexenjagd wäre".Es gehe inzwischen nicht mehr nur um die umstrittene Adria-Tour, bei der sich Djokovic und viele weitere Beteiligte mit dem Coronavirus infiziert hatten.Es werde "eine Person, ein großer Name" gesucht, "um der Hauptschuldige für alles zu sein".Djokovic, Alexander Zverev und Co. hatten bei der Showtour nicht nur vor überraschend vielen Zuschauern gespielt, sondern sich auch eng mit Fans umgeben und Partys gefeiert. Auf Abstands- und Hygienemaßnahmen angesichts der Pandemie hatten sie offensichtlich kaum geachtet.Djokovic verzichtet wohl auf US OpenNach 14-tägiger Isolation nahm Djokovic in Belgrad wieder das Training auf, wo er eine Einheit mit Landsmann Viktor Troicki absolvierte.Womöglich wird Djokovic auf die US Open verzichten, die am 31. August starten sollen.DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE "Ich bin mir nicht sicher, ob ich bei den US Open spielen werde. Ich habe vor, im September in Madrid, Rom und Roland Garros zu spielen", sagte der 33-Jährige.Djokovic weiter: "Ich hoffe, dass die EU eine Entscheidung treffen wird, ob Amerika von der Liste gestrichen oder beibehalten wird. Das wird weitgehend über die US Open entscheiden und ob ich teilnehme oder nicht."

08.07.2020 - 15:06 Uhr
sport1.de

Alexander Zverev wird nicht Einladungsturnier in Berlin vom 13. bis 19. Juli teilnehmen."Ich habe geplant, in diesem Monat in Berlin zu spielen, aber habe die Entscheidung getroffen, mit meinem Team zu trainieren und aktuell keine organisierten Veranstaltungen zu spielen", teilte Zverev in seiner Instagram-Story mit.Es sei "niemals schön, auf eine Chance, zu Hause zu spielen, zu verzichten, aber ich werde bald zurückkommen", sagte Zverev, der zudem angab, dass auch sein dritter Test auf das Coronavirus negativ war.Deutschlands Topspieler sollte Zugpferd des von Edwin Weindorfer organisierten Events im Steffi-Graf-Stadion und in einem Hangar des Flughafens Tempelhof sein. Allerdings hatte Weindorfer trotz eines Vertrags bereits Zweifel an Zverevs Teilnahme geäußert - und diesen zuletzt kritisiert.Zverev habe "nicht nur einen Fehler gemacht, sondern zwei", hatte Weindorfer der Süddeutschen Zeitung in der vergangenen Woche gesagt. Er bezog sich damit auf Zverevs Verhalten während der vieldiskutierten Adria Tour und in einem Video, das ihn kurz danach bei einer ausgelassenen Party zeigte.In Berlin sei "so etwas ausgeschlossen", hatte Weindorfer hinzugefügt: "Hier sind ganz klare Verhaltensregeln." Wie diese aussehen, daran ließ er keinen Zweifel: "Bei uns herrscht Zero Tolerance. Wenn sich ein Spieler hier danebenbenimmt und glaubt, er kann in dieser Woche Party machen, wird dieser Spieler von uns eliminiert."Kein Aufeinandertreffen mit KyrgiosZverev vermeidet damit womöglich auch ein pikantes Aufeinandertreffen mit Nick Kyrgios, der ihn für sein Verhalten bei der Adria-Tour und ein weiteres Party-Video kritisiert hatte.Zverev, Novak Djokovic und Co. hatten bei der Showtour nicht nur vor überraschend vielen Zuschauern gespielt, sondern sich auch eng mit Fans umgeben und Partys gefeiert. Auf Abstands- und Hygienemaßnahmen angesichts der Pandemie hatten sie offensichtlich kaum geachtet.Allerdings sitzt der Australier Kyrgios in seiner Heimatstadt Melbourne fest, die seit Dienstag in einem Corona-Lockdown isoliert ist. Kaum vorstellbar, dass er die Reise nach Deutschland antreten kann oder darf.Und auch Thiem, der sich ebenfalls Kyrgios' Zorn zugezogen hat, ist für das Turnier in Berlin angekündigt.Zverev arbeitet mit Ferrer zusammenZverev verkündete zudem, dass er wie erwartet mit David Ferrer eine Zusammenarbeit testet.Beide trainieren seit Montag gemeinsam in Monte Carlo. Zverev war seit der geräuschvollen Trennung von Ivan Lendl im vergangenen Jahr zuletzt wieder hauptsächlich von seinem Vater gecoacht worden.In der 15-tägigen "Probezeit" solle die zukünftige Beziehung zwischen beiden bestimmt werden, hieß es zuletzt in einem später gelöschten Statement der Akademie von Ex-Profi Ferrer.Davis-Cup-Kapitän Michael Kohlmann hat eine hohe Meinung von Zverevs potenziellem neuen Trainer. "David Ferrer steht für intensives Training, intensives Arbeiten, für jeden Tag 100 Prozent bringen. Wenn man ihn in welcher Funktion auch immer bekommen kann, ist das eine positive Geschichte", sagte er bei SPORT1.

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