Bundesliga 19/20

Pos.
Mannschaft
Sp.
To.
Pkt.
1
SC Magdeburg
1
38:26
2
2
THW Kiel
1
31:24
2
3
TSV Hannover-Burgdorf
1
36:30
2
4
Bergischer HC
1
26:21
2
5
SG Flensburg-Handewitt
1
24:19
2
6
TBV Lemgo
1
32:28
2
7
Rhein Neckar Löwen
1
26:23
2
8
SC Dhfk Leipzig
1
24:23
2
9
HC Erlangen
0
0:0
0
9
TV Bittenfeld
0
0:0
0
11
Füchse Berlin
1
23:24
0
12
TSG Ludwigshafen-Friesenheim
1
23:26
0
13
HSG Wetzlar
1
28:32
0
14
HSG Nordhorn-Lingen
1
21:26
0
15
MT Melsungen
1
19:24
0
16
TSV GWD Minden
1
30:36
0
17
Frisch Auf Göppingen
1
24:31
0
18
HBW Balingen/Weilstetten
1
26:38
0

Heidelberg. (hema/tib/bz) Die Handballer des TVG Großsachsen haben in der 3. Liga Ost eine 30:34 (14:18)-Heimniederlage gegen die MSG Groß-Bieberau/Modau kassiert. TVG-Trainer Stefan Pohl: "Wir haben heute offensiv wie defensiv ganz viele Fehler gemacht. Wir hatten heute weder im Angriff noch in der Abwehr Drittliga-Niveau, so ehrlich muss man sein."Das 10:10 (20.) durch Simon Reisig war der letzte Ausgleich des Spieles. Bis zum Halbzeitpfiff schraubte die MSG das Ergebnis auf 14:18, vor allem durch individuelle Fehler des TVG begünstigt. Bis zum 20:28 (45.) blieb die Partie einseitig. Dreh- und Angelpunkt der Gäste war Rückraumakteur Michael Malik, der eindrucksvoll bewies, weshalb er zu den besten Spielern der 3. Liga gehört.15 Minuten vor dem Ende erwachte plötzlich der Kampfgeist der Gastgeber. Vier Treffer in Folge und Großsachsen war beim 24:28 (50.) wieder dran. Näher als beim 26:29 (54.) und 27:30 (56.) kam man aber nicht mehr.Großsachsen: Gunst J. 2, Kernaja 4, Triebskorn 4, Schulz 4, Spilger 1, Unger 1, Reisig 3, Buschsieper 6/6, Hildebrandt 5.Auf die Gala folgt der Dämpfer. Die Handballer der SG Leutershausen mussten am Samstag eine bittere Auswärtsniederlage einstecken. Mit 25:27 (13.14) unterlag die Mannschaft von Trainer Frank Schmitt in Dutenhofen bei der Bundesliga-Reserve der HSG Wetzlar. "Manchmal ist einfach der Wurm drin", sagte Torhüter Alexander Hübe, der seiner Mannschaft nicht wie üblich helfen konnte: "Eigentlich hat die Einstellung gestimmt, aber Wetzlar hat sich dann nach der Halbzeit in einen Rausch gespielt." Man habe unter den eigenen Möglichkeiten agiert."Diese Niederlage war unnötig", brachte es Trainer Schmitt auf den Punkt: "Wir haben erst nach 40 Minuten angefangen, Handball zu spielen. Davor haben wir keine Lösungen gefunden - daraus müssen wir jetzt alle lernen." Das, was man im Vorfeld angesprochen hatte, konnte man nicht umsetzen. Die junge, schnelle, dynamische Wetzlarer Nachwuchsmannschaft deckte vor den Augen von HSG-Geschäftsführer Björn Seipp extrem offensiv: Zwei - manchmal sogar drei - Abwehrspieler nahmen die Leutershausener Rückraumschützen in Manndeckung und zerstörten das Angriffsspiel der SGL. Auch wenn man viele verschiedene Variationen versuchte, es lief nicht rund. Es stockte."Wir wussten, dass Wetzlar so offensiv verteidigen wird", so Hübe, "eigentlich wollten wir das dann in Kleingruppen im Zusammenspiel mit dem Kreis lösen." Das hat nicht geklappt, weil einige Pässe nicht den Abnehmer fanden oder schlicht der Zug zum Tor fehlte. Am kommenden Samstag erwartet die SGL den TVG Großsachsen zum Hirschberg-Duell in der bereits jetzt nahezu ausverkauften Heinrich-Beck-Halle (19 Uhr). Hübe: "Da zählt kein Tabellenstand, da geht es nur um den Willen."Leutershausen: Rolka 4, Stippel, Jaeger P. 3, Ruß 4/3, Cirac 2, Gasser 3, Wagner 5, Pauli 4/2.Ein souveränes 32:29 (19:19) hat der Handball-Drittligist SG Nußloch vom TV 1861 Erlangen-Bruck mit nach Hause gebracht. "Es war ein schweres Spiel gegen eine Mannschaft, die vor allem in der Abwehr alles Mögliche ausprobiert hat", fasste Spielertrainer Jochen Geppert, der um ein weiteres Jahr in Nußloch verlängert hat, zusammen. In den ersten 20 Minuten hatte die SGN das Geschehen unter Kontrolle und lag zwischenzeitlich mit bis zur vier Toren in Front. Zwischen Minute 22 und 29 erzielten die Gastgeber sieben Tore, was das Halbzeitergebnis von 19:19 zur Folge hatte.Danach sind die Nußlocher schnell wieder auf vier Tore Vorsprung davongezogen. "Dieses Polster haben wir uns nicht mehr nehmen lassen und die Partie relativ souverän zu Ende gespielt", sagte Geppert.Einen Sahnetag auf Seiten der SGN erwischte Max Schmitt, der acht Treffer zum Auswärtserfolg beisteuerte. Geppert: "Für Max freut es mich ganz besonders, da er in den vergangenen Spielen nicht so sehr zum Zug gekommen ist."SG Nußloch: Crocoll 1, Zeitz 5, Geppert 1, Gäßler 4, M. Schmitt 8, K. Bitz 7) Herrmann 3/3, Petróczi 3.Mit 27:27 (14:11) trennten sich der TuS 04 Dansenberg und die Rhein-Neckar Löwen II im Spitzenspiel der 3. Liga Süd.Löwen II: Trost 2, Ahouansou 3, Schneibel 1, Braun 4, Damm 1, Bolius 12/4, Kirchenbauer 1, Meddeb 1, Ganz 2.

