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Nach seinem Verzicht auf die US Open hat der australische Tennisprofi Nick Kyrgios auch ein dickes Fragezeichen hinter eine Teilnahme an den French Open in Paris gesetzt."Es ist eine sehr geringe Chance, dass ich in Europa spielen werde. Fast keine bis gar keine, um ehrlich zu sein", sagte er dem australischen Fernsehsender Channel Nine.Stattdessen werde Kyrgios die Zeit eher "nutzen, um zu Hause zu bleiben, zu trainieren, bei meiner Familie und meinen Freunden zu sein", wie er ausführte: "Und ich werde einfach verantwortungsvoll handeln und warten, bis ich glaube, dass es bessere Umstände zum Spielen gibt."DAZN gratis testen und Tennis-Highlights live & auf Abruf erleben| ANZEIGE Das Sandplatz-Major in Paris soll ab dem 27. September steigen. Für die US Open in New York (ab 31. August) hatten neben Kyrgios bereits der 19-malige Grand-Slam-Champion und Titelverteidiger Rafael Nadal (Spanien) sowie die Weltranglistenerste Ashleigh Barty (Australien) abgesagt.Kyrgios zweifelt an Australian OpenAuch an einer Austragung der Australian Open im kommenden Januar hegt Kyrgios Zweifel. "Es sind traurige Zeiten in Melbourne, daher bin ich mir nicht sicher, ob die Australian Open stattfinden werden", sagte er. Die australische Metropole hatte zuletzt einen starken Anstieg an Corona-Infektionen verzeichnet.Kyrgios hatte sich während der Corona-Pandemie immer wieder mit anderen Spielern aufgrund deren Verhalten in der Krise angelegt. Der 25-Jährige gehörte zu den schärfsten Kritikern der umstrittenen Adria-Tour des Weltranglistenersten Novak Djokovic (Serbien), an der unter anderem Alexander Zverev (Hamburg) teilgenommen hatte. Zahlreiche Spieler, darunter Djokovic, hatten sich während der Turnierserie mit dem Coronavirus infiziert.

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