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Rhein Neckar Löwen

Kassel. (dpa) Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt setzte gleich zum Bundesliga-Auftakt ein starkes Zeichen, Pokalsieger THW Kiel startete ebenfalls mit einem souveränen Sieg in die Saison - nur die Rhein-Neckar Löwen um Rückkehrer Uwe Gensheimer waren am 1. Spieltag noch nicht auf Betriebstemperatur. Mit einem ungefährdeten 24:19 (13:11)-Sieg bei der MT Melsungen unterstrich der Meister aus Flensburg am Sonntag, dass mit ihm auch in dieser Spielzeit im Kampf um den deutschen Handball-Thron zu rechnen ist. Kiel behauptete sich gegen Frisch Auf Göppingen mit 31:24 (15:14).Die Löwen setzten sich im Nachbarschaftsduell bei den Eulen Ludwigshafen dagegen erst nach erheblichen Anlaufschwierigkeiten mit 26:23 (11:11) durch. Einen Saison-Fehlstart legten die Füchse Berlin hin. Trotz einer schnellen 7:1-Führung (13.) kassierte das Team aus der Hauptstadt im Ost-Duell beim SC DHfK Leipzig eine 23:24 (14:10)-Niederlage.Vier Tage nach dem Supercup-Triumph gegen Kiel wurde Flensburg in Kassel nur 30 Minuten hart gefordert. Die MT, in deren Reihen in Julius Kühn, Kai Häfner, Finn Lemke und Tobias Reichmann immerhin vier deutsche Nationalspieler stehen, hielt zunächst gut dagegen und die Partie bis zur Pause offen.Nach dem Wechsel fand das Team von Meistertrainer Maik Machulla immer öfter Lösungen, sich Luft zu verschaffen. «Ich liebe diese Mannschaft. Dass sie im ersten Spiel so auftritt, macht mich stolz», lobte Machulla. Trotz der souveränen Vorstellung wollte der 42-Jährige jedoch keine Euphorie aufkommen lassen. «Wir haben eine lange Saison und auch Champions League zu spielen. Wir wollen in jedem Spiel das beste investieren und schauen dann, was rauskommt», sagte der SG-Coach.Auch der Erzrivale aus Kiel benötigte gegen Göppingen etwas Anlaufzeit. Erst in der zweiten Halbzeit konnte sich der Pokalsieger, bei dem Filip Jicha eine erfolgreiche Bundesliga-Premiere als Cheftrainer feierte, entscheidend absetzen. «Es war das erwartet schwere Spiel. Der Sieg ist wichtig für unser Selbstvertrauen», sagte der Nachfolger von Erfolgstrainer Alfred Gislason. Niclas Ekberg war mit acht Toren erfolgreichster THW-Schütze.Den größten Widerstand mussten die Rhein-Neckar Löwen im Derby in Ludwigshafen brechen. Kurz vor der Pause lag der Favorit aus Mannheim sogar mit drei Toren (8:11) zurück. Erst in der Schluss-Viertelstunde machte das Team von Neu-Trainer Kristján Andrésson, das ohne Star-Regisseur Andy Schmid (Bauchmuskelzerrung) auskommen musste, alles klar.«Wir hatten im Angriff nicht die richtigen Lösungen im Kopf, wo der Ball hin muss», befand der von Paris Saint-Germain zurückgekehrte Gensheimer. Mit sieben Toren trug der Kapitän der DHB-Auswahl entscheidend zum Happy End für die Löwen bei. Bereits am kommenden Donnerstag müssen die Mannheimer in Flensburg eine erste Reifeprüfung bestehen.

